Von der Unermeßlichkeit des Schönen

Lichtgeschwindigkeit 4243

am 24. März 2014

.

IV,8

Der Bann im Schönen ist der Beginn des Nutzwirkens einer Gefüge-Einheit aus Inhaltswahrem und Formguten – bedingt, erheischt und gelenkt durch die Anmut des sinnfälligen Befundes.

Ohne das Anmutreine im zweckerfüllten Geformten beginnen keine Nutzwirkungen von Sinngefügen zu entstehen.

Unbeseeltes Schaffen vereitelt das Werden von Gebilden mit innerer Gefäßwürde, und verbannt dergestalt die Nutzzwecke aus dem Zeugerischen.

…“

Zitiert nach: Otto Nebel, Von der Unermeßlichkeit des Schönen (1961-63) in Frühwerke, Schriften zur Sprache und zur Kunst – Das dichterische Werk Band 3 in Frühe Texte der Moderne, herausgegeben von René Radrizzani der edition text+kritik herausgegeben von Jörg Drews, Hartmut Geerken und Klaus Ramm, München 1979

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: