MARKET STATES UND US-REGIME ALS WELTREGIERUNG

MARKET STATES UND US-REGIME ALS WELTREGIERUNG Donnerstag, 23. Juni 2011 Dietmar Moews zur Lage – live und ungeschnitten — aus Berlin
Plot: das US-Regime als Weltregierung mit der Ankündigung des Abzuges der US-ISAF-Truppen aus Afghanistan praktiziert
Weltregierung und Weltmarkt, Internet und Lichtgeschwindigkeit zeigen die Unwucht in den Ressourcen der Schwachen gegenüber den USA und ihren Schatten.
Bereits Albert Einstein hatte in den 1930er Jahren die Idee einer Weltregierung zur Diskussion gebracht. Einstein forderte eine Weltregierung einer vereinten Welt. Dieses Konzept wurde vielseitig abgelehnt. Denn so lange es regional gebundene Menschen gibt, sind die sozialen Bindungen an den Ort des Alltagslebens. Am Ort entstehen Tradition, Abhängigkeiten und Veränderungen, deren Aktionsrichtungen und Aktivität, deren Rückbindung und Verantwortungsbereitschaft. Weltregierung bedeutet jedenfalls „Fernfuchtelei“, Abkopplung und „Balkanisierung“.

Mit den folgenden Zitaten aus der FAZ vom 20. Juni 2011, Jörg Wittkewitz: „Neuer Staatsfeind Nummer eins.“ und FAZ vom Mittwoch 22. Juni 2011, Jörg Becker: Chatzimarkakis hat mich plagiiert.“ werden Fragen der sozialen „Asymmetrien“, des „Market States“ als weltweitem E-Commerce mittels des Internets und die Konflikte zwischen offenen Märkten, nationalen Volkswirtschaften und Rechtsstellungen, aber US-IT-Recht ausgebreitet.

Dietmar Moews meint: Solange es Menschen gibt wünsche ich mir nationale Grenzen, die mir im Zweifelsfall die Hoffnung des Entrinnens verheißen – eine Grenze über die der Mensch einer Regierung entfliehen kann.

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom Montag, 20. Juni 2011, Seite 27, schreibt Jörg Wittkewitz: „Neue Staatsfeind Nummer eins. Alles wird zur ware. Seit Jahren beeindruckt das geschehen rund um Cyberattacken die Öffentlichkeit. Sie rufen mehr Empörung hervor als die Schlachtfelder realer Kriege. .. Kein mensch kann so schnell Bestellungen in den Markt senden wie der Computer. Heute weiß innerhalb von Sekunden jede Bank, wenn irgendwo in der Welt Wertpapiere den besitzer wechseln. Wer dann zu spät reagiert, kann … binnen Sekunden Hunderte von Millionen Euro verlieren… Aber die digitalisierte Uhr kann niemand mehr zurückdrehen .. alle Datenbanken auf Bergen von Umweltpapier .. verknüpfte Tabellen und Geschäftskennzahlen in Echtzeit sind dann passé…. Die Nationalstaaten zerfallen in „market states“. Er Marktstaat ist in letzter Konsequenz nur noch dafür verantwortlich, dass alle gesellschaftlich relevanten Themen ganz marktliberal verhandelt werden. .. Der Fokus der Nationalstaaten setzte auf konservative Werte wie Bildung, Familienpolitik oder soziale Teilhabe. Die neue Politische Orientierung am Marktgeschehen ruft weltweit die Anhänger der ehernen Werte auf den Plan. Die Arroganz der Märkte radikalisiert sie zunehmend. Und sie versuchen, den Markt da zu treffen, wo er am empfindlichsten ist: in der Welt der Finanzgeschäfte in Lichtgeschwindigkeit.
Dietmar Moews meint: Hier wird deutlich wie ein Internet-offener Markt dennoch nationalrechtlichen Normen und rechtsstaatlichen Regeln unterworfen sein müsste. Duies ist aber nicht der Fall. Es dominiert US-Recht und US-Willkür bzw. die chinesische Alternative bietet ebenfalls keine Rechtsstaatlichkeit. Folglich ist eine WELTREGIERUNG, egal wessen Prägung, unerwünscht. Nationastaatliche Unabhängigkeit und Selbstbestimmung sind gefordert. Unterwerfung als Preis für die Marktteilnahme ist unakzeptabel.
Frankfurter Allgemeine Zeitung am Montag, 20. Juni 2011, Seite N5 von Jörg Becker: „Chatzimarkakis hat mich plagiiert! Was denken die um ihr Zitat Gebrachten über die Praxis prominenter Politiker, ihre Doktortitel einst auf dem Kopierweg erworben zu haben?
… ärgert , ist schließlich die Qualität dieser Dissertation von Chatzimarkakis. Der Untertitel seiner Arbeit „Kooperationsmodell globaler Ordnungspolitik am Beispiel des elektronischen Geschäftsverkehrs“ verrät dem Leser mehr als ihr leicht ominöser und pompöser Haupttitel „Informationeller Globalismus“ … fehlt bei Chatzimarkakis die damals wichtigste internationale Fachliteratur, und damlas wie heute ist es politisch ungeheuerlich naiv, nach irgendwelchen Gleichgewichtsmodellen zu suchen, die das Netz marktwirtschaftlich und quasie automatisch regeln. Nosense. / In meinen Arbeiten über das Internet und die Globalisierung habe ich auf Abhängigkeiten, ungleiche Diffusionszeiträume, ungleiche geographisch-regionale Ballungen und Leerstellen, ungleich stark ausgestattete Akteure, ungleich starke Ressourcen der Nutzer im Vergleich zu den Ressourcen internationaler Industriekonglomerate aufmerksam gemacht. In der politikwissenschaftlichen Theorie der internationalen Beziehungen kann man mit Ernst-Otto Czempiel davon ausgehen, dass Asymmetrie den Normalfall, Symmetrien dagegen die Ausnahme darstellen. Darum suche ich in meiner Forschung stets nach multilateralen Regeln für die Freiheit der Schwächeren .. ärgert es mich, dass Chatzimarkakis in seiner oberflächlichen Arbeit … mich also „gegen den Strich“ beklaut.“
Dietmar Moews meint: Ich verlange nationalstaatlich abgegrenzte politische Selbstbestimmung bei auf Gegenseitigkeit gestellten und geregelten „Market States“.
Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews; Aufnahmetechnik und Admin; Piratencrew Berlin

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