Von der Unermeßlichkeit des Schönen

Lichtgeschwindigkeit 4310

am 17. April 2014

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VI,8

Die Liebheit im Schönen ist die Verbindung zwischen dem Formguten einer Sinngefüge-Einheit und dem Innewerden des Heilsamen: also die Spenderin der Nutzwerte aus der Wärme zeugerischer Demut.

Mit dem Aufblicken zum Urborne der Erleuchtung beginnt jedwede Zeugenschaft im Geiste sinnmehrenden Gestaltens.

Das Überzeugende im Sinnfälligen echter Wirkdinge aus Menschenhand ermangelt niemals leitender Weisheit.

…“

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Zitiert nach: Otto Nebel, Von der Unermeßlichkeit des Schönen (1961-63) in Frühwerke, Schriften zur Sprache und zur Kunst – Das dichterische Werk Band 3 in Frühe Texte der Moderne, herausgegeben von René Radrizzani der edition text+kritik herausgegeben von Jörg Drews, Hartmut Geerken und Klaus Ramm, München 1979

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