Von der Unermeßlichkeit des Schönen

Lichtgeschwindigkeit 4258

am 30. März 2014

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V,2

Die Klarheit im Schönen ist die entblendete Strahlkraft der sinngefügten Erscheinung: eine Läuterungsfolge aus Zustandswechseln des beseelten Zeugegutes.

Mit den gewaltlosen Mitteln und der Prüfsamkeit schirmt das Erfindersinnen die werdende Gefüge-Einheit und vollendet das Gleichnis nach dem Ordnungsgesetze der Innenschau.

Das Schöpferische klärt auf unterschiedliche Weisen, die unberechenbar, doch immer folgerichtig bleiben.

…“

Zitiert nach: Otto Nebel, Von der Unermeßlichkeit des Schönen (1961-63) in Frühwerke, Schriften zur Sprache und zur Kunst – Das dichterische Werk Band 3 in Frühe Texte der Moderne, herausgegeben von René Radrizzani der edition text+kritik herausgegeben von Jörg Drews, Hartmut Geerken und Klaus Ramm, München 1979

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