Von der Unermeßlichkeit des Schönen

Lichtgeschwindigkeit 4256

am 29. März 2014

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V,1

Die Stille im Schönen ist die Verschwiegenheit des Sinngeschehens, aus dem die Gefüge-Einheit, nämlich die Formenordnung des Wahren hervorgeht, deren Inhalt das Gute des Entsprechens ist.

Mit dem Zerlösen des Unbestimmten beginnt in der Stille das Werden des Sinngerüstes: des Zweckbestimmten, das wesenhaftes Wirkgut wird.

Die Mahnkraft der Stille im Schönen mehrt bei Feinhörigen das Erkennen.

…“

Zitiert nach: Otto Nebel, Von der Unermeßlichkeit des Schönen (1961-63) in Frühwerke, Schriften zur Sprache und zur Kunst – Das dichterische Werk Band 3 in Frühe Texte der Moderne, herausgegeben von René Radrizzani der edition text+kritik herausgegeben von Jörg Drews, Hartmut Geerken und Klaus Ramm, München 1979

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