Japan vergiftet sich mit Fukushima-Dummheiten

Lichtgeschwindigkeit 4235

am 22. März 2014

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Zum dritten Jahrestag des nach wie vor unbeherrscht fortlaufenden Supergau der vier zerstörten Atommeiler von Tepco-Fukushima wird auch in großen deutschen Städten für den Atomausstieg demonstriert.

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http://www.youtube.com/watch?v=0aGScfu5Yhs

am 18. 3. 2011 in Lichtgeschwindigkeit von dietmarmoews

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Auch in Japan haben am Wochenende Zehntausende gegen die Atompolitik ihrer Regierung protestiert. Ministerpräsident Abe will allen Widerständen zum Trotz zumindest einige der 50 Atomreaktoren im Land wieder in Betrieb nehmen.

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Kundgebungsteilnehmer wiesen darauf hin, dass Japan seit Monaten ohne Kernkraft auskommt.

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http://www.youtube.com/watch?v=KpmKWvP0B3s

30.3.2011 Lichtgeschwindigkeit von dietmarmoews

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Ferner ist eine katastrophale Situation entstanden, dadurch dass es in ganz Japan keine Arbeitskräfte mehr gibt, die nicht durch Einsätze in Fukushima bereits die Obergrenze der Strahlenbelastung abbekommen haben, während die Zahl der durch zu hohe Bestrahlung sterbenden weiter wächst.

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http://www.youtube.com/watch?v=nwu5m8ILpRQ

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Defektes Filtersystem in Fukushima

Die Presseagentur afp meldet laut NZZ vom 21. März 2014: „Der Betreiber der havarierten japanischen Atomanlage Fukushima hat ein System zur Reinigung von radioaktiv verseuchtem Wasser heruntergefahren. Tepco teilte mit, an dem Filtersystem sei ein „Defekt“ entdeckt worden, daher sei es zur Reparatur abgeschaltet worden. Noch sei unklar, wann das System wieder in Betrieb gehen könne, weil die Ursache für den Defekt noch nicht gefunden sei, sagte eine Tepco-Sprecherin.

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Diese Verlautbarung von Tepco ist natürlich Verleugnung der Folge des Supergaus, dass fortlaufend riesige Mengen verstrahlten Kühlwassers in den Ozean abgeleitet wird. Wobei die sogenannte Filtertechnik, so sie denn funktionieren würde, keineswegs sauberes Wasser entstehen lässt.

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Mit dem Kühlsystem wird das radioaktiv verseuchte Wasser gereinigt, das zur Kühlung der zerstörten Reaktoren verwendet wurde. Inzwischen ist das verstrahlte Ozeanwasser nebst verstrahlten Fischen an der Californischen Küste angekommen. Die USA sind ja stets optimistisch. Das Filter-System von Fukushima indes musste wegen Unregelmäßigkeiten in der Vergangenheit schon einmal abgeschaltet werden. Im Laufe des Jahres soll ein wirksameres Filtersystem in Betrieb gehen.

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Gar nicht beachtet wird der unmögliche Umstand, dass die den Schaden verantwortende japanische Atom-Firma Tepco die Notmaßnahmen bewirtschaftet. Das heißt, Tepco arbeitet auf den Atomruinen von Fukushima auf Profit. Folglich werden nicht alle technischen Notmaßnahmen durchgeführt, sondern die Betriebsrechnung bestimmt die möglichen Kosten zur Rettung der Umwelt und zur Rettung der hunderttausenden betroffenden japanischen Opfer des Supergaus von Fukushima vom 13. März 2011.

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