Von der Unermeßlichkeit des Schönen

Lichtgeschwindigkeit 4162

am 25. Februar 2014

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II, 5

Das Freie im Schönen ist jenes Zeitlose der Gestalt-Anmut, das einer Gefüge-Einheit aus Inhaltswahrem und Formguten Wirkdauer verleiht.

Ohne solches unbegrenzte Anmutwalten wirkt selbst das Formschöne eines Gestaltbefundes auf die Dauer unfrei.

Alles betontermaßen zeitgebundenes Wirkgut haftet am Unwesentlichen und ermangelt des Sinnmehrenden.

…“

Zitiert nach: Otto Nebel, Von der Unermeßlichkeit des Schönen (1961-63) in Frühwerke, Schriften zur Sprache und zur Kunst – Das dichterische Werk Band 3 in Frühe Texte der Moderne, herausgegeben von René Radrizzani der edition text+kritik herausgegeben von Jörg Drews, Hartmut Geerken und Klaus Ramm, München 1979

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