Von der Unermeßlichkeit des Schönen

Lichtgeschwindigkeit 4307

am 16. April 2014

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VI,7

Die Bestimmtheit im Schönen ist die zwiefache Strebung des beseelten Zeugegutes, dem Inhaltswahren und zugleich dem Formguten nutzwirkend und zeitlos zu entsprechen.

Mit solcher doppelten Bewandtnis innigen Strebens nach Vollendung in jeder sinntragenden Gefüge-Einheit beweist menschliches Schöpfertum seine Lauterkeit.

Das Unbestimmte entstammt dem Sinnleeren, dem das Formlose entspricht.

…“

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Zitiert nach: Otto Nebel, Von der Unermeßlichkeit des Schönen (1961-63) in Frühwerke, Schriften zur Sprache und zur Kunst – Das dichterische Werk Band 3 in Frühe Texte der Moderne, herausgegeben von René Radrizzani der edition text+kritik herausgegeben von Jörg Drews, Hartmut Geerken und Klaus Ramm, München 1979

 

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