Uli Hoeneß – Kampfmoral und Unmoral eines Steuerkriminellen 5

Lichtgeschwindigkeit 4210

am 14. März 2014

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Einen Tag nach Verkündung des Urteils vom 13. März 2014: Drei Jahre und sechs Monate Gefängnis ohne Bewährung, hat der verurteilte Prominente Uli Hoeneß öffentlich mitgeteilt, den Richterspruch anzuerkennen und keinerlei Einspruch einzulegen. Außerdem ist Uli Hoeneß von seinen Ämtern im Fußball, als Präsident des e. V.s FC Bayern München sowie als Vorstandsvorsitzender der FC Bayern München AG, zurückgetreten.

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Die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel (CDU), die vor einiger Zeit eine persönliche Mißbilligung der selbstangezeigten Strafhandlungen von Uli Honeneß öffentlich bekannt gegeben hatte, ließ heute durch Regierungssprecher Seibert für die auf das Urteil gezogene Konsequenzen ihren Respekt mitteilen.

Der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) bekundete heute persönlich vor dem Bayerischen Fernsehen sein Mitgefühl für den Bestraften und sagte: „…Uli Hoeneß hat Format“.

Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) sprach heute seinen Respekt für die vom verurteilten Uli Hoeneß gezogenen Konsequenzen aus.

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Dr. Dietmar Moews hatte vorab drei Schritte im Fall Hoeneß verlangt:

1) Vollumfängliche Klärung des Gesamtkomplexes (noch liegt die schriftliche Urteilsbegründung nicht vor. Jedoch sind erhebliche Widersprüche und Fragen offen geblieben);

2) Verurteilung in allen Prozess-Befunden im Sinne des Strafantrages der Staatsanwaltschaft;

3) Kein Freiheitsentzug für Uli Hoeneß, stattdessen zusätzlich eine in Geldstrafe umgewandelte Strafe. Gefängnis könnte nur schaden. Uli Hoeneß sollte unverzüglich „neu anfangen“ können, sich als vorbildlicher Bürger zu bewähren. 

Zum Neuanfang gehört die klare Nachvollziehbarkeit der Finanzquellen, die die in Kürze zu zahlenden Strafzahlungen und Kostendarstellungen erfordern.

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Kampfmoral und Unmoral (Verpitbullung) des Beklagten Uli Hoeneß haben sein Verhalten während der Ermittlungen und  vor Gericht und die eindeutig nicht vollumfängliche Klärung aller näheren Umstände eindeutig zum Ausdruck gebracht: Hoeneß sagte heute: „Das entspricht meinem Verständnis von Anstand“

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Hoeneß bleibt gegen Kaution – bis das Urteil rechtskräftig geworden ist – zunächst weiterhin auf freiem Fuß, bis er in Landsberg am Lech einsitzen muss.

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Die noch nicht ordentlich vorliegenden und mit Bescheiden abgeschlossenen Steuererklärungen durch das für Hoeneß zuständige Finanzamt sind detailliert vom Finanzamt zu berechnen. Erst dann werden die steuerstrafrechtlichen Handlungen und der verursachte Schaden konkret herauskommen.

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Ferner liegen vermutlich weitere strafrechtliche Betrugstaten vor, die in diesem Verfahren nicht verhandelt und beurteilt worden sind.

Es kann sowohl die Staatsanwaltschaft Einspruch bzw. Revision gegen das Urteil vom 13. März 2014 beim BGH einlegen, z. B. wegen umstrittenen Normen einer Selbstanzeige sowie der hier vorliegenden konkreten gescheiterten Selbstanzeige.

Es können durch die kommenden Bescheide des Finanzamtes Rosenheim erhebliche neue Dimensionen der Steuerstraftaten bekannt werden, sodass es eine erneute Verhandlung wegen der Steuerstrafsachen gegen Uli Hoeneß geben kann.

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Es können allerdings erneute Klagegründe wegen Betruges, uneidlichen Falschaussagen, weitere Nummernkonten mit strafrelevanter Benutzung, Bank-Depots u. ä. betreffs z. B. Insidergeschäften, Geldwäsche, Korruption, Bandenkriminalität, der „Herstatt-Komplex“ sowie hinsichtlich der verschiedenen Verjährungsnormen, bekannt werden.

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Fortsetzung folgt

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