Von der Unermeßlichkeit des Schönen

Lichtgeschwindigkeit 4164

am 27. Februar 2014

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II, 6

Das Rechte im Schönen ist das Zuchtvolle, dem das sinnzeugerische Inhaltswahre seine vollentsprechende Verwandlung in Formgutes verdankt.

Ohne solche Schaffenszucht entfernt sich jedweder Formwille vom Sinntiefen und verliert Rechtschaffenheit, Eigenhalt, Verwandlungskraft und Ernst.

Die unabdingbaren Voraussetzungen zu prüfsamer Meisterschaft ergeben sich danach von selbst.

…“

Zitiert nach: Otto Nebel, Von der Unermeßlichkeit des Schönen (1961-63) in Frühwerke, Schriften zur Sprache und zur Kunst – Das dichterische Werk Band 3 in Frühe Texte der Moderne, herausgegeben von René Radrizzani der edition text+kritik herausgegeben von Jörg Drews, Hartmut Geerken und Klaus Ramm, München 1979

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