Von der Unermeßlichkeit des Schönen

Lichtgeschwindigkeit 4254

am 28. März 2014

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IV,12

Der Glanz im Schönen ist ein sinnerfüllter Widerschein des Inhaltswahren, das durch Verwandlung in entsprechendes Formgutes einer Gefüge-Einheit beseelte Maßgestalt empfing

Ohne geheimnisvolles Einwirken von Lichkräften des Wahren auf die entstehende Gestaltordnung kann sich Wärme der Sinnfülle im Formguten nicht sammeln.

Das Vollendete verhüllt im Offenbarwerden den Wunderglanz seines heilen Erscheinens.

…“

Zitiert nach: Otto Nebel, Von der Unermeßlichkeit des Schönen (1961-63) in Frühwerke, Schriften zur Sprache und zur Kunst – Das dichterische Werk Band 3 in Frühe Texte der Moderne, herausgegeben von René Radrizzani der edition text+kritik herausgegeben von Jörg Drews, Hartmut Geerken und Klaus Ramm, München 1979

 

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