Von der Unermeßlichkeit des Schönen

Lichtgeschwindigkeit 4248

am 26. März 2014

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IV,10

Der Reiz im Schönen ist jener Ansporn seitens einer Gefüge-Einheit, durch das Sinnfällige ihres Formgutes auch ihr Inhaltswahres zu erschließen.

Ohne das Ergründen der inneren Gefäßwürde kann aber durch Sinnfälliges des Gestaltbefundes allein dessen Inhaltswahres nicht ermittelt werden.

Dank schöpferischem Ermessen erhält das Reizvolle im Schönen durch Zusammenwirken mit dem Geheimnisreichen sinnmehrendes Gewicht und tiefere Bedeutung.

…“

Zitiert nach: Otto Nebel, Von der Unermeßlichkeit des Schönen (1961-63) in Frühwerke, Schriften zur Sprache und zur Kunst – Das dichterische Werk Band 3 in Frühe Texte der Moderne, herausgegeben von René Radrizzani der edition text+kritik herausgegeben von Jörg Drews, Hartmut Geerken und Klaus Ramm, München 1979

 

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