Von der Unermeßlichkeit des Schönen

Lichtgeschwindigkeit 4224

am 18. März 2014

.

IV,2

Der Geist im Schönen ist sowohl der Zweckseher des Inhaltswahren, als auch der Erfinder und Sinnwart der Entsprechungen im Formguten; – somit also der innerste Zeuger einer nutzwirkenden Gefüge-Einheit.

Ohne solche Dreifalt des prüfsamen Wertens während des Werdens von Sinngefügen ermangelt das Entstandene der geistigen Schönheit.

Fehlt aber Leitgeist im sinnfälligen Befunde, so befindet sich dieser durchaus im Nutzlosen.

…“

Zitiert nach: Otto Nebel, Von der Unermeßlichkeit des Schönen (1961-63) in Frühwerke, Schriften zur Sprache und zur Kunst – Das dichterische Werk Band 3 in Frühe Texte der Moderne, herausgegeben von René Radrizzani der edition text+kritik herausgegeben von Jörg Drews, Hartmut Geerken und Klaus Ramm, München 1979

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: