Bundespräsident Gauck als OLYMPIA-Sinnlosigkeit

Februar 24, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4159

Mit „Sieger, Pechvögel und Verlierer“, begrüßte Bundespräsident Gauck die Sportler

am 24. Februar 2014

.Heute, am 24. Februar 2014, kehrte die Olympiamannschaft des Deutschen olympischen Sportbundes nach Deutschland zurück. Es wurde ein öffentlicher Empfang inszeniert, bei dem der Bundespräsident Joachim Gauck als mein und aller anderer Deutschen Vertreter sprach.

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Erneut war Gaucks Auftritt unerträglich. Gauck sprach von den Sportlern, als entweder Gewinnern, Verlierern oder Pechvögeln: „…ich bin der Präsident aller Sportler, nicht nur der Gewinner, ich bin auch der Präsident der Pechvögel und Verlierer.“

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Joachim Gauck zeigt seine eigene Mittelmäßigkeit, wie auch die Mittelmäßigkeit seiner Redenschreiber und Berater, wenn es um die Farben im Alltäglichen geht, wie auch hier im Falle des Olympiasports.

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Der blinde Selbstwahrnehmungsfleck ist allerdings bezeichnend und typisch. Nach der Matrix „Sieger/Pechvögel/Verlierer“ wird beinahe allen Sportlern Unrecht getan. Die meisten Sportler – auch im Bereich des Hochleistungs-Erwerbssports – treten gut vorbereitet zu ihren Wettbewerben an und bringen ihr Leistungsvermögen ein, natürlich immer relativiert durch das unterschiedliche Leistungsvermögen aller anderen Wettbewerber. So gewinnt mal jemand Gold, ohne sein eigenes Optimum gebracht zu haben. Und so landet jemand abgeschlagen, der seine Spitzenleistung brachte, während ihn scharenweise geschickt gedopte Konkurrenten abhängen konnten: Alle drei Medaillen an Russland beim 50 km Lauf.

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Die Moral der Gauck-Geschicht‘ ist: Gauck bringt – wohlmeinend – stets sein Tagesoptimum. Das mag als Gemeindepfarrer reichen. Schon als Diakon müsste da noch etwas mehr Praxiserfahrung und Seinsbindung hinzukommen. Als Bundespräsident ist es ein Scheiß! – was er da redet.

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Joachim Gauck ist also weder Sieger, noch Pechvogel, noch Verlierer. Er ist bestenfalls ein fairer Sportler, der nicht Sieger wurde, ohne den aber kein Sieger einen Wettkampf bestreiten und gewinnen könnte. Alle machen den fairen Sport – einer gewinnt den ersten Preis.

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Gauck hätte also die deutschen Rückkehrer von Sotschi 2014, 22. Olympische Winterspiele des IOC, heute in München als gute – mit wenigen skandalösen Ausnahmen – und von der deutschen Öffentlichkeit anerkannte sportliche Vertreter empfangen müssen, statt als entweder Sieger (acht Stück Goldmedaillen) ansonsten Pechvögel und Verlierer. Möchte jemand in so einer Sportler-Equipe sein, dem zum Abschlussempfang der ereignisreichen 17 Wettkampftage von Sotschi eine solch unverschämt dämliche Etikettierung zum Lohn vorgeworfen wird, wie die von Gauck?

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Zweitens fehlte heute in Bundespräsident Gaucks Empfangsbeschwörung die Rüge an alle Teilnehmer Sotschi, Aktive und Funktionäre, des deutschen und aller anderen Verbände, dass hier eine politische Demonstration hätte öffentlich gebracht werden müssen. Wer je das Wort „fair play“ gehört oder in den Mund genommen hat, angesichts der Totgeschossenen vom Maidan-Platz in Kiew, hätte hier heraustreten müssen und die Trauer und Solidarität zu bekennen gehabt. Schuld sind die ungebildeten mobartigen Trainer, Betreuer und Führer der deutschen Sportler von Sotschi. Was hätte sich Hilde Benjamin gedacht, die Koryphäe von Bernburg? Was haben sich die russischen Sportler gedacht? – ich wüsste es gern (im stillen Andenken an Dimitrj Schostakowitsch).

Und die daraufhin eventuell ausgesprochenen Disqualifikationen durch das IOC hätten – wie damals, Sommerspiele 1968 in Mexico, die 400m-US-Sprinter „Black Panters“ – ihre weltweite Wirkung gehabt. Sie wären bedeutender zu werten gewesen, als dieses seichte Gauckwort von Siegern Pechvögeln und Verlierern. Dann nämlich hätten die Sportler ein Beispiel gegeben für Fair Play, von Sport als einer moralischen Verpflichtung des verbindlichen Miteinanders. Auch hier hat Gauck versagt. Im moralischen Belang gab es in Sotschi nur die wenigen ukrainischen Sportler, die zurückzogen, denen ein Auftritt mit Trauerflor vermutlich das Leben völlig versaut hätte, während unsere Massenmedien es rausgeschnitten hätten.

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Und Gauck hätte am Ende nur von Pechvögeln und Verlierern gesprochen?

Sportler als moralische Weltgemeinschaft wurden hier weder vom DOSB, noch vom Bundespräsident Gauck und schon gar nicht vom IOC-Präsident Thomas Bach erkannt.

Bei den deutschen Sportpolitikern des Jahres 2014 gebricht es an Erkenntnis, an sittlicher Reife und an einfachem Anstand und Solidarität. Dafür werden die Aktiven als entweder Sieger, oder eben als Pechvögel und Verlierer angesprochen.


Von der Unermeßlichkeit des Schönen

Februar 24, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4158

am 24. Februar 2014

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II, 4

Das Amt im Schönen ist das Erwärmen des menschlichen Gesinns, dem es obliegt, die Gefüge-Einheit aus Inhaltswahrem und Formguten unentstellt dem Sinnspüren anheimzugeben.

Ohne Entkältung des Wahrnehmens kann selbst das geöffnete Gemüt sich nicht in die Höhe des Innewerdens erheben.

Nur ein völliges Erlenzen der Empfänglichkeit bewirkt reine Wahrschau des Schönen.

…“

Zitiert nach: Otto Nebel, Von der Unermeßlichkeit des Schönen (1961-63) in Frühwerke, Schriften zur Sprache und zur Kunst – Das dichterische Werk Band 3 in Frühe Texte der Moderne, herausgegeben von René Radrizzani der edition text+kritik herausgegeben von Jörg Drews, Hartmut Geerken und Klaus Ramm, München 1979


1914 Die Avantgarden im Kampf /22

Februar 24, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4157

Dietmar Moews, am 24. Februar 2014

 

Täglicher Bonus zur Ausstellung in der Bundeskunsthalle von Dietmar Moews und Otto Nebel – 8. November 2013 bis 23. Februar 2014

c. Dietmar Moews 2014

Die Ächtung des Krieges und der Gesellschaft, die ihn hervorbringt“ setzt der Maler Dietmar Moews jetzt zu „1914 Die Avantgarden im Kampf“ – staatliche Veranstaltung in der Bundeskunsthalle Bonn – in täglichen Lichtgeschwindigkeit-Folgen – hier Folge 22 – ZUGINSFELD – Malerei zu Otto Nebels expressionistischen Gedicht aus dem Jahr 1918 hinzu.

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Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck

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ZUGINSFELD gemalt von Dietmar Moews
Zuginsfeld, expressionistische Dichtung zur Ächtung des Krieges
(insgesamt XIII Abteilungen); aus Kriegsgefangenschaft 1918,
geschrieben von Otto Nebel (1892-1973), 181 Seiten lang

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ZUGINSFELD 21

.See wird geschlachtet
DMW 397.4.87, 205/205cm
Öl auf Leinwand / Caparol
1987 in Hannover Raschplatz 7 OPQ grundiert, ab März 1988 in München Schwabing Pandora Kunst Projekt gemalt

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Man muss sich Bewegung machen
Nur einen kleinen Bewegungskrieg
Zur Verdauung
Maden verdauen rasch frischfröhliche Degenerationen
Kann man sich begraben lassen
Auf der Stelle
Im Stellungskrieg
Als ob du schwebst
Wolkenkrieg
Nur Wasser
Über
Unter
Vor
Und Zischen
Teils dieserhalb
Teils unter See
Wassersuppen
See wird geschlachtet
Wir gehen nicht unter
Wir kommen nicht runter
Unsere Hoffnung unter Wasser
Tauchlich
Tiefgründig
Zu Boden
Viele vertrocknen unter Wasser

 

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Ausstellungen:
1997 Georgenkirche Halle Kirchentag Leipzig
2003 Odeonsplatz München


Ukraine Umsturz

Februar 24, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4156

am 24. Februar 2014

Der Umsturz in Kiew hat mit der Flucht des Putin-orientierten, gewählten Präsidenten Viktor Janukowitsch und der vorläufigen kommissarischen Neubesetzung durch den Julia Timoschenko-orientierten Olexander Turtschinow eine neue Etappe in einer blutigen Revolution erreicht.

Mit dem Sturz der ukrainischen Staatsführung ist noch kein Ausweg aus der prekären gesellschaftlichen Verfangenheit gewonnen. Das heutige ukrainische Staatsvolks birgt zu wenig Staatskunst, zu wenig Bescheidenheit und zu wenig Tüchtigkeit eine autarke Staatswirtschaft unverzüglich aufzuziehen.

Hauptproblem ist die wirtschaftspolitische Rückständigkeit der ehemailigen Sowjet-Provinz Ukraine. Ferner sind die rechten Grundhaltungen aller vorhandenen Parteien der Ukraine – ob rechts oder links – totalitär, unzivilisiert und unversöhnlich eingestellt. Keiner hat die Gesamtmehrheit und keiner will den Anderen Minderheitenschutz gewähren.

Die gegenwärtige Ukraine ist außerstande Hilfen anzunehmen und zu nutzen.

Die Ukrainer im Osten verlangen entweder die Fortsetzung des russischen Primats, die Westukrainer die Aufnahme in die Europäische Union – beides ist momentan nicht einmal als Übergangsmodus praktikabel. Janukowitsch, einerseits, wird als Massenmörder gejagt. Andererseits dürfen die Putinfeinde zukünftig keine gratis Gasversorgung aus Russland erwarten.

Wie weit der westlich geprägte, ehemalige Berufssportler, Dr. Vitali Klitschko, der besser Russisch als Ukrainisch spricht, gegen seine polarisierenden Konkurrenten um die politische Macht Zustimmung und Loyalität nationalistischer Westukrainer bekommt, ist zweifelhaft.


Brava ITALIA + Renzi

Februar 24, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4155

am 24. Februar 2014

Die Republik Italien, einer der seltenen modernen Staaten in der Welt von 2014, die aufgeklärt, emanzipiert und zivilisiert konzipiert sind, hat eine sensationelle Stufe genommen.

Der italienische Staat hat unter dem hochbetagten Staatspräsidenten Giorgio Napolitano eine neue Regierung eingesetzt und dabei die Kabinettsliste radikal verjüngt. Damit haben die Italiener nicht – wie es unsinniger Gebrauch ist – den alten Mist gegen den neuen ausgetauscht, sondern es ist ein wirklicher Neuanfang geworden.

Der florentiner Bürgermeister Matteo Renzi ist erst 39 Jahre alt und kein „Erbe Berlusconis“, nicht aus den Bruderschaften des Vatikans oder der Logen und Mafias – so macht es jedenfalls momentan den Anschein.

Italien kann also ab sofort Republik spielen. Das heißt: Handlungsermächtige Stellvertreter sollen das runtergekommene Staatswesen Italien heilen und auf Schwung bringen.

Italien will – so scheint es momentan – den italientypischen Privattrip hin zu einer gemeinschaftlichen Ausbalanzierung neustimulieren. Italien will folglich den einzelnen Italiener belasten, das staatliche Leidwesen zu bessern – ja, Ministerpräsident Renzi kündigte es an – ausdrücklich: Italien wird durch Einschnitte „Hoffnung gegeben“.

Napolitano hat hier ab sofort nicht einfach den Generationswechsel im Generationsklüngel des Ersatzes der Weggestorbenen durch Einwechselspieler betrieben. Napolitano hat viel jüngere, neuorientierte Aufklärer und Klärer rangebracht. Wobei die erheblich anzahlmäßig verschlankte Kabinettsliste, halbe halbe Frauen und Männer, durch den Lokalpolitiker Renzi als Chef, eine basidemokratische Rückbindung erhält, die als grundsätzlich volks- und bürgernah die Möglichkeiten und die Falltüren des „ewigen Rechtsregionalismus’“ anzunehmen versuchen wird.

Italien macht sich selbst nun eine Zukunftstür auf und den Europäern Hoffnung, eine tragfähigere Stütze des EU-Meister-Triebwerks zu werden. Sollte der Weg praktisch einschlagen, rückt Italien mit der Regierung Renzi zweifellos in eine kulturelle Leitstellung eines neuen Europas.


Von der Unermeßlichkeit des Schönen

Februar 23, 2014

 

Lichtgeschwindigkeit 4154

am 23. Februar 2014

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II, 3

Das Ziel im Schönen ist das sinntreffende Genausein des Unsagbaren einer Gefüge-Einheit aus Inhaltswahrem und Formguten.

Ohne Sinngenaues in ihrem Unsagbaren erzielt auch die formgute Lösung nicht den Reang der Rätselhaftigkeit.

Allein die rätselhafte Formung des inhaltswahren Unsagbaren erhebt sich zu den Höhengraden der Entsprechungen.

…“

Zitiert nach: Otto Nebel, Von der Unermeßlichkeit des Schönen (1961-63) in Frühwerke, Schriften zur Sprache und zur Kunst – Das dichterische Werk Band 3 in Frühe Texte der Moderne, herausgegeben von René Radrizzani der edition text+kritik herausgegeben von Jörg Drews, Hartmut Geerken und Klaus Ramm, München 1979


1914 Die Avantgarden im Kampf /21

Februar 23, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4153

Dietmar Moews, am 23. Februar 2014

 

Täglicher Bonus zur Ausstellung in der Bundeskunsthalle von Dietmar Moews und Otto Nebel – 8. November 2013 bis 23. Februar 2014

c. Dietmar Moews 2014

Die Ächtung des Krieges und der Gesellschaft, die ihn hervorbringt“ setzt der Maler Dietmar Moews jetzt zu „1914 Die Avantgarden im Kampf“ – staatliche Veranstaltung in der Bundeskunsthalle Bonn – in täglichen Lichtgeschwindigkeit-Folgen – hier Folge 21 – ZUGINSFELD – Malerei zu Otto Nebels expressionistischen Gedicht aus dem Jahr 1918 hinzu.

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Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck

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ZUGINSFELD gemalt von Dietmar Moews
Zuginsfeld, expressionistische Dichtung zur Ächtung des Krieges
(insgesamt XIII Abteilungen); aus Kriegsgefangenschaft 1918,
geschrieben von Otto Nebel (1892-1973), 181 Seiten lang

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ZUGINSFELD 20

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Théàtre de la guerre – Das Publikum
DMW 396.3.87, 205/205cm
Öl / Leinwand / Caparol Kunststoffdispersion
Frühjahr 1987 in Hannover Raschplatz 7OPQ grundiert, ab September 1988 in München Schwabing Herzogstrasse 89 gemalt



Diese Hitze!
Diese Hetze!
Diese hat’s
Hirne brennen
Hirnverbrannte
Hirnpest erbricht sich
Beweis erbracht
Geist bricht zusammen
Krieg bricht aus
Erklärt
Irrsinn bricht sich Schussbahn
Irrenhaus Welt
Jetzt ist der alte Wahnsinn Los
Ist jetzt der trübe Krieg euch klar
Er kann sich Sich nicht vorstellen
Vorstellung muss Statt finden
Staat nimmt Stellungen
Darf man bekanntmachen
Théatre de la guerre – Das Publikum
Man stelle sich vor
Publikum hat nie Vorstellungen
Stellt sich Krieg nicht vor
Stellt sich vor Stellungskriege
Stellenlose Menschheit gesucht
Wird sich finden
Das Gesuch
Die Erfindung
Dahinter die Wissenschaft
Schufte in volle Deckung
Professor Soundso
Muss Krieg erleben
Bei Leibe
Aber hinten
Aber Geist
Fehlanzeige
Publikum stellt Kriege zwischen sich
Stellt sich davor
Wird zerrissen
Kommt nie dahinter
So kommen Kriege vor
nur so können sie vorwärts kommen
Der Vorwärts
Sie lernen nichts
Dummheit ist Schicksal
Dummdumm
Jede Degeneration hat ihren Zirkus
So kommt die Hölle nieder
Hoch, die Hölle!
Himmel in Höllenbewegung setzen
Frischer, fröhlicher Krieg

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Ausstellungen:
1997 Georgenkirche Halle Kirchentag Leipzig
2003 Odeonsplatz München


1914 Die Avantgarden im Kampf /20

Februar 22, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4152

Dietmar Moews, am 22. Februar 2014

 

Täglicher Bonus zur Ausstellung in der Bundeskunsthalle von Dietmar Moews und Otto Nebel – 8. November 2013 bis 23. Februar 2014

c. Dietmar Moews 2014

Die Ächtung des Krieges und der Gesellschaft, die ihn hervorbringt“ setzt der Maler Dietmar Moews jetzt zu „1914 Die Avantgarden im Kampf“ – staatliche Veranstaltung in der Bundeskunsthalle Bonn – in täglichen Lichtgeschwindigkeit-Folgen – hier Folge 20 – ZUGINSFELD – Malerei zu Otto Nebels expressionistischen Gedicht aus dem Jahr 1918 hinzu.

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Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck

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ZUGINSFELD gemalt von Dietmar Moews
Zuginsfeld, expressionistische Dichtung zur Ächtung des Krieges
(insgesamt XIII Abteilungen); aus Kriegsgefangenschaft 1918,
geschrieben von Otto Nebel (1892-1973), 181 Seiten lang

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ZUGINSFELD 19

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Dieb Heimatland a. D.
DMW 395.2.87, 205/205cm
Vollton-Kunststoffdispersion / Öl / Leinwand
März 1987 in Hannover Raschplatz 7OPQ gemalt



Die beste Verteidigung ist der Angriff
Der beste Angriff ist keine Verteidigung
Behauptung gegen Behauptung
Haupt an Haupt
Behauptung mit Adler
Behelmtes Haupt
Alles Pappe
Alles Blech
Alles bewehrt
Alles verheert
Alles verhandelt
Das ist allerhand
Das ist aller Handwerk
Das ist aller Maulwerk
Und der große Vogel
Über allem
Über allen
Über alles in der welt
Hast du nicht die Gans gestohlen
Hast du nicht gesehn
Jetzt kommt Beweis zur kühnen Behauptung
Achtung
Fertig
Los
Hurra
Immer feste druff
Druff
Und druff
Und vorarbeiten
Gelände gewinnen
Nur zur Verteidigung
Mit Geld gegen Gott und Mutterland
Liebmutterland
Du
Erde
Dieb Heimatland a. D.



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Ausstellungen:
1997 Georgenkirche Halle Kirchentag Leipzig
2003 Odeonsplatz München


Von der Unermeßlichkeit des Schönen

Februar 22, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4151

am 22. Februar 2014

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II, 2

Das Maß im Schönen ist das Weise aus dem Inhaltswahren, das sich im Formguten als Baustrenge des Sinngefüges behauptet und beweist.

Ohne diese weise Strenge, die das Entöden der Gefügemasse besorgt, können Stoffdichte, Maßhalt und Nutzzweck dem Formguten nicht dreieinig innewohnen.

Dem Vermessenen und dem Maßlosen mageln Werdeweisheit, Baustrenge, Sinndichte und Gefüge-Adel.

…“

Zitiert nach: Otto Nebel, Von der Unermeßlichkeit des Schönen (1961-63) in Frühwerke, Schriften zur Sprache und zur Kunst – Das dichterische Werk Band 3 in Frühe Texte der Moderne, herausgegeben von René Radrizzani der edition text+kritik herausgegeben von Jörg Drews, Hartmut Geerken und Klaus Ramm, München 1979


Sotschi Olympia bildet über der (die) Unermeßlichkeit des Schönen

Februar 22, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4150

am 22. Februar 2014

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…Ohne die strahlende Wärme des Formguten könnte das Inhaltswahre einer Gefüge-Einheit nicht wahrhaft ergreifend wirken.

…“

Zitiert nach: Otto Nebel, Von der Unermeßlichkeit des Schönen (1961-63) in Frühwerke, Schriften zur Sprache und zur Kunst – Das dichterische Werk Band 3 in Frühe Texte der Moderne, herausgegeben von René Radrizzani der edition text+kritik herausgegeben von Jörg Drews, Hartmut Geerken und Klaus Ramm, München 1979

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Julia Lipnizkaja trat anscheinend ohne Höschen an, dachte wohl der Verantwortliche bei der Süddeutschen Zeitung, in dessen Auge bereits der ausrasierte Kinderarsch wirkte (SZ v. 21. Febraur 2014 S. 27)

Julia Lipnizkaja trat anscheinend ohne Höschen an, dachte wohl der Verantwortliche bei der Süddeutschen Zeitung, in dessen Auge bereits der ausrasierte Kinderarsch wirkte (SZ v. 21. Febraur 2014 S. 27)

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OLYMPIA 2014 bietet zwei Linien:

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ZUCHT und SUCHT

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Temperamalerei 1924

Temperamalerei 1924

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Eine Linie wird von der kulturellen Praxis, Ästhetik und Moral versucht, verlässlich in die „Fingerspitzen“ aller Teilnehmer einzufärben. Da gebricht es bereits – gewissermaßen. Denn Sozio-Kultur ist nicht Telematik.

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Ölmalerei 1917

Ölmalerei 1917

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Eine Linie zeigt Sotschi – das Geschäft mit dem Sport durch das IOC (Internationale Olympische Komitee)

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Temperamalerei 1976

Temperamalerei 1976

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als Profit,

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Ölmalerei 1920

Ölmalerei 1920

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als politische Propaganda,

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Ölmalerei 1930

Ölmalerei 1930

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als Affen Zucker durch SEX,

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Ölmalerei 1920

Ölmalerei 1920

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als Beteiligung durch Lust am Sport

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Ölmalerei 1921

Ölmalerei 1921

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Die Bilder sprechen alle Linien dadurch an, dass es anläßlich Olympia-Sotschi 2014, anläßlich Pornografie/Sex-Bedarf und anläßlich Absatzerfolg vielen Mitspielern ERWERB bietet.

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Ölmalerei 1918

Ölmalerei 1918

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Das geht so weit, dass Propagandisten und Politiker behaupten: PORNOGRAFIE läge im Auge.

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Ölmalerei 1921

Ölmalerei 1921

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Wer hat also den Bösen Blick? – den bösen Blick der Sucht? – mangelt es an Zucht?

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Ölmalerei 1920

Ölmalerei 1920

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Ist die Sucht eine böse Sucht oder ein menschliches Bedürfnis? Wieviel Zucht wirkt gegen Sucht?

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Sotschi 2014

Sotschi 2014: „Verdammte Unzucht“!

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Die Kinderpornografie-definierten Strafbarkeitskategorien werden auf Dargestelltes bezogen. Schaden oder Rechtsverletzung der individuellen Opfer und der kollektiven Rechtssicherheitsansprüche der Bürger sind Aspekte der „Konsumentenseite“. Der Bildausschnitt ist Tätersache, also der Produzenten.

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Hierzu bitte den Sinnzusammenhang der Bildfolge in diesem Blogbeitrag respektieren

Hierzu bitte den Sinnzusammenhang der Bildfolge in diesem Blogbeitrag respektieren

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Der heimliche Blick bei der rhythmischen Sportgymnastik

Der heimliche Blick bei der rhythmischen Sportgymnastik

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Was man immer wieder gerne sieht und dafür bezahlt: Die Süddeutsche aus München 2014

Was man immer wieder gerne sieht und dafür bezahlt: Die Süddeutsche aus München 2014

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Und was schrieb jetzt der SZ-Redakteur Heribert Prantl zu den SPD-Machern Sebastian Edathy und Thomas Oppermann? – er schrieb (gekürzt): „Mehr als die Entschuldigung der Täter ist nicht zu erwarten.“

In der tiefen Überzeugung, Wladimir Putin übt seine Führungsgewalt so gut wie möglich aus, um Gutes zu bewirken, freuen wir uns auf die nächsten gedopten Müsliriegel und Zahnpastatuben.

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wood eye be careful

wood eye be careful

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