Personelle Selbstreinigung: Merkels Sturz I

Lichtgeschwindigkeit 29. März 2011

 

MERKEL STURZ FAZ I und Kommentar aus Sicht der IT- zur Medienlage von dem Künstlergelehrten Dr. Dietmar Moews Dipl. Ing. – live und ungeschnitten – muss auch immer die Werte der Primaten berücksichtigen:

 

Offenheit, Transparenz, Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, am Haus der Kulturen mit Blick auf das Bundeskanzleramt in Berlin, mit Frankfurter Allgemeine Zeitung von Dienstag, 29. März 2011, Neues Deutschland von Montag, 28. März 2001 am Dienstag, 29. März 2011, Youtube, bild.de, DLF, BBC, ARD.de, dradio.de, heise.de, spiegel-online

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Piratenthema hier:

 

MERKEL HAT DEN STÖRFALL DER BEDENKZEIT.

Frankfurter Allgemeine Zeitung titelt am Dienstag, 29. März 2011:

„Merkel: keine Anzeichen für eine Kabinettsumbildung. Mappus tritt als CDU-Landesvorsitzender zurück / Kampf in der FDP / Nach den Wahlen. Und Kommentar von Berthold Kohler: „Nach dem Sündenfall.“

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ZDF am Montag Interview mit Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel:

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„… es wird aus der verlängerten Brückenzeit des Atomausstiegs nun eine verkürzte Brückenzeit gemacht. Dafür sollen drei Monate Moratoriumszeit dienen, zu entscheiden, was mit den im Jahre 2010 beschlossenen Laufzeitverlängerungen zu tun ist.

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BILD.de Dienstag, 29. März 2011:

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„CDU-Volker Kauder verlangt, dass die sofortigen Abschalt-Forderungen zunächst die drei Monate des Moratoriums abzuwarten haben. Denn man kann nicht drei Monate ansagen und nach drei Tagen bereits die Ergebnisse vorwegnehmen: so kann man nicht miteinander umgehen“.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung am Montag, 28. März 2011, Feuilleton, Seite 27, schreibt Frank Schirrmacher:

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„Die neun Gemeinplätze des Atomfreunds. Jahrzehnte der Atomkraft-Debatte haben die Sprache manipuliert. Die Sätze, die wir während des Moratoriums hören, sind Ablenkungsmanöver. Sie formulieren Thesen, die keine sind, und beleidigen die öffentliche Vernunft. Eine Analyse der wichtigsten Versatzstücke.

1. Deutsche Atomkraftwerke sind die sichersten der Welt: Scheint eine technische Aussage zu sein, ist aber in Wahrheit nur ein moralischer Vergleich. Sie sagt nur: Im Vergleich zu dem, was andere Menschen tun, tun wir das Beste. Er vergleicht nichts Technisches. Denn dann müsste die Botschaft lauten: Auch im schlimmsten Fall strahlt unser Uran nur wenige Stunden und nicht Hundert Jahre. Das ist natürlich absurd. Der Vergleich ist Augenwischerei: er hat nichts mit dem zu tun, was nach dem Eintritt des schlimmsten Falles passieren kann, sondern nur damit, wie Menschen im besten Fall vorsorgen können. Der Super-GAU ist nämlich per definitionem dadurch gekennzeichnet, das er nur mit sich selbst verglichen werden kann. Da man das Restrisiko nicht ausschließen kann, heißt die einfache Formel für ein Moratorium: Selbst die sichersten Atomkraftwerke der Welt sind nicht sicher; oder: auch die sichersten Atomkraftwerke sind nur so lange sicher, wie sie sicher sind.“

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Dietmar Moews meint: FAZ-Herausgeber bringt der FAZ-Öffentlichkeit die Argumente zur SuperGAU-Politik, die ich in der Lichtgeschwindigkeit seit dem 11. März hier auf Youtube vorgetragen habe. Es liest sich wie ein Merkelsturz-Plädoyer. Seit 40 Jahren werden die Gefahren und Risiken, die Szenarios und die Katastrophengefahren geklärt, untersucht, diskutiert und mit unverzüglichen Maßnahmen verbunden. Jetzt ist die Situation allgemeiner Betroffenheit eingetreten, sodass das Verlangen nach Bedenkzeit nur bedeutet, dass man nicht im Bilde ist. Frau Dr. Merkels Regierung braucht Bedenkzeit, weil sie vorher nicht gedacht hatte. Deshalb ist der Rücktritt und die Neuwahlen unausweichlich.
Was Volker Kauder verlangt, hätte er zunächst selbst zu beherzigen: So kann man nicht miteinander umgehen. Die Katastrophe nicht zur unverzüglichen Besserung des Katastrophenschutzes anzugreifen, stattdessen auf drei Monate Zeit zu spielen.

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Dietmar Moews meint: FAZ-Herausgeber Berthold Kohler zeigt, dass er nicht auf der Höhe der politischen Situation ist, wenn er schreibt: „Nach dem Störfall“. Der Störfall dauert an und steigert die Notlage ins unermessliche eines Super-GAUS. Nach dem Störfall ist mittelalterliche Jammerlyrik.

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Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews; Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin

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