Von der Unermeßlichkeit des Schönen

Lichtgeschwindigkeit 4166

am 28. Februar 2014

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II, 7

Das Hohe im Schönen ist das Unerschöpfliche seines Inhaltswahren, gebannt in die Dichte des Formguten der entsprechenden Gefüge-Einheit.

Ohne solches Erfülltsein des Sinngehaltes entstehen bestenfalls gefällige Formungen niederen Grades von geringer Wirkdauer.

Unerhebliches vermag sich nicht zur Höhe der Sinnfülle zu erheben.

…“

 

Zitiert nach: Otto Nebel, Von der Unermeßlichkeit des Schönen (1961-63) in Frühwerke, Schriften zur Sprache und zur Kunst – Das dichterische Werk Band 3 in Frühe Texte der Moderne, herausgegeben von René Radrizzani der edition text+kritik herausgegeben von Jörg Drews, Hartmut Geerken und Klaus Ramm, München 1979

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