Lichtgeschwindigkeit 466

LICHTGESCHWINDIGKEIT 466

GÜNTHER BEHNISCH 1922-2010 Kurznachruf aus Sicht der IT-Soziologie

zur Medienlage von dem Künstlergelehrten Dr. Dietmar Moews – live und

ungeschnitten – muss auch immer die Werte der Primaten berücksichtigen:

Offenheit, Transparenz, Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, im

Globus mit Vorgarten in Berlin, am Dienstag, 13. Juli 2010, Frankfurter

Allgemeine Zeitung, Bild Berlin/Brandeburg, DLF, Wikipedia, Bild.de,

Heise.de

Piratenthema hier: Günther Behnisch (1922-2010), Nachruf auf einen

genialen deutschen Architekten, weltberühmt durch die verbundene

Zeltdach-Landschaft der Münchner Olympiabauten von 1972. Der

Olympiaberg, zum betrachten der Seen- und Zeltdachlandschaft

von Olympiastadion, Olympiahalle, Olympiaschwimmanlagen und

Olympia-Fernsehturm inmitten der Autobahnanbindung, der

Fußgängerwege und U-Bahnanbindungen, Mittlerer Ring, Georg-

Brauchle-Ring, Landsberger Allee, Olympisches Dorf, Oberwiesenfeld,

Olympia-Pressestadt. Der Mensch als Maßstab der Bauwerke, ihres

Nutzens, ihrer Anmutung und der sozialen Funktionen.

Schöpfer: Der neue Plenarsaal der Bundesregierung in Bonn am

Rhein, ein demokratisches Monument der Transparenz und der

luziden Großartigkeit: man sitzt auf Höhe des Wasserspiegels,

des langsam fließenden Rheinstromes, ein gebautes Plädoyer

gegen die eisenholzene Annagelung der alten Hohenzollern-

Reichshauptstadt Berlin.

Schöpfer von Museum Buchheim in Bernried am Starnberger See.

Der Benutzer geht wie Jesus übers Wasser. Der U-Bootfahrer

baute für den U-Boot-Fahrer und seine expressionistischen

Kunstgefühle. Besuch Pflicht für PIRATEN!

Behnisch war 1967-1987 Architektur-Professor in Darmstadt.

Und, in Lockwitz bei Dresden gebürtig, Mitglied der Sächsischen

Akademie der Künste in Dresden, wo er in Radebeul eine gläserne

katholische Kirche gebaut hat.

Günther Behnisch schreibt zum Buchheim-Museum: Kontrolliertes

Licht, kontrolliertes Klima, vielfältig brauchbare Räume,

verschiebbare Wände … All das gehört zum funktionierenden

Museum. Das Museum Buchheim jedoch ist mehr, schon heute,

und es wird später, wenn es sein neues Gebäude haben wird, an

Ort und Stelle noch mehr sein.

Da ist z.B. der Ort, die Hirschwiese am Ufer des Starnberger

Sees. Da ist die Gemeinde Bernried. Dort sind die großen alten

Bäume, die Berge in der Ferne, die Wolken am Voralpen Himmel.

Da ist das Grün, das Weiß, das helle Blau. Da ist die besondere

Stimmung. Und dort ist Lothar-Günther Buchheim mit Diethild

Buchheim, deren Leben, sein Wirken, die Sammlungen, die

Expressionisten – aber eben nicht nur diese. Dort sind die Förderer

und Stifter, Freunde und Gegner, zahlreich, ein bunter Strauß

durchaus nicht nur in einer Richtung ziehender Kräfte. Aus all

dem soll ein Museum mit einem neuen Gebäude werden. Die

Hirschwiese in Bernried ist weit, umfasst von Bäumen. Dort wird

das neue Museumsgebäude sein, zum See hinweisend, lang

ausgestreckt, neugierig durch die alten Bäume am Ufer blickend.

Quer in der zum Ufer abfallenden Wiese wird die Halle liegen,

100 Meter lang, schmal, durchsichtig, scheinbar offen; am

Eingang oben ebenerdig, am See dann dreigeschossig; ein

mehrgeschossiger Landungssteg, das Rückgrat des neuen

Buchheim-Museums-Gebäudes.Daran dann die Glieder des

neuen Museums; die große Halle für die Wechselausstellungen,

die Bereiche für die ständigen Ausstellungen, die Magazine und

Werkstätten, die „Häuser“ für die Raritäten und für den Buchheim-

Teil, auch Bereiche, die eher zur Landschaft gehören, in denen

dann die Hirschwiese ausgestellt wird, ein Café, in Vortragssaal

und manch anderes mehr.

Eine Anlage wird entstehen, vielfältig, interessant, abwechslungsreich,

in sich geordnet, offen nach außen hin, bereit, mit der Landschaft sich

zu verbinden. Im Inneren wird es grüne Räume geben und im Äußeren

Skulpturen-Ausstellungsflächen. Architektur-Landschaft und Natur-

Landschaft gehen ineinander über, bilden eine neue Gestalt.

Die Formen und Materialien des neuen Gebäudes sollen einfach sein,

direkt – keinesfalls raffiniert. Ein Estrich-Boden z.B. wäre angemessener

in dieser Anlage als wertvolle Bodenbeläge; Putzwände sind besser als

Edelhölzer usf. Konstruktionen und Materielles werden nicht im

Vordergrund stehen. Licht, Stimmungen, Raumzusammenhänge,

Starnberger See, Rehwiese, Bäume, Himmel und zuerst natürlich die

Sammlung Buchheim und die eigenartige Persönlichkeit des Sammlers

und Künstlers.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;

Musik: Nino Rota concerto soirée

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