Von der Unermeßlichkeit des Schönen

Lichtgeschwindigkeit 4298

am 12. April 2014

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VI,3

Die Andacht im Schönen ist jene Neigung zum Erbaulichen, die bereits während des Entstehens echter Sinngefüge in zielklarer Art am Erweisgute mitformt.

Mit dem Stillewerden vor der Mahnkraft des Wahren beginnt aller ernsthafte Sinndienst; mit dem Innewerden der Leitkraft des Guten gewinnt im Vollbringen die Sinntat ihr irdisches Gelten.

Nur das Schöne von Wunders Gnaden erbaut durch himmlisches Gelten.

…“

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Bild

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Zitiert nach: Otto Nebel, Von der Unermeßlichkeit des Schönen (1961-63) in Frühwerke, Schriften zur Sprache und zur Kunst – Das dichterische Werk Band 3 in Frühe Texte der Moderne, herausgegeben von René Radrizzani der edition text+kritik herausgegeben von Jörg Drews, Hartmut Geerken und Klaus Ramm, München 1979

 

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