Von der Unermeßlichkeit des Schönen

 

Lichtgeschwindigkeit 4136

täglicher Bonus von Otto Nebel

am 17. Februar 2014

.

… 1,9

Das Schwingen im Schönen ist das stets spürbare Fortwirken des Beseeltseins einer Sinngefüge-Einheit aus Inhaltswahrem und Formgutem; mit andern Worten: das allem erschaffenen Schönen innewohnende Zeugerische bleibt im belebenden Sinne wirksam.

Ohne das Beseelt-Zeugerische kann selbst im Wohlgeformten nichts Schwingendes entstehen.

Daraus wird offenbar, weshalb Formenleerlauf und Sinngeschehen einander widersprechen.

…“

Zitiert nach: Otto Nebel, Von der Unermeßlichkeit des Schönen (1961-63) in Frühwerke, Schriften zur Sprache und zur Kunst – Das dichterische Werk Band 3 in Frühe Texte der Moderne, herausgegeben von René Radrizzani der edition text+kritik herausgegeben von Jörg Drews, Hartmut Geerken und Klaus Ramm, München 1979

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: