Lichtgeschwindigkeit 453

LICHTGESCHWINDIGKEIT 453

WM-KIRCHE: Der deutsche TRAUMFUßBALL der Fifa-WM 2010

in Südafrika und Kommentar zur Medienlage von dem

Künstlergelehrten Dr. Dietmar Moews, mit Blick auf die

Piratenbewegung – live und ungeschnitten – muss auch immer

die Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit, Transparenz,

Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, am Radio und ca.

10 Sekunden zeitversetzt im Internetz-Streaming, am Mittwoch,

den 7. Juli 2010 mit Frankfurter Allgemeine, Welt.de, Bild.de,

dradio.de, Piratenpartei Deutschland.de, heise.de, DLF,

Piratenthema hier: Was ist am neuen Fußball so besonders?

ANTWORTEN zur Fußballlehre.

Der neue Fußball wird als individuales und soziales Geschehen

verstanden und behandelt. Welche persönlichen Schulungsziele

gelten jedem einzelnen Spieler in seiner individuellen Entfaltung

und seinen sozialen Fähigkleiten im Spiel und außerhalb?

Welche Perspektiven ergeben sich für den Spieler und seine

Gruppe gegenüber der Medienöffentlichkeit, den anderen Fußballern,

den Fanclubs, dem weiteren Fußballpublikum, der Familie u. v. a. m.

Die Autorität des Trainers und des Trainerteams muss möglichst hoch

sein. Sie folgt aus der Gültigkeit und Verlässlichkeit, der fachlichen

und sozialen Urteilskraft, hier des Trainers Löw in den Übungs-

nd in den Pflichtspielen sowie in seinen öffentlichen Äußerungen.

Hier wird Autorität nicht erzwungen, sondern verdient und schließlich

von der sozialen Welt zugewiesen. Nicht die Spieler allein weisen

dem Trainer Autorität zu, weil der sie überzeugt. Sondern nur wenn

alle Welt und alle Bezugsgruppen, Peers und Konkurrenten den Trainer

hochschätzen, dann weisen die Spieler im Ernstfall Autorität und

Vertrauenswürdigkeit zu. Das hatte Franz Beckenbauer auch als

Nationalcoach, weil er ein weltweit hoch angesehener Fußballspieler

war. Das erwarb sich Joachim Löw erst durch kontinuierlichen

Neuaufbau der gesamten Verbandsauswahlmannschafts-Arbeit, von

den Jugendklassen aufwärts, U-17, U-19, U-21-Europameister, jetzt

die erste Herrenmannschaft bei der WM 2010.

Hinzu kommen alle sportwissenschaftlichen Kenntnisse sowie alle

Veranstaltungs-, Kommunikations- und Reiseorganisationskünste der

modernen Welt. Die Spieler kommen in keine überraschenden

Überforderungssituationen, keine Angst- und Frustrationserlebnisse,

denn sie sind vorbereitet und haben gelernt, sich angemessen zu

verhalten, Fragen zu beantworten, sich aufs Wesentliche zu reduzieren,

Fehler und Fallen zu meiden. Medienkompetenz, Geschäftskenntnisse,

Fachkenntnisse. Heutige Fußballer werden zu höchster gesellschaftlicher

Kompetenz hin ausgebildet, wie kein Banklehrling es wird.

Das Spieltaktische wird, ausgehend vom Talent des Indiuums, geschult

und geübt und in Übungsgruppen trainiert. Athletik, Balltechnik,

Zweikampfgeschicklichkeit, Antizipation der Spielentwicklung und

der Möglichkeiten der Mitspieler und Gegner.

Es geht darum, dass jeder Spieler mit und ohne Ball, bei Ballbesitz

der eigenen Mannschaft oder bei Ballbesitz des Gegners, in Aktion

sein muss, das heißt, er läuft Wege, die der eigenen Mannschaft

nützen, die die eigenen Mitspieler auch blind erwarten können

dürfen. Und jeder Spieler weiß, wie er den Ball bekommt, wie er

den Ball weiterspielt und welchen Weg er nach Ballabgabe zu

laufen hat. Dadurch sind immer viele schnelle Spieler in Räumen

anspielbar. Es ergeben sich immer mehrere offensive Ballverwertungen.

Ebenso bei Ballbesitz des Gegners weiß jeder Spieler wann und wo

er sich in Ballnähe begeben muss, sein Umschalten von Abwehr

auf Angriff, seine Unterstützung und Augenkontakte.

Hinzu kommt die spezielle Einstellung auf den konkreten Gegner,

dessen Schnelligkeit und Schwächen. Wann kann eine Viererkette

aufrücken, wann muss vorsichtiger, wann langsamer, wann schneller

gespielt werden? Diesen Takt geben die Schlüsselspieler an, wie

Schweinsteiger, Özil oder Lahm. Hierauf müssen aber alle Mitspieler

intelligent reagieren, also mitspielen. Das betrifft Standardsituationen,

die Doppelungen, das Verhalten bei zweiten Bällen, die Korrektur des

Mitspielers, wenn was vergessen oder übersehen wird. Mut,

Schnelligkeit und Eins zu Eins-Spiel sind nach wie vor das A und O

des Fußballs. Wer geht steil, wer spielt Kopfball, wer liebt

Doppelpaß? All das wußte Beckenbauer unausgesprochen in

Bruchteil von Sekunden. Und was redet der nun? Heute das Super-

Endspiel Deutschland: Spanien.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;

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