Flaschenpost 29

Flaschenpost 29

zu Lichtgeschwindigkeit 29, dem ungeschnittenen

Auswendigformat der täglichen Piratenankündigung

der Themen der täglichen Presseschau in Lichtgeschwindigkeit:

Ahoi, am Sa, 10. Okt. 2009, von Dr. Dietmar Moews am

Goldenen Reiter auf dem Neustädter Markt in Dresden,

Aufnahmezeit um 21 Uhr;

Piratenthema hier: Nobelpreise für Physik an Charles Kao,

dem Entwickler der Glasfaser informatisches Medium vor

43 Jahren, für Literatur an Herta Müller, der banat-rumänisch-

deutschen Autorin der Freiheit statt Angst, der ambivalenten

Bedeutungsspiele und die missgünstige Dreckschleuder

der SPD, ferner der US-Päsident Barack Obama, für Frieden,

als politische Preisvergabe für Wechsel und Hoffnung der

weltpolitischen Stimmung – aus Sicht der Piraten;

Themen:

1. Süddeutsche Zeitung aus München vom 10. Okt. 2009

2. DIE ZEIT Nr. 42, vom 8. Okt. 2009

3. Piratenthema hier:

Nobelpreise für Physik an Charles Kao, dem Entwickler der

Glasfaser als informatisches Medium vor 43 Jahren, für Literatur

an Herta Müller, der banat-rumänisch-deutschen Autorin der

Freiheit statt Angst, der ambivalenten Bedeutungsspiele und

die missgünstige Dreckschleuder der SPD, ferner der

US-Päsident Barack Obama, für Frieden, als politische

Preisvergabe für Wechsel und Hoffnung der weltpolitischen

Stimmung – aus Sicht der Piraten;

1. Die Süddeutsche Zeitung vom Samstag, den 10. Oktober 2009

schlägt kulturpessimistische Töne an, in dem die Nobelpreis-Vergabe

für Physik an den us-amerikanischen Charles Kao für die

Entwicklung der Glasfaser als informatisches Leitmedium vor

bereits 43 Jahren sowie Williard Boyle und Georg Smith, die

herausfanden, wie man auf Halbleiterchips Bilder in digitale

Daten umwandeln kann. SZ-Autor Patrick Illinger stellt zu recht

die epochale Lebensveränderung durch das digitale

Kommunikationsaufkommen heraus. Illinger stellt zu recht

die Piratenforderung heraus, die IT-Politik als die vordringlichste

und als Hauptthema der in weiten Teilen der politischen

Meinungsbildung längst nicht erkannte Schlüsselthematik

der neuen Sinnlichkeit zu erkennen. Illinger nennt dabei die

Piraten nicht. Die SZ-Redaktion der Seite drei gibt ihm

sogar die Überschrift: >Total digital< – allerdings kommt

dann der Autor zu einer das Geschäft mit den Ängsten

ansprechende und unklugen Ansage, die aus Piratensicht

als reaktionär und kulturpessimistisch abzulehnen ist. Illinger

will glauben machen, dass der Schwall von Datendruck auf

unser Leben durch politische Vorentscheidungen der

Entschleunigung gegen das technologisch-ökonomische

Tempo reguliert werden sollte.

Eine Piratenlösung sieht sowohl anthropologisch wie

sozio-kulturell anders aus. Nicht vorsteuernde Regulation

oder Direktion sind probat, sondern die Ausformung unserer

Intelligenz soll moralisch, vernünftig und liberal, in einer

rationalen Konfliktkultur, die Technik uns wunschgemäß

nutzbar machen. Wissen ist Macht und Gegenmacht.

Wir können aus der Einsicht in der digitalen Revolution

die IT-Politik an die vorderste Veto-Stellung setzen. Wir

können das Primat der Politik allen anderen Kräften vorsetzen,

ohne restriktiv gegen Fortschritt zu sein. Piraten treten für Freiheit,

Transparenz und Aufklärung ein, sodass Bedürfnisse der

Nutzer entscheiden, wie wir selbst das digitale Tempo einsetzen

und wie wir Virtualität und neue IT-Themen handhaben. Piraten

haben keine Illusion, der Markt sei allein fähig, die offene soziale

Menschlichkeit politisch angemessen zu berücksichtigen. Deshalb

haben ja die Piraten weltweit Piratenparteien gegründet, dafür

fordern wir Offenheit, Transparenz, Rechtsstaatlichkeit und

Beteiligung und nehmen uns selbst unseres IT-Themas an.

Wir müssen niemand überzeugen. Wir stehen inmitten einer

Weltbewegung der IT-Selbstaufklärung und müssen nur zeigen,

was der Mensch sein will und was die Robotik in der Perfektion

der Technik perpetuiert, wenn wir uns dumm stellen – wie hier

die Süddeutsche Zeitung.

2. DIE ZEIT Nr. 42, vom 8. Okt. 2009: zu Heinrich Wefing auf

Seite 7: Kapert die Piraten!

Wefing impliziert mit: Niemand hat bislang eine Strategie

gegen die Macht von Google –

dass wir als Nutzer und Konsumenten der Macht Googles

unterworfen wären. Aber wir bestimmen mit unserer Sozio-Kultur,

wie wir das Internetz ausgestalten, wie wir die Datensicherheit

regeln. Solange Google Leistung bringt, dürfen wir das begrüßen.

Rechtsstaatlich arbeitet Google unter dem Gesetz. Die politische

Strategie in der Demokratie besteht darin, dass wir bessere

Ideen entwickeln müssen, dass wir freie Sourcen entwickeln

und nutzen. dass wir sozio-kulturell, von Mensch zu Mensch,

wie gehen wir damit um, dann bestimmen wie wir die IT-Revolution

auslegen. Ich kann nur wie Linux, Ubuntu für Anfänger, die

Piratenpartei empfehlen, da sind wir in veranwortlichen Händen.

Piratenthema:

Meine Nobelpreisträger-Würdigung für die Literaturpresiträgerin 2009,

Herta Müller. Sie sollte als Ehrenmitglied in die Piratenpartei

aufgenommen werden. Denn Herta Müller hat ihr Leben bis heute

unfreiwillig unter Freiheit statt Angst leben müssen. Sie wird bis jetzt

vom rumänischen Geheimdienst Sekuritate begleitet. Herta Müller

hat uns mit ihrem Werk und mit diesem Buch Atemschaukel eine

anrührende luzide Geschichte angeboten, die ich zum Lesen

empfehlen möchte. Und wenn Günter Grass wissen möchte,

warum die SPD so runtergegangen ist, dann deshalb, weil er

permanent nur rummobt und übele Sachen auch jetzt für

Herta Müller gesagt hat. Er soll sich schlicht und einfach

schämen, so lange er noch lebt; das ist ja bekanntlich begrenzt.

Friedens-Preisträger Obama – am Nobelpreis sollte nicht

herumgemäkelt werden, denn er ist ein internationaler politischer

Preis. Der Friedens-Nobelpreis 2009 ist dem Thema gewidmet:

Die größte Errungenschaft des 20sten Jahrhunderts ist die

Sozialdemokratie. Das Problem der Sozialdemokratischen

Partei ist nicht, dass die Idee der Sozialdemokratie schlecht

wäre, sondern z. B., dass die SPD das nicht besonders gut kann.

Obama steht für das Ziel der Atomwaffenabrüstung und für

Change und Hope sowie für die Besinnung der abrahamitischen

Religions-Kulturen- Christen, Moslems, Juden – untereinander,

was ein hervorragendes Signal an die restliche Welt der

Andersgläubigen ist. Die Absichten zu unterstützen ist allein

diesen Preis wert.

Aufnahmeort: Goldener Reiter am Neustädter Markt in Dresden

Aufnahmezeit: 10. Oktober, ca. 21 Uhr

Produktion, Performance, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin: Gregor Schäfer & Piratencrew Dresden

&

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