Moslemschreck Erdogan macht Demokratie

Lichtgeschwindigkeit 4252

am 28. März 2014

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Erstaunlich, welche Fingerspitzen der türkische Staatschef Erdogan zeigt, wenn er aktiv hervortritt, sein Ansehen und sein Macht auszuweiten und zu sichern. Momentan geht es um die Kommunalwahlen am kommenden Wochenende. Wo die Lage zeigt, dass Lokalpolitiker nicht wirklich die Lokalpolitik entscheiden, wenn es dem Staatschef Erdogan gefällt, sich einzumischen.

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Erdogan Stimmschaden vom Brüllen

Heute war zu hören, dass Erdogan in diesem Kommunalwahlkampf fortlaufend öffentlich brüllend auftritt und jetzt – versagt seine Stimme. Erdogan fistelt und piepst nur noch. Das nährt den Verdacht, dass so ein gläubiger Koran- und Kopftuch-Europäer wie Erdogan, zur Zeit nicht von Allah mit einer starken männlichen Stimme begünstigt wird. Erdogan erscheint lächerlich, nicht weil er krank ist, sondern weil er weiter öffentlich herumbrüllt.

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Es droht die türkische Panzerinvasion nach Syrien

Es kann nicht überraschen, dass Erdogan alle Methoden anwendet, die das Wahlvolk beängstigt und den „starken Mann“ sucht. Je schlechter Erdogans Ansehen wird, desto mehr greift er nach symbolpolitischen Handlungen der Stärke.

Man kann aber nicht symbolisch nach Syrien einmaschieren. Es gibt in Syrien auch nicht „den Feind“. Saudi-Arabien bedeutet El Qaida und ist sunnitisch, wie die Erdogan-Türken. Hisbollah ist schiitisch und iranisch und kämpft in der Opposition gegen Staatspräsident Assad. Greift die Türkei ein, kann sie versuchen ganz Syrien zu unterwerfen, aber dabei kaum auf die Nato zählen.

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Die militärische Nato-Türkei kann weder Assad noch El Qaida zum Sieg verhelfen. Es gibt in Syrien keine klare soziale Lage, die man durch Militär integrieren könnte. Die einzige Option wäre eine Waffenstillstandsberuhigung unter Assad. Während Israel am Weiterköcheln des Krieges in Syrien interessiert ist.

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Erdogan müsste sich mit der Geschichte des Panarabismus beschäftigen, wenn er mit moslemischen Konflikten in Syrien klar kommen wollte.

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Syrienkriegspolitik ist vermutlich zum türkischen Kommunalwahlkampf weder eine Natoperspektive, noch eine EU-Perspektive, noch eine nützliche Option Kommunalwahlen für die Erdogan-Partei, die eigenen Lokalkandidaten durchzubringen.

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Internetzsperren, Youtube- und Twitterverbot wie bei Cameron in UK

Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man sich rechthaberisch auf die Schenkel klopfen (s. Heise.de). Nicht nur Erdogan glaubt, die innertürkische IT-Massenkommunikation und PtoP-Kommunikation dirigieren zu können, während auch die Türken internationale Sateliten und alternative Netzwerke usw, nutzen können.

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Auch die Regierung Cameron hat der britischen Tageszeitung „The Guardian“ gedroht, die NSA-Snowden-Dokumente als „Staatsgeheimnisse“ einzuorden und Verstöße dagegen als „Staats- und Hochverrat“ zu verstehen. Kurz, Cameron hat gedroht, den Guardian zu schließen und zu verbieten. Als Vorgeschmack wurden die Guardian-Räume in London gestürmt und erhebliche NSA-Snowden-Hardware gewaltsam vernichtet.

Kein EU-Partner hat sich dazu mit Anruf der Rechtsstaatlichkeit und den EU-Meinungsfreiheitsnormen zu Wort gemeldet, um Cameron aufzufordern nicht „den Erdogan“ zu machen.

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http://www.heise.de/newsticker/meldung/NSA-Affaere-Britischer-Premier-steckte-hinter-Drohungen-gegen-den-Guardian-1939532.html

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Dietmar Moews hat in der Lichtgeschwindigkeit stets Heise.de als herausragende Internetzquelle zur IT und zur IT-Politik gelobt.

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http://www.youtube.com/watch?v=WYRjn2_4_ZE

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