Von der Unermeßlichkeit des Schönen

Lichtgeschwindigkeit 4342

am 27. April 2014

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VII,6

Der Streiter im Schönen ist der Wagemut, dank dem das Zeugerische dem Formguten aus Inhaltswahrem zum Siege verhilft über Widriges und Niedriges.

Gewappnet mit Unanfechtbarem übersinnlicher Herkunft, erkämpft die sinnmehrende Kraft durch Werkzucht das Bleibende.

Widerstreit in werdenden Sinngefügen des Schönen fördert die Prüfsamkeit gewissenhafter Gestalter.

…“

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Zitiert nach: Otto Nebel, Von der Unermeßlichkeit des Schönen (1961-63) in Frühwerke, Schriften zur Sprache und zur Kunst – Das dichterische Werk Band 3 in Frühe Texte der Moderne, herausgegeben von René Radrizzani der edition text+kritik herausgegeben von Jörg Drews, Hartmut Geerken und Klaus Ramm, München 1979

 

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