Von der Unermeßlichkeit des Schönen

Lichtgeschwindigkeit 4119

täglicher Bonus von Otto Nebel

am 11. Februar 2014

Von der Unermeßlichkeit des Schönen

… 1,3

Das Walten im Schönen ist das Gegenwärtigsein des Sinns, der allein den Nutzzweck des Formguten bestimmt.

Ohne innere Zweckbestimmtheit durch den lenkenden Sinn bleibt das Formgute nutzlos.

Der Nutzzweck des Formguten offenbart sich im sinnmehrenden Beseelen, das bessert.

…“

Zitiert nach: Otto Nebel, Von der Unermeßlichkeit des Schönen (1961-63) in Frühwerke, Schriften zur Sprache und zur Kunst – Das dichterische Werk Band 3 in Frühe Texte der Moderne, herausgegeben von René Radrizzani der edition text+kritik herausgegeben von Jörg Drews, Hartmut Geerken und Klaus Ramm, München 1979

One Response to Von der Unermeßlichkeit des Schönen

  1. Thea Doro sagt:

    Es überfällt mich unermässliche Schwere-die Freiwilligkeit des Lesens geht in die anarchische Haltung des Überlesens über.

    Nie möchte ich Krieg erleben und doch Schönheit erkennen möchte ich und erleben und meinen Handlungsspielraum nutzen.

    Wenn man sich durch diese Galaxie arbeitet, inbegriffen der Otto Nebel Gedichte, dann hat man entweder Zeit sich studienähnlich mit der Materie zu beschäftigen, oder ermüdet schlagartig, wie ich es tue an diesen hergeholten Vergleichen eines Macchiavellis der sich plötzlich in Bad Rehburg wiederfindet.
    Ach, Bad Rehburg, so denke ich- da bin ich doch im April, gruselig, dass sich dieser Kinderpornist auch dort aufhält…..

    Nein, natürlich denke ich an den Fürsten Macchiavelli und an die
    kettenartigen Gedichte von Otto Nebel und die NSU und all die Verschleierungen und wünschte, ich könnte die Zusammenhänge so einfach und schnell einweben in dieses Netz, was mich dann zu einem so wahnsinnig verstehenden Menschen werden lässt.

    Aber, wie soll ich mich verhalten, so frage ich mich-meinen Handlungsspielraum im Blick.
    Und da kommt sie mir, diese einfache Erkenntnis: Tue was du kannnst.
    Und ich kann weder Macchiavelli noch den ersten Weltkrieg, das unermesslich Schöne nach Otto Nebel verstehe ich auch nicht.

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