Von der Unermeßlichkeit des Schönen

Lichtgeschwindigkeit 4172

am 1. März 2014

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II, 9

Das Große im Schönen ist das Sinndichte seines Inhaltswahren, offenbart als Gefüge-Einheit, durch das Formgute einer gemeinsamen Entsprechung.

Ohne betonte Kerndichte eines tragenden Sinngehaltes kann Großes im Schönen nicht entstehen.

Aus der abnehmenden Sinndichte des Inhaltswahren folgt die Abnahme der Nutzwirkungen, welche genau dem zunehmenden Formenleerlaufe entspricht.

…“

Zitiert nach: Otto Nebel, Von der Unermeßlichkeit des Schönen (1961-63) in Frühwerke, Schriften zur Sprache und zur Kunst – Das dichterische Werk Band 3 in Frühe Texte der Moderne, herausgegeben von René Radrizzani der edition text+kritik herausgegeben von Jörg Drews, Hartmut Geerken und Klaus Ramm, München 1979

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