Von der Unermeßlichkeit des Schönen

Lichtgeschwindigkeit 4237

am 22. März 2014

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IV,6

Der Mut im Schönen ist jener bekundete Zielwille des Formguten, der einem sinnbestimmten Inhaltswahren die zweckentsprechende Wirkgestalt zu gehen vermochte.

Ohne solchen geistgelenkten Willensaufwand entstehen weder kunstgerechte Gefüge-Einheiten von Rang, noch sinnmehrende Werkbefunde im Sinne einer inneren Gefäßwürde des Enthaltenden.

Der Mut im Schönen ist der Ahn aller Anmutskräfte des Formguten.

…“

Zitiert nach: Otto Nebel, Von der Unermeßlichkeit des Schönen (1961-63) in Frühwerke, Schriften zur Sprache und zur Kunst – Das dichterische Werk Band 3 in Frühe Texte der Moderne, herausgegeben von René Radrizzani der edition text+kritik herausgegeben von Jörg Drews, Hartmut Geerken und Klaus Ramm, München 1979

One Response to Von der Unermeßlichkeit des Schönen

  1. K-Rasch sagt:

    Hallo Herr Moews, ich vermisse (ein bißchen) Ihre Youtube-Beiträge. Über Ihre Probleme mit google+ haben Sie auf youtube „Lichtgeschwiundigkeit 4093“ berichtet: vermute es liegt daran. Warum nicht alternativ auf vimeo.com posten? Oder hier Videos einstellen? Schauen finde ich einfacher als Lesen. Beste Wünsche k-rasch

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