Lichtgeschwindigkeit 421

LICHTGESCHWINDIGKEIT 421

WM-KIRCHE: SCHIEDSRICHTER ans HEADSET

und Kommentar zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews, aus Sicht der Piratenbewegung – live und

ungeschnitten – muss auch immer die Werte der Primaten

berücksichtigen: Offenheit, Transparenz, Freiheit, Piraterie und

Rechtsstaatlichkeit, im GLOBUS MIT VORGARTEN in Berlin Pankow,

am Sonntag, den 20. Juni 2010 mit Welt.de, Bild.de, dradio.de,

Piratenpartei Deutschland.de, heise.de sowie Phoenix.de,

ARD-Fernsehen, ZDF, DLF,

Piratenthema hier: Die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika wird

gemäß den aktuellen Regeln der Fifa ausgetragen (s. auch Licht-

geschwindigkeit 405). Dazu zählen auch die Schiedsrichterregeln.

Heutige Schiedsrichter der internationalen Wettkampfebene treten

als Dreiergruppe auf, zwei Linienrichter spielen als Assistenten des

Schiedsrichters auf dem Platz mit. Oberregel lautet: Schiedsrichter-

Momententscheidung gilt. Alle Teilnehmer haben den Anweisungen

des Schiedsrichters zu folgen. Aber das Schiedsrichterteam ist mit

einer elektronischen Gegensprechanlage ausgestattet (headsets).

Ferner gibt es zahlreiche Kamerapositionen, Zeitlupen und graphische

Kontrollsysteme, das Spielgeschehen und Schiedsrichter-Moment-

entscheidungen nachträglich zu identifizieren, möglicherweise zu

falsifizieren.

Beispiel aus dem Spiel Neuseeland gegen Italien, Endstand 1:1:

Es fiel in der 9. Minute ein Tor für Neuseeland, das in der

Fernsehbilder-Fachleute-Kommentierung nachträglich als Abseitstor

bezeichnet worden ist. Neuseelands Angreifer ELLIOT schoß aus dem

linken Angriffs-Halbfeld einen Freistoß in die Spitze, etwa 8 Meter

vor das italienische Tor.

Hier sprangen die Spieler zum Kopfball hoch. In den Video-Wieder-

holungen war eindeutig erkennbar, wie der neuseeländische Angreifer

Reid den italienischen Verteidiger Gilardino im Rücken beidhändig

wegschubste, unter dem Ball hindurch und dadurch selbst zum

verlängernden Kopfball vor das Tor kommen konnte. Der Ball flog

auf den Oberschenkel des italienischen Verteidiger Cannavaro und

dann zum neuseeländischen Angreifer Shane Smeltz, der aus kurzer

Distanz unhaltbar verwandelte.

In den Video-Wiederholungen war eindeutig erkennbar, dass Angreifer

Smeltz bei Ausführung des Freistoßes aus der zweiten Reihe in die

Spitze lief, sodaß in dieser Phase kein Abseits war. Dann köpfte Reid

auf das Knie von Cannavaro, der Ball kam also vom Gegner, der

Abseits aufhob, und schoß das Tor regelgerecht.

Allerdings war dem das Foulspiel von dem Kopfballverlängerer Reid

an Girladino vorausgegangen. Hier hat das Video ein Foul bewiesen,

das die Schiedsrichter übersehen haben. Folglich hätte das Foul

gegen Italien abgepfiffen werden müssen, das Tor wurde nach einer

nicht geahndeten Regelwidrigkeit erzielt. Nicht, allerdings, infolge

einer Abseitsstellung von Smeltz. Ohne die Fernsehbilder hätte die

fehlerhafte Tatsachenentscheidung des Schiedsrichter gegolten.

Mit den Bildern wurde von den Kommentatoren Reihold Beckmann,

Mehmet Scholl und Schiedsrichter Manfred Krug ein anderer Blödsinn,

ein Abseitstor, draus gemacht.

Zweites Thema hier:

2. Den stärksten Eindruck aller afrikanischen Nationalmannschaften,

in den Vorrundenspielen bisher, hat die Mannschaft von Algerien

gemacht. Algerien konnte England niederhalten und hat hohe

Spielkultur, hervorragende Physis und balltechnische Weltspitze zu

bieten. Algerien hat aus meiner Sicht große Chancen, in diesem

Turnier weit zu kommen.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;

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