Von der Unermeßlichkeit des Schönen

Lichtgeschwindigkeit 4346

am 28. April 2014

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VII,7

Der Former im Schönen ist der offenbarende Stifter des Kräftefriedens zwischen dem Sinnbestimmten und dem Sinnfälligen; somit der Vollziehende eines zeugerischen Innewerdens, das einend urteilt.

Mit dem Gelingen der formguten Entsprechung gerät das Inhaltswahre Wirkgut in den ruhevollen Endzustand erfüllter Ganzheit im Wahrnehmbaren.

Jedes gemeisterten Werkes Maßgestalt birgt das gesamte Sinngeschehen, das zur Sonderlösung zwang.

…“

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Zitiert nach: Otto Nebel, Von der Unermeßlichkeit des Schönen (1961-63) in Frühwerke, Schriften zur Sprache und zur Kunst – Das dichterische Werk Band 3 in Frühe Texte der Moderne, herausgegeben von René Radrizzani der edition text+kritik herausgegeben von Jörg Drews, Hartmut Geerken und Klaus Ramm, München 1979

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