Flaschenpost 36

Oktober 17, 2009

Flaschenpost 36

zu Lichtgeschwindigkeit 36, dem ungeschnittenen

Auswendigformat der täglichen Piratenankündigung

der Themen der täglichen Presseschau in

Lichtgeschwindigkeit von Dr. Dietmar Moews

im Alphons-Silbermann-Zentrum Berlin;

am Sa 17. Okt. 2009, Aufnahmezeit um 0.30 Uhr;

Piratenthema hier: Gargantuas Furz zur Bürgerrechtspartei.

Die Piraten warnten und kritisieren – die FDP mit Wortbruch

in die Regierungskoalition mit Merkel,

Themen

1. Chinesisch zur Frankfurter Buchmesse 2009:

FAZ-Titel-Vignette sowie Neue Sinnlichkeit 58:

kannst Du einen Computer reparieren?

2. 35, der Versuch den Take Lichtgeschwindigkeit 35

zu retten ist gescheitert. Die Tonprobleme sind

nicht gelöst – wir geben nicht auf.

3. Gargantuas Furz – aus Francois Rabelais:

Gargantua und Pantagruel, aus dem Jahr 1532/1974:

In grotesker Nachbildung der höfischen Epen um

König Artus zeugt der Zauberer Merlin zum Schutze

des Königs auf einem riesigen Ambos ein Riesenpaar

aus Walfischknochen, das mit Vergnügen zugleich

den künftigen Recken Gargantua zeugt. Auf einer

prächtigen Stute zieht die ungeschlachte Familie

riesenmäßig durch Frankreich, mit dem Schwanz

des gewaltigen Tieres einen ganzen Wald niedermähend

und zusammengetriebene Herden zur Mahlzeit verschlingend.

Schließlich gelangt Gargantua durch Merlins Hilfe

übers Meer zu König Artus, erschlägt dessen Feinde,

steckt ihren König und seine Feldherren in die

Hosentasche und erhält als Lohn einen neuen Anzug.

4. Gargantuas Riesenfurz erscholl am Freitag abend

von der Koalitionsverhandlung zur Regierungsbildung

zwischen den Unionsparteien und der FDP, die jetzt

als Lügner dasteht.

Ex-Bundesinnenminister Gerhard Baum steht als

FDP-Mitglied gegen diese Schwarz-Gelbe-Koalitionslage

vor dem Bundesverfassungsgericht.

BKA-Gesetz und Massendatenspeicherung – da

beginnt die Sinnlosigkeit jeglicher Diskussion

um Freiheit und Angst: habeas corpus!

Liberales Bürgerrecht und Umsicht in der IT-Revolution

lautet das Programm der Piratenpartei Deutschland

und betonte gerade in der Freiheit und Offenheit,

im Datenschutz und im Bewusstsein der Verantwortung

in der digitalen Revolution das rechtsstaatliche

Alleinstellungsmerkmal. Die FDP trat den Piraten

mit kecken Herabwürdigungen im Wahlkampf entgegen: die FDP

verbürge sich für den Datenschutz, für das Bürgerrecht

und würde in keinem Fall Kompromisse hinnehmen,

um mitregieren zu dürfen. Nun ist die FDP gekippt –

es war gelogen, wie

die Öffentlichkeit seit gestern abend weiß. Schäuble

hat seine Überwachungspolitik durchgesetzt. Alles,

was jetzt als Kompromiss zugunsten des Datenschutzes

hingestellt wird, bedeutet lediglich, dass Frau Leutheusser-

Schnarrenberger das Metier gewechselt hat und statt

Datenschutz ihre Aussichten auf ein Ministerium ins

Auge fasst. Das kommende Bundesverfassungsschutzurteil

darf nun als Zeitspiel abgewartet werden. Ahoi

Aufnahmezeit um 0.30 Uhr;

Produktion, Performance, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin: Piratencrew Berlin

&


Lichtgeschwindigkeit 35

Oktober 17, 2009

Lichtgeschwindigkeit 35 Piraten-Presseschau

am Frei, 16. Okt. 2009, von Dr. Dietmar Moews

im Alphons-Silbermann-Zentrum Berlin;

Aufnahmezeit um 15 Uhr;

Piratenthema hier: Apo mit Piraten im Themenswing,

dazu BILD-Berlin-Brandenburg, Frankfurter Allgemeine

Zeitung, Kieler Nachrichten, Märkische Allgemeine

Zeitung und Saarbrücker Zeitung

Produktion, Performance, Autor, Direktion:

Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin: Piratencrew Berlin

&


Flaschenpost 35

Oktober 17, 2009

Flaschenpost 35

zu Lichtgeschwindigkeit 35, dem ungeschnittenen

Auswendigformat der täglichen Piratenankündigung der

Themen der täglichen Presseschau in Lichtgeschwindigkeit

von Dr. Dietmar Moews im Alphons-Silbermann-Zentrum

Berlin; am Freitag, den 16. Oktober 2009,

Aufnahmezeit um 15 Uhr;

Piratenthema hier: Apo mit Piraten im Themenswing,

dazu BILD-Berlin-Brandenburg, Frankfurter Allgemeine

Zeitung, Kieler Nachrichten, Märkische Allgemeine

Zeitung und Saarbrücker Zeitung

&


Lichtgeschwindigkeit 34

Oktober 16, 2009

Lichtgeschwindigkeit 34 Piraten-Presseschau

am Do, 15. Okt. 2009, von Dr. Dietmar Moews im

Alphons-Silbermann-Zentrum Berlin;

Aufnahmezeit um 15 Uhr;

Piratenthema hier: Anonymität ist Freiheit,

dazu die Wochenzeitung Der FREITAG zum Thema:

Wir schönen Unbekannten, von Martin Simons, und

Justizias Augenbinde verrutscht: Grundrechte und

Datenhunger von Behörden bedrohen das gesellschaftliche

Leben, von Bertram Keller, und Frustsurfer, Lustmolche

und Raupkopierer;

Produktion, Performance, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin: Piratencrew Berlin

&


Flaschenpost 34

Oktober 16, 2009

Flaschenpost 34

zu Lichtgeschwindigkeit 34, dem ungeschnittenen

Auswendigformat der täglichen Piratenankündigung

der Themen der täglichen Presseschau in

Lichtgeschwindigkeit von Dr. Dietmar Moews

im Alphons-Silbermann-Zentrum Berlin;

Aufnahmezeit um 15 Uhr;

Piratenthema hier:

Anonymität ist Freiheit, dazu die Wochenzeitung

Der FREITAG zum Thema:

Wir schönen Unbekannten, von Martin Simons, und

Justizias Augenbinde verrutscht:

Grundrechte und Datenhunger von Behörden

bedroht das gesellschaftliche Leben, von Bertram Keller,

und Frustsurfer, Lustmolche und Raupkopierer;

Ahoi – die Presseschau heute zum Piratenthema

>Anonymität und Datensicherheit< mit Bezug zur

Wochenzeitung DER FREITAG von dieser Woche,

die von der Titelseite her mehrere inhaltliche

Textbeiträge geliefert hat:

Themen:

1. DER FREITAG vom 8. Okt. 2009 und dem

Wochenthema >Anonymität ist Freiheit<. S. 6

Wir schönen Unbekannten, von Martin Simons:

Anonym auftreten – unsere Freiheit, unsere

Unbefangenheit, uns selbst, was wir gewinnen,

wenn wir nicht alles offenbaren. FREITAG zitiert die

Erzählung >Nachmittag< des Schriftsteller

Peter Handke: Da flieht der Held, ein berühmter

Schriftsteller, vor den Menschenmassen der

Vorweihnachtszeit, die ihn mit ihren erkennenden

Blicken in den Straßen verfolgen, an den Stadtrand

und erfährt mit dem einsetzenden Schnee dort

eine geradezu beschwingte Namenlosigkeit …

Endlich nur noch draußen, bei den Dingen, zu sein,

das war eine Art von Begeisterung … man schien

dadurch, wie der legendäre chinesische Maler,

verschwunden im Bild./ In der erwähnten Legende

aus dem alten China wird ein Maler alt und einsam

über die Arbeit an nur einem Werk. Als er endlich

damit fertig wird, lädt er seine verbliebenen Freunde

ein, es sich anzuschauen. Sie betrachten das Bild,

auf dem ein Haus auf einer Anhöhe zu sehen ist.

Als sie sich dem Maler zuwenden, ist dieser

verschwunden. Er geht plötzlich in seinem Bild den

Weg zum Haus hinauf, winkt ein letztes Mal und

schließt sorgfältig die gemalte Tür hinter sich.

FREITAG schreibt: Was ist hier geschehen? Der

Maler ist nicht nur aus dem Leben getreten, er hat

sich selbst auch als Person unsichtbar gemacht,

er ist gesichts- und namenlos geworden, erst noch

als Teil seines Bildes und dann auch darin

verschwunden. Er ist anonym geworden./

Die Geschichte befremdet uns heute.

Anonymität steht im Zeitalter des Persönlichkeitskults

nicht hoch im Kurs. .. schließlich: Keine Urteile,

Erwartungen, Sanktionen, vor allem aber:

eine Angst.

Hier rührt der FREITAG an Sinn von Sinnlichkeit,

Sozialität und Angst und es kommt ein Rückgriff

auf >Habeas Corpus< zustande, was ein thematischer

Wert der Piraten ist.

Justizias Augenbinde verrutscht – Grundrechte

und Datenhunger von Behörden bedroht das

gesellschaftliche Leben, von Bertram Keller:

Anonyme Briefe, anonyme Anrufe, anonyme

Alkoholiker. Das Anonyme weckt zunächst

wenig positive ssoziationen. Menschen,

die nichts zu verbergen haben, könnten ja

offen auftreten. Wer seinen Namen nicht nennt, so

stempelte Verfassungsrichter Udo di Fabio

(SPD A. d. DM), hat ein Problem oder schlechte

Absichten – SPD als rechtsstaatliches U-Boot,

jüngst zu anonymen Diskutanten im Internet.

Kommentar dietmarmoews: Dieser Verfassungsrichter

zeigt, was dem einzelnen Bürger unter der

systemischen Gewalt der Massendatenauswertung

und Profilierungsmöglichkeiten aufgrund von

Massendatenspeicherung passiert. Er kann

als der einzelne Bürger seine eigene Identität nicht

mehr bestimmen, wenn er die öffentlich zirkulierenden

Informationen über seine Person nicht kontrollieren

kann. FREITAG-Rechtsphilosoph Keller schließt:

Der Gedanke der Anonymität hat im Grunde einen

festen Platz im Recht. Justizia trägt ihre Augenbinde

nicht ohne Grund. Nur eine blinde Namenlosigkeit

des Rechts garantiert seine Unparteilichkeit – sonst

verrutscht Justizias Augenbinde.

Zur Anonymität von FREITAG-Bloggern zum Thema:

Frustsurfer, Lustmolche und Raubkopierer können

diverse Blog-Texte angeführt werden, die dem Thema

Farbe geben:

Peripatetik schreibt: Ich blogge anonym aus Solidarität

mit denen, die anonym bleiben müssen, um sich

und ihre Familien zu schützen. Aus Solidarität

mit China, Birma, Iran, Weißrussland und so weiter.

Wobei man auch in Deutschland enorme

Schwierigkeiten bekommen kann, wenn man

zum Beispiel zu oft „gentrifiziert“ sagt.

Wenn nur diejenigen anonym aufträten,

die es unbedingt müssen, wären sie ein leichtes Ziel.

Durch meinen bescheidenen Beitrag mache

ich es den Verfolgern ein ganz kleines bisschen

schwerer, hoffe ich. Peripatetik.

Damit soll auch das Piratenthema hier hinreichend

umrissen sein: Das Piratenmotto zur Anonymität lautet:

Datensparsamkeit und wenig Echtnamen hineintippen.

Aufnahmezeit um 15 Uhr;

Produktion, Performance, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin: Piratencrew Berlin

&


Lichtgeschwindigkeit 33

Oktober 15, 2009

Lichtgeschwindigkeit 33 Piraten-Presseschau

am Mi, 14. Okt. 2009, von Dr. Dietmar Moews im

Alphons-Silbermann-Zentrum Berlin; Aufnahmezeit um 22,45 Uhr;

Piratenthema hier: Das Geschäft mit den Ängsten –

Propheten des Untergangs, dazu Frankfurter Allgemeine Zeitung

vom Mi, 14. Okt. 2009 und Neue Sinnlichkeit, Blätter für Kunst und Kultur;

Produktion, Performance, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin: Piratencrew Berlin & Gregor Schäfer

&



Flaschenpost 33

Oktober 15, 2009

Flaschenpost 33

zu Lichtgeschwindigkeit 33, dem ungeschnittenen Auswendigformat

der täglichen Piratenankündigung der Themen der täglichen

Presseschau in Lichtgeschwindigkeit von Dr. Dietmar Moews

im Alphons-Silbermann-Zentrum Berlin; Aufnahmezeit um 22,45 Uhr;

Piratenthema hier: Das Geschäft mit den Ängsten – Propheten des

Untergangs, dazu Frankfurter Allgemeine Zeitung vom Mi, 14. Okt. 2009

und Neue Sinnlichkeit, Blätter für Kunst und Kultur;

Ahoi, jetzt wieder mit der Piraten-Crew in Berlin. Die Presseschauen

von DLF und MDR-Info, Bild.de, Heise.de, Sport 1.de sowie die

wichtigsten deutschen Tageszeitungen haben

allesamt Thilo Sarrazin auf dem Titel. Dabei ist aus meiner

Sicht allein die Frage, wie kam dieser SPD-Politiker in die

Wadelbeißer-Rolle der CDU? Wie konnte es dazu kommen,

dass diese Mob-Kampagne aufgezogen worden ist? Wer will das?

Denn Sarrazin ist dazu alleine keineswegs im Stande. Ich weise

hin auf den moslemischen Namen Sarrazin, der eine schweizerische

Fassung von Sarazenen ist, jenen arabisch-moslimischen Einwanderern

seit dem 2. bis 4. Jahrhundert und noch im 15. Jahrhundert, im

Mittelmeerraum, wo sie es sich gemütlich eingerichtet hatten und

gute Freunde der Römer gewesen sind. Vielleicht will Thilo Sarrazin

ja auch mal in die Schweiz der Banker und Steuerflüchtlinge auswandern?

Den deutschen Türken, die sich weitgehend nützlich und beliebt

gemacht haben und die ihre Familien pflegen, weil es den Deutschen

aus Gastfreundlichkeit gar nicht einfiele sich für die Türken zu interessieren,

sollten nicht zu Sündenböcken gemacht werden, wenn die Krise

durchschlägt. Denn darum geht es hier: Um das Geschäft mit den

Ängsten – es werden Ängste und Sündenböcke aufgebaut. Dazu

empfehle ich das Buch von dem eminenten Soziologen Alphons

Silbermann, mein Förderer, Verfasser des Gutachtens für meine

Doktorarbeit.

Themen:

1. Frankfurter Allgemeine Zeitung, FAZ, von Mi, 14. Okt. 2009

hat den Vogel abgeschossen, eröffnet mit dem chinesischen

Zeichen für Buchmesse und hat mehrere Piratenthemen im

Natur- und Wissenschaftsteil herausgebracht. Der Leittext,

S. N3: Zur Sache – Philosophische Derivate, von Henning

Ritter und Hans Ulrich Gumbrecht, beschreibt die unvernünftigen

Luftgeschäfte der Finanzwelt: Das heißt: wie mit Produkten, die

über mehrere Ebenen der Ableitung, Transformation und Vermittlung

doch stets an eine definitive Realitätsbasis gebunden bleiben.

Sie beziehen sich auf den Wirtschaftswissenschaftler Stephan Jansen.

Er hat eine plausible und alles müßige Moralisieren vermeidende

Definition vorgeschlagen: Transaktionen mit Derivaten „verbleiben

ganz in der Sphäre der Finanzwirtschaft, der dahinterstehende

Wert spielt keine Rolle, so dass auch kein Zusammenhang

mit der Realwirtschaft mehr besteht. Damit ähnelt diese Entwicklung

verblüffend dem Finanzwesen, blicken wir auf die Philosophie

des 20. Jahrhunderts mit dem hegelianisch-dialektisch schwimmenden

sematischen Relativismus. Ob mit Namen wie Michel Foucault,

Jacques Derridas oder sonstigen hat man das phänomenologische

Denker wie Husserl, der „zu den Sachen selbst“ zurückgekommen

war, mittels diverser Konstruktivismen oder Dekonstruktivismen

versucht, als bezug auf die Welt zu verteufeln und durchzustreichen.

Ritter und Gumbrecht mutmaßen, es sei die Frage wert, zu fragen,

ob Martin Heideggers Motiv von der Seinsvergessenheit, das seinen

Rekurs auf die Ontologie seit „Sein und Zeit“ begründete, nicht

schon eine mögliche Kritik an Derivaten und philosophischen

Konstruktivismen vorwegnahm? Wohin das freie Spiel mit

Finanzderivaten führen kann, muss man hier nicht ausmalen.

Und Kommentar dietmarmoews: Die Luftnummern der semantischen

Metaphysiker der schwimmenden Zunft, Foucault, Derridas und

Konsorten sind unentgeltlich, denn eine Müllphilosophie ist in ihrer

Realitätsferne unerachtlich. Man kann sowas an der Universität

hören, um später solche Zeitungsartikel abzufassen. Aber wenn es

regnet, wird man entweder nass oder man spannt einen Schirm auf.

Das ist die alte Sinnlichkeit in der Seinsbindung. Und es ist heute

in der virtuellen Cyberwelt die virtuelle Sinnlichkeit. Die IT-Welt

verlangt eine neue Sinnlichkeit des sinnlichen Wissens, die wir

lernen und entwickeln müssen, unsere Kritik der Urteilskraft von

Mensch zu Mensch, für unsere soziale Kompetenz zu erringen.

Dafür hat Dietmar Moews im Jahr 1979 die

Zeitschrift Neue Sinnlichkeit gegründet.

Ebenfalls auf S. N3 der FAZ unter der Redaktion von Professor

Jürgen Kaube, der Sinn für empirische Soziologie hat und meist

zeigt, steht: Eine Soziologie des Facebook – von Gerald Wagner –

ist ziemlich impressionister Unfug und keineswegs Soziologie.

Hier betreibt die FAZ das Geschäft mit den Ängsten.

Ebenfalls: Verstaatlicht Googles Buchmaschine von Robert Darnton,

übersetzt von Jürgen Kaube – ist ebenso eine feuilletonistische

Entgleisung, die besser im Wochenendteil oder in der Bunten

Illustrierten gestanden hätte. Kein vernünftiger Mensch wird

geringschätzen, dass Google einen riesigen Aufwand nichts scheut,

alle möglichen Texte der Bibliotheken der Welt einzuscannen

und digital zu erfassen. Dadurch werden alle Bücher den Menschen

zugänglich, die sonst nie im Leben an all diese Bücher herankämen,

schon gar nicht so billig: 800.000 Bücher, wer liest die? Und wo

liegt jetzt die Gefahr durch Google? Wird Google mehr Bezahlgeld

haben wollen, als all diese Bücher kosten? Hat schon mal jemand

gehört, dass man mit einem einzigen Klick Dateien kopieren kann?

Es wird eine rechtsstaatliche Regel dafür sorgen, dass eines Tages,

Jeder der will, alle Bücher der Welt auf seiner Festplatte oder

sonstwie zugänglich verfügt. Was macht da Angst? Wieso wird

hier Angst vor Google gerufen? Wir können uns über die kapitale

unternehmerische Dynamik von Google bedanken,

statt Ängste zu schüren.

2. Neue Sinnlichkeit, Blätter für Kunst und Kultur, wurde

1979 genau aus dem Grunde herausgegeben und diesen Themen

gewidmet, die Gumbrecht und Ritter als >Zur Sache< jetzt, 2009,

beschreiben. Danke Schirrmacher, Kaube, Gumbrecht und Ritter.

3. Propheten des Untergangs – Das Geschäft mit den Ängsten –

Alphons Silbermann

4. Piratenthema hier:

Das Geschäft mit den Ängsten sollten die Piraten nicht betreiben.

Piraten sollen selberdenken und das Buch von Alphons Silbermann

lesen, dann wird alles nicht so schlimm, sondern gut. Ahoi.

Aufnahmezeit um 22.45 Uhr;

Produktion, Performance, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin: Piratencrew Berlin & Gregor Schäfer

&


Lichtgeschwindigkeit 32

Oktober 13, 2009

Lichtgeschwindigkeit 32 Piraten-Presseschau

am Mo, 12. Okt. 2009, von Dr. Dietmar Moews

vor der Semper-Oper in Dresden,

Aufnahmezeit um 15 Uhr;

Piratenthema hier: Sind die Piraten Links oder Rechts?

– aus Sicht der Piraten;

Linke Parteien gibt es in Deutschland eigentlich

nur zwei: Dankenswerter Weise die GRÜNEN

und die Piraten. Die sind bereit zu diskutieren

und sind bereit Argumente anzuhören und sie

geben sich Mühe, moralisch und anständig zu

sein, so weit es im Einzelnen immer reicht,

dazu Neue Zürcher Zeitung, BILD-Dresden;

Frankfurter Allgemeine Zeitung,

DER FREITAG-Wochenzeitung, dazu

WordPress.com, Dietmar Moews’s Blog;

Produktion, Performance, Autor, Direktion:

Dr. Dietmar Moews; Aufnahmetechnik und

Admin: Gregor Schäfer & Piratencrew Dresden

&


Flaschenpost 32

Oktober 13, 2009

Lichtgeschwindigkeit 32 Piraten-Presseschau

am Mo, 12. Okt. 2009, von Dr. Dietmar Moews

vor der Semper-Oper in Dresden,

Aufnahmezeit um 15 Uhr;

Piratenthema hier: Sind die Piraten Links

oder Rechts? – aus Sicht der Piraten;

Linke Parteien gibt es in Deutschland eigentlich

nur zwei: Dankenswerter Weise die GRÜNEN

und die Piraten. Die sind bereit zu diskutieren

und sind bereit Argumente anzuhören und

sie geben sich Mühe, moralisch und

anständig zu sein, so weit es im Einzelnen

immer reicht, dazu Neue Zürcher Zeitung,

BILD-Dresden; Frankfurter Allgemeine Zeitung,

DER FREITAG-Wochenzeitung, dazu

WordPress.com, Dietmar Moews’s Blog;

Produktion, Performance, Autor, Direktion:

Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin: Gregor Schäfer & Piratencrew

Dresden

&


Lichtgeschwindigkeit 31

Oktober 13, 2009

Lichtgeschwindigkeit 31 Piraten-Presseschau

am Mo, 12. Okt. 2009, von Dr. Dietmar Moews

vor der Semper-Oper in Dresden, Aufnahmezeit um 21.30 Uhr;

Piratenthema hier: Die laufend an die Piraten gestellte Frage:

Seid ihr denn Links oder sind die Piraten Rechts?

Zuerst mal: was ist denn Links? Was ist Rechts?

Rechts sind die Intoleranten, die glauben Recht zu haben,

ihr Recht auch mit Gewalt durchzusetzen…,

dazu DER SPIEGEL, Frankfurter Rundschau, Westdeutsche

Allgemeine Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung;

Produktion, Performance, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin: Gregor Schäfer & Piratencrew Dresden

&