Von der Unermeßlichkeit des Schönen

Lichtgeschwindigkeit 4190

am 8. März 2014

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III,3

Das Strenge im Schönen ist das Verschränktsein von Sinnwürde des Inhaltswahren und Gefügemaß des Formguten in der Gestalt-Einheit.

Ohne solches Erfindungsdichte, die allein das gemeinsame Empordringen der Wägbarkeiten zum Erfülltsein ermöglicht, kann das Strenge im Schönen nicht reifen.

Im Erhobenen und im Erhabenen bewirken Sinnfülle, Gefügestrenge und Kräfteanmut zusammen das Überzeugende.

…“

Zitiert nach: Otto Nebel, Von der Unermeßlichkeit des Schönen (1961-63) in Frühwerke, Schriften zur Sprache und zur Kunst – Das dichterische Werk Band 3 in Frühe Texte der Moderne, herausgegeben von René Radrizzani der edition text+kritik herausgegeben von Jörg Drews, Hartmut Geerken und Klaus Ramm, München 1979

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