Strafanklage Love Parade Duisburg

Zur Strafanklage Love Parade Duisburg
Lichtgeschwindigkeit 4120,
Dietmar Moews, am 12. Februar 2014

Die konkrete fehlerhafte Einsatzleitung der Polizei hat das Unglück unausweichlich werden lassen. Der Bahnsteig hätte gesperrt werden müssen, die Türen der ankommenden Bahnen hätten von der Polizei gesperrt werden müssen und können bzw. die Anzahl der mit der Bahn ankommenden und aussteigenden Partybesucher, die in den Tunnel geleitet worden sind, hätte angemessen justiert und dosiert werden müssen und problemlos können.

Bei der Love Parade agierte ein Einsatzleiter, der die Oberaufsicht pflichtgemäß hätte durchführen müssen, der diese Aufsicht nicht wahrnahm. Er hätte den gesamten Ablauf stoppen müssen, bis zumindest eine lückenlose Videoübersicht von einem Kran, von gesteuerten Drohnen oder einem kamerabestückten Hubschrauber, diesen Überblick ermöglicht hätte. Von einer solchen Überblicks-Zentrale hätte zumindest eine Echtzeit-Sprechfunk- oder Drahtverbindung vorgehalten werden müssen. Ohne solche Kontroll-und Steuerungstechnik agierte die Polizeiaufsicht und folglich die Ordnungskräfte quasi kopflos und unkoordiniert (wieso parkten Polizeiautos in der Durchgangsrampe?) und die Besucher liefen „blind“ in den sicheren Tod.


Die Polizei hat die Love Parade pflichtwidrig, unprofessionell und nicht sicherheitsgerecht beaufsichtigt und gesteuert.

Die Polizei hat die Anfahrt und die Häufigkeit der Anfahrten auf dem Zubringer-Bahnsteig nicht auf die Kapazität und das Fassungsvermögen des Durchgangs hin überwacht und nicht so gesteuert, dass ein reibungsloser, unfallfreier Zugang möglich war.
Für den öffentlichen Zugang hatte die Polizei die Ordnungs- und Weisungskompetenz. Falsche Steuerung hat die Todesopfer verursacht.
Das für zahlreiche Besucher der „Love Parade Duisburg“ tödlich geendete Freizeitereignis wird in weiteren Schritten aufgeklärt und Verantwortliche werden gesucht – Strafverfahren wurden von der zuständigen Staatsanwaltschaft gegen zahlreiche Akteure angeordnet.

http://www.youtube.com/watch?v=jK9FW4FvcLI
Love Parade-“Propaganda“ zum tödlichen Unglück in Duisburg
und die sozialen Dimensionen von „Masse“ und „Menge“


Die aktuelle strafrechtliche Behandlung von Duisburg hat drei Verantwortungsperspektiven:


1. Die Eigenverantwortung jedes einzelnen Opfers, sich dort anlässlich der Love Parade als Gast vorsichts- und rücksichtsvoll zu bewegen und zu verhalten.
2. Die sicherheitsrechtliche Planung und Genehmingung der Veranstaltung
3. Die konkrete ordnungsgemäße, öffentliche und private Aufsichts-und Steuerungspflicht eines planungs-, genehmigungsgerechten, sicheren Verlaufs der Veranstaltung, vor, während und nach dem Unglück.
4. Planung sowie der konkrete Einsatz der Rettungskräfte

http://www.youtube.com/watch?v=VAOBnGBQMpA
Twitter und SMS ungeeignet im Flash Mob der Katastrophe von Duisburg


Die Stellungnahmen des damaligen und aktuellen NRW-Innenministers Jäger zur Verantwortung der Polizei disqualifizieren diesen SPD-Politiker. Seine unverzügliche Entlassung ist nach wie vor für die Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft (SPD), Rechts- und Ehrensache.

http://www.youtube.com/watch?v=q4LOrs2CclM
Duisburger Straße und die Piraten in Berlin

Was macht nun der Rechtsstaat? was macht das Land NRW?
Was macht die weisungsempfangende Staatsanwalt für Duisburg?


http://www.youtube.com/watch?v=Cbt8Dm8j4x0
Vertuschung und Irreführung in Duisburg

http://www.youtube.com/watch?v=erfS6zISdfk
NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Love Parade

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