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	<description>Globus mit Vorgarten aus Sicht der neuen Sinnlichkeit eines empirischen Soziologen</description>
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		<title>KuckucksUse</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 22:11:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dietmarmoews</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[KuckucksUse Dietmar Moews 2004/2011 Eine IT-soziologische Vorstellungs-orientierung zum Datenschutz für Hochbegabte. Eine Verhaltenskunst. Das sicherheitstechnische Potential einer sozialen Verhaltenskunst als Kuckucksvariante der Entkopplung von Daten und personifizierbaren Quellen. jeder User vermeidet jede persönliche exklusive Sicherheitssoftware und gibt Geheim-Passworte nachweislich an zahlreiche Dritte. Geheimnisse gehören einfach nicht ins Netz. Alles andere wird so geredet und geschrieben, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lichtgeschwindigkeit.wordpress.com&amp;blog=9547884&amp;post=2307&amp;subd=lichtgeschwindigkeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="450" height="338" src="http://www.youtube.com/embed/XaAQT4na-Hs?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:xx-large;">KuckucksUse</span></span></strong></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Dietmar Moews 2004/2011</span></span></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;"><em>Eine IT-soziologische Vorstellungs-orientierung zum Datenschutz für Hochbegabte. Eine Verhaltenskunst. Das sicherheitstechnische Potential einer sozialen Verhaltenskunst als Kuckucksvariante der Entkopplung von Daten und personifizierbaren Quellen. jeder User vermeidet jede persönliche exklusive Sicherheitssoftware und gibt Geheim-Passworte nachweislich an zahlreiche Dritte. Geheimnisse gehören einfach nicht ins Netz. Alles andere wird so geredet und geschrieben, wie man es täglich bei einander Vertrauten beobachten kann, die inmitten von Nichtvertrauten noch die wichtigsten Lebensangelegenheiten offen kommunizieren können, ohne sich dabei zu verraten: Man sagt und fragt nur das Notwendige, lässt einander Bekanntes, wie Namen, Orte usw. einfach weg, und kann so öffentlich geheim, beinahe spurenlos verkehren. Wer glaubt, Anonymität gäbe es im Netz nicht, unterschätzt „Anonymous“ als Wechsel-balg und die Kräfte des Sozialen“.</em></span></span></strong><br />
<strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;"><strong>Computer als nützliche „harmlose“ Prothese</strong></span></span></strong></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Seit die Menschheit produziert, stellt sie, gestützt auf einzelne Menschen, in sozialen Kulturen Lebensmittel, Gattungserhaltung, Daseinsgestaltung, Sicherheit und Daseinsvorsorge her. Sowohl Naivität, Kompliziertheit wie Einfachheit, gelten, wenn die Mittel und ihre Anwendungen bestehen sollen. Von Hand und Kopf wurden Werkzeuge abgeleitet, weiterentwickelt. Heute haben wir es, neben der großen Natur, mit menschengemachter zweiter und dritter Natur zu tun. Im heutigen Stadium der „Wahrheitspolitik“ zerfällt Partizipation durch Herrschaft. Das macht die tägliche Integration vielfältig kritisch. Es ist also die IT-Revolution mit ganz neuartigen Produktionsmitteln hereingebrochen. Welches können die Bemessungsgrundlagen der IT-Regulation sein? Wer wird nach welchen Maßgaben herrschen? Die virtuelle öffentliche Gesellschaftsdynamik entfaltet neuartige soziale Formen, </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">entwertet traditionelle Abhängigkeiten und Veränderungsstrategien, setzt Neues, völlig abhängig von Informatikern – und: Noch immer lauern Blindgänger.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Die IT-Revolution, im Wesentlichen als Zusammenspiel von hochtechnologi-schen elektrischen Maschinen, spezifisch physikalischen in der Welt ungleich verteilten IT-Leitungs-Vernetzungen, sowie sondermathema-tischen Programmierungskulturen, all Das auch auf Fortschritte der Entdeckung und Entwicklung weiterer Speicher- und Leitmedien sowie der Fertigungs-, Wartungs-, Vermarktbar-keits- und Betriebskostenökonomie bezogen, nicht zuletzt als militärische Optionen. Wer bestimmt, will seine Sicherheit. Wo Datenherrschaft beansprucht wird, weiß man, dass es Datensicherheit nicht gibt.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">In vielfältigen Anwendungen werden entstehende Daten gespeichert, Speicher und Datentransfers angreifbar, manipulierbar und damit gefährlich. Die folgenden Überlegungen hier, zum KuckucksUse, sind auf die zivile und informelle Nutzung der dieser Anwendungsszene zugestandenen IT-Massenmedien gewidmet. Die große Zahl aller Menschen ist nur zu naivem menschlichen Alltagsverhalten fähig. Ihre Vertraulichkeitsbedürfnisse werden von der alten Sinnlichkeit, der sozio-kulturellen Kontrolle und Selbstkontrolle, aus der Nähe bestimmt. Wenn nun infolge der massenhaften Teilnahme </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">naiver Nutzer an weltumspannender Datenproduktion und mittels der Massendatenspeicherung von Hochleistungsrechnern hergestellte algorithmische Auswertungen telematische Vorurteile geschaffen werden können, hat die Menschheit die Grenze der Selbstbestimmung an die Robotik verloren. Hier bedeuten die Diskussion und der Kampf um das Recht auf die selbstbestimmte Verfügung und Kontrolle der selbstausgelösten Daten geradezu das letzte Zipfelchen Partizipation aller zivilen IT-Nutzer an dieser Schwelle, die in der großen Zahl bereits von der Problemstellung überfordert sind: Wir produzieren Daten beim Telefonieren, bei jeder Fernkommunikation, Email und SMS, mit einem eigenen Computer durch Internetznutzung, zur Suche, Internetz-Banking, Mobilgeräten, Navigatoren im Auto, Speicher- und Senderchips, biometrische Vollerfassung und satelitengestützte Bilderkennung, Fern- und Richtaufnahmegeräte zur Audio- und Videovollüberwachung öffentlicher Räume und noch vieles Neues mehr – eigentlich bei jeder sinnlichen Bewegung und Nichtbewegung. Dabei entstehen Verkehrsinformationen der Nutzerpersonen, der transferierten Inhalte und der Kontakte und sozialen Netze. Über auf geografische Örtlichkeiten bezogene Personenprofile (GeoData) werden sicherheits- und überwachungspolitische sowie sonstige telematische Werte verwirklicht und damit über die Menschen verfügt. Wir respektieren das Staatssicherheits-wesen, die rechtsstaatlichen Formen der Gewaltenteilung, der Überwachung und Indiskretion von der Zivilfahndung bis zum Geheimdienst. Das gesetzliche Vermummungsverbot leuchtet für bestimmte Situationen ein. Unabhängige Staatsanwälte und Richter sollen das Recht ausüben und das innerstaatliche Gewaltmonopol kontrollieren, das die Polizei nach festen Regeln wahrnehmen soll. Machtbegehrliche politische Parteien benutzen heute, bis in die vorgefassten Gesetzestexte hinein, volllobbiiert, billige „Sicherheitspolitik“, nunmehr als Kuckuck der IT-Wirtschaft, die sich der Allmacht der IT sicher wähnt. Doch auch hier lauern Blindgänger. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Heute wissen wir, dass Datensicherheit für den IT-Nutzer nicht durch Geheim-haltung oder Sicherheitssoftware, durch Nicknames und Passwörter möglich ist (vgl. Constanze Kurz/Frank Rieger „Die Datenfresser“ 2011). Aber es gibt die intelligente soziale Sicherheit, die auf einfachen Verabredungen zwischen den Kommunikanden beruhen kann und beruht. Durch intelligentes KuckKucks-Use-Verhalten kann der User Spione und Missbrauch weithin in den Rahmen der professionellen Erkennungsdienste und „alltäglichen“ analogen Detektei zurückweisen. Massendatensammlungen werden von persönlicher Zurechnung entkoppelt und qualitativ entwertet.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Seit ich Computer am Internetz benutze, in den 1990er Jahren, verändert sich mein „Instinkt“ der Selbstkontrolle meines Verhaltens. Meine soziale, „natürliche“ unwillkürliche Vorsichtigkeit, erlaubte mir vormals, Computer bedenkenlos wie eine Nagelfeile oder ein Wasserglas, wie eine Prothese oder eine Übermenschlichkeit zu nutzen. Sehr bald aber kam eine von Bedenken gehemmte Vorsichtigkeit hoch.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Während in meinem EDV-Studium, zwischen 1969 und 1972, ganz eigent-lich „Computer“ eine Art Abenteuer und Spielvergnügen praktisch angewandter Mathematik war, wurde daraus dann bald zunächst Rechenmaschine, dann Schreibmaschine, später Musikmaschine (Atari/Notator). Und meine Gewohnheit, Computer zu benutzen, war von anbeginn eine Abrichtung meines Informationsschutz-Instinkts, dahin, in einer überhaupt nicht schutzbedürftigen Sphäre zu agieren. Der Computer war eine willkommene Erweiterung des Körpers und des Geistes. Am Computer gab es für mich als Benutzer keine notwendige Geheimhaltung oder Diskretion. Der Computer, als technisches Werkzeug, hatte auch wenig mit Esoterik, Tiefen-Sozialpsychologie oder Intimitäts-Schutzbedürfnis zu tun. Ich hätte mich wegen der Computerbenutzung nicht im Klo eingeschlossen oder auch nur in Anwesenheit anderer Menschen mich so abgewendet, dass man mein Gesicht oder den Bildschirm nicht hätte sehen können sollen. Genauso, wie ich mein Gesicht offen zeigen kann, ganz sicher, niemand könne wissen, was sich hinter meiner Stirn tut, benutzte ich meine Computer. Auch noch mit dem verstärkenden Aspekt, dass diese Computertätigkeiten, außer im Studium, niemand je interessierten, wie und was, ob, wieso und warum ich Computer benutzte. Kurz, ich nahm den Computer als Werkzeug, als Verlängerung meiner Ambitionen, die weder jemand interessierten noch als Daten oder semantische Information schutzbedürftig sein könnten. </span></span></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">2. Der Computer als Intimitätsrisiko</span></span></strong></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Insofern beschlich, übrigens im Unterschied zu allen anderen neuen IT-Nutzern mit denen ich Kontakt hatte, mich, irgendwann in den 1990er Jahren bei den ersten Emails, die ich erhielt und versendete, ein unentschiedenes Gefühl. Meine Festplatte bildete bislang flüchtige kleine Aktivitäten ab, fror intime Beiläufigkeiten oder Geheimnisse ein, wodurch Fremdbeobachtung ermöglicht wurde, die an der gewohnten Selbstbeobachtung vorbeiziehen konnte. Gar nicht bereit, eine arglose Werkzeugbenutzung in sozialer Dimension, hinsichtlich einer sozio-kulturellen Ausprägung, infrage zu stellen, mitzubestimmen und zu diskutieren, war mir plötzlich klar, wie sich mit dem Internetz eine „neue, technisch entkoppelnde Sinnlichkeit“ heranschlich. Die Maschine bildete ein Intimitätsrisiko. Ich fühlte ein Bedürfnis zur Vorsicht. Unter den Händen der alten Menschen der „alten Sinnlichkeit“, die sich noch im Badezimmer einschlossen, die Ihre Briefe in einer verschlossenen Mappe, in einem verschlossenen Schreibtischfach aufbewahrten, die ein Telegramm anders diktierten als eine Postkarte und in einem Brief, noch anders, selbst schrieben, entstand eine neuartige Echtzeitkommunikation. Schnittstelle, Computer und weltweite Netzverbindungen ergaben eine preisgünstige, virtuelle und ort- und zeitverändernde Sozialität, die weitere Qualitäten hatte: Die Fernfuchtelei (P. Handke) war nicht nur den Piloten von Enola Gay begegnet. Es kam eine „neue Sinnlichkeit“ (D. Möws) herauf, ein neues anthropologisches Kulturphänomen der Kontrollveränderung, sowohl der sinnlichen Kontrollschwäche wie der diskreten Beobachtung oder der unheimlichen Datenanalysen. Durch ganz alltäglich praktische Grenzverschiebungen, zwischen Menschen und Robotik, deren Steuerung und Kontrolle, schließlich deren Gestaltungsmacht, entstanden neue Verhaltensbedingungen. Und unvermittelt entstanden sozio-kulturelle Verschiebungen, wer, ob, was mit wem, wie anders machen konnte. Neue Interdependenzen und Interaktionsspiele, anders aufgeladene soziale Normen wurden gebildet: Ich erwarte heute, dass mir niemand, ohne mein ausdrückliches Einverständnis, Inhalte per Internetz übermittelt oder Online stellt, die ich als meine schützenswerte Intimität ansehe. Von Datenmassen in Algorithmen durchprüfenden Super-Rechenmaschinen, die uns zu gespenstischen Gestaltungsmächten und telematischen Zwängen führen, ist hier noch gar nicht gehandelt, wenn ich das Kuckucksprinzip ins Spiel bringe. Aber wer führt diese Entwicklung? Wenn nicht IT-Soziologen die anthropologischen Nerven bewahren, werden die politischen Details und Rahmenhand-lungen die Mehrheitsgesellschaft mit der neuen Sinnlichkeit überrumpeln. Statt Orwells Soma blicken wir der „Perfektion der Technik“ (G F Jünger) als „antiquierte Menschen“ (G. Anders) ins Gesicht.</span></span></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">3. Der KuckucksUse entkoppelt das Sicherheitsproblem</span></span></strong></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Meine nun folgende Hypothese habe ich KuckucksUse getauft. Sie ist in eigener Kommunikationspraxis bereits technisch erfolgreich geprobt, sie lautet wie folgt: Angesichts der it-technologischen Gewissheit, dass Datensicherheit unmöglich ist, müssen sich die Menschen gegen die Datensubversion mittels eines menschlichen Exklusivvermögens sichern, nämlich sozio-kulturell. Ich bin davon überzeugt, unsere menschliche Vielfalt und unser mimetisch-poetisches Vermögen erlauben, selbst bei ungebremster, üppigster und ausschweifendster Datenemission, durch eine sozio-kulturelle „Verschlüsselung“ von bilateralen oder auch multilateralen Informationspartnerschaften, Datenverkehr fließen zu lassen, ohne dass er uns zugerechnet werden kann. In dem der Emissär eines Textes, außer der erfassten IP-Adresse, seine persönlichen Absender-Daten und namentlich die des gemeinten Empfängers vermieden werden. Außerdem wird der Text selbst um wesentliche Informationen verkürzt, sodass er in der blanken transferierten Form semantisch uneindeutig ist. Nur der eingeweihte Empfänger erkennt den Absender an der Art der Textverkürzung und nur der eingeweihte Empfänger kann den Text sinngemäß ergänzen, sodass erst durch den Empfänger der ganze Text aggregiert werden kann. Die Daten und der Datenfluss sind dadurch zwar nach wie vor Teil der Telematik und der fließenden Datenmassen, aber nicht mehr als Volltext der sozialen Emission. Daten werden erst beim Empfang durch sinnerfüllende Hinzufügungen durch den Empfänger verständlich. Der Kuckuck legt Eier in „bekannte“ Nester. Nur der Kuckuck kann seine Botschaft erkennen. Ohne Hinzufügungen zu den fließenden Daten sind weder der Text sinnvoll, noch Absender und Empfänger ermitttelbar. Trotz eines solchen Datenaufkommens kann nicht eine wirkliche Person profiliert werden. Die Auswertung eines jeden Datenaufkommens zwischen zwei IP-Adressen ergibt keine identifizierbaren Personifizierungen. Es müssen also die jeweiligen Kommunikanden lediglich ihre Informationssendungen um die nur ihnen bekannten persönlichen Absender- und Adressatenmerkmale kürzen. Eine Datensendung ist um die Identifizierungskennzeichen, die den Kommunikationspartnern bekannt sind, gekürzt. Nur über das Wiedererkennen des Partners, Absender oder Empfän-ger, der die dem Text fehlenden, Sinn verleihenden Details, empfängerseitig so hinzuzufügen und zu vervollständigen vermag, lässt den Informationstransfer gelingen. Für Dritte unverständlich wird erfolgreich kommuniziert und damit sichergestellt, mittels „sinnloser“ Texte Kommunikationsinhalte zu transferieren, die nicht einfach lesbar und jedenfalls vor Gericht nicht zurechenbar sind. Man erkennt zwar das Kuckuckshafte dieses KuckucksUse, doch bleibt es bei „Sippenhaft“ belassen, weil der konkrete Eierleger – jedenfalls nicht über Algorithmen – zu fassen ist. Der KuckucksUser benutzt Wortempfeh-lungen und Satzergänzungen aus der allgemeinen Schreibsoftware, es entsteht kein schriftstellerischer Personalstil. Selbst Schreibstilgutachter werden bei „Word“-Semantik nur Word identifizieren, aber nicht einen Individuellen Autor. Und wenn ein Deutscher, in Vermeidung von Name und Geschlecht, heute als Robert bezeichnet wird, ein Neger als Schlüsselblume usw. bei wechselnden Wortverabredungen, werden die Datensätze und ihre Algorithmen marktuntauglich. Persönliche Profilierer müssen sich aufs Fahrrad setzen und tragfähige Erkenntnisse erheben, während solche Email-Internetz-Daten lediglich Arbeit und Verwirrung stiften.</span></span></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">4. Wo der KuckucksUse nützt, findet sich soziale Veränderungsbereitschaft</span></span></strong></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Ich bin davon überzeugt, dass wir abendländischen Menschen unser poetisches Vermögen gar nicht so sinnschärfend genießen, wie es uns möglich wäre. Denn unser Alltagshandlungsstil und die Alltagsgewohnheiten sind eine Kommunikationspraxis voller Oberflächlichkeiten und Redundanzen. So, wie vielen Menschen eine feinere Botschaft der Ironie oft nicht aufgeht, aber bei besserer Aufmerksamkeit verständlich wäre und dann sogar großes Vergnügen bereiten kann. So könnten alle Menschen sozio-kultivierten Gebrauch zur Datensicherheit entfalten, in der Einsicht: Jeder Mensch hat eine eigene Sprache. Und jeder andere Mensch ist fähig, ganz subjektive Sprachspiele auszulegen. Zu jedem anderen Partner wird unterschiedlich ausgeprägt und unterschiedlich gesprochen. Von Außen, von Fremden bleiben eine konkret-individuale justiziable Quelle, ein interaktiver Datenverkehr und ein persönlicher Datenempfänger unidentifizierbar. Auf diese Weise lässt sich die rechnergestützte Verifizierung eines Datenemissärs sabotieren. Denn hierdurch werden die einfachsten so sprachlich intim verkürzten Botschaften nicht mehr einfach lesbar, wie ehemals ein Briefträger eine Postkarte hätte lesen können. Wir hätten, mit dem KuckucksUse im Bild gesprochen, eine Postkarte ohne Anschrift und einen Textinhalt, den der Briefdieb nicht versteht. Während der Empfänger den Absender an der semantischen, nicht unbedingt schreibstilistischen Handschrift erkennt. So vermag nur der konkrete Adressat deshalb die fehlenden Informationen dem Urlaubsgruß zum vollen Selbstverständnis beim Lesen hinzuzufügen, aber ein Spion nicht.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">In einer Kuckucksuhr arbeitet eine uhrwerk-mechanische Pfeifenkombi-nation in primitivem Holzhäuschen. Ansonsten verstehen wir ein Prinzip des natürlichen Echos oder der angeblichen Wiederspiegelung sozialer Aktivitäten oder einen Vogel, dessen Ruf jeder Mensch kennt. Die echte Kuckucksfrau legt je ein Ei in der Farbe des Brütgeleges fremder Vogeleltern. Kuckucksbrüter wundern sich dann möglicherweise über riesigen Vielfraße, die sie aufziehen. Die empirische Sozialforschung kennt das Kuckucks-artige, wie Befragte auf „Kuckucksfragen“ antworten. Indem eine Frage zu einem Thema so inhaltlich beschnitten wird, dass eine Ja/Nein-Antwort in jedem Fall die Vielfältigkeit oder die Komplexität des Gefragten nicht sinnvoll erfassen kann. Dadurch kann selbst die „ehrliche“ oder „wahrheitliche“ Beantwortung weder „blanke Wahrheit&#8220;</span></span><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">noch die Werthaltung ausdrücken, noch kann sie als Antwort mit Geltung zur Frage interpretiert werden. Es entsteht die „Kuckucksantwort“ auf die „Kuckucksfrage“ – eine mit der Fragestellung bereits vorgefasste, quasi suggerierte Antwort.</span></span></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">5. KuckucksUse im Email-Alltag</span></span></strong></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Kuckuck ist das Verständnisbild für den User. Es erklärt, was mich angesichts der Robotik erregt: Ich begann meine konkreten Emails ohne namentlich persönliche Anrede zu schreiben und zu versenden. Ich ließ Namen weg, die Adresse und jede geschlechtsspezi-fische Anrede weg. Ich sparte die Höflichkeitsformeln für den Mailempfänger und schloss, ohne meine eigene namentliche Unterfertigung. Im Zuge des rasend ausweitenden Gebrauchs des Internetzes wurde die Rede von IP-Adresse, von Verkehrsdatenerhebung und -auswertung. Also verfiel ich auf ernsthafte sozio-kulturelle Spekulationen. Zunächst schuf ich eine Emailadresse, die nicht ohne weiteres identifizierbar ist. (Am E-Government und E-Banking nehme ich bis heute keinesfalls im eigenen Namen teil). Sowohl als Soziologe, der Konstituen von Menschen, Szenerien, Verhaltensmerk-male und deren Kommunikationsoptionen kennt, erlaube ich mir Besonderheiten im Verhalten. Es ist jedem erlaubt, seine eigene „Email-Sprache“ einzupflegen, die dann den Anforderungen der Datensicherheit der KuckucksUse-Theorie entspricht. Es ist dieser deduktive Produktionprozess, auch unter Einbeziehung meiner sozialen Koproduzenten, der Emailpartner, die Kriterien zur Theorie aus den Nutzererlebnissen zu ziehen. Dadurch werden induktive Auslegungen gefunden, die das gesamte System des abzukoppelnden Verkehrsdatenflusses einbeziehen (z. B. hinsichtlich der Bewegungsprofile durch die ortenbaren Funkchips oder biometrischen Kameravollüberwachungen, siehe unten).</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">So wie der inspirierte sozial zugewendete Mensch fähig dazu ist, sich sehr variant und elastisch auf jeweilig inkonstante, situative Sozialbeziehungen rhetorisch einzulassen und anzuschicken, so sagt das Dichterwort nicht zu Unrecht: „Den Brief schreibt der Empfänger“. Versuchte ich fortan jeden Emailtext so „wasserdicht“ abzufassen, dass der Mail-Empfänger, bei etwas Übung, ganz genau erfährt, wer geschrieben hat (unabhängig von der Email-Absenderadresse – ich benutze wechselnde Email-Accounts und überlasse meine eigenen Accounts auch anderen) und was ich ihm oder ihr oder dem Empfängerkollektiv sagen will. Wer so einen Emailtext sieht, der nicht weiß, wie der Absender heißt, der nicht weiß, wovon der Bezug oder das Betreff handelt, wer den Empfänger nicht kennt, weil nirgends Namen ausgeschrieben stehen, der stößt auf Verständnisschwierigkeiten. Für Nutzer-Profiling sind Datensätze ohne verlässliche Zuordnung, auf das Konsum- oder Kaufverhalten, auf den Kontostand oder auf Echtzeitmobilität und Vieles, unbrauchbar, wenn die Person nicht einheitlich feststellbar ist.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Hierfür habe ich also eine Art Kuckuck-Text-Technik entwickelt, indem bei jedem individuellen Adressat eine identische, von mir bestimmte Information, jeweils auf die Eigenart des Empfängers abgestimmt, unidentisch geschrieben wird. Es können alle möglichen Spiele der Buchstaben, Worte, Grammatik sein, es können zweisame Spitznamen sein (Robert und Schlüsselblume), Konnotationen unter uns und Vieles sonst. Wie ein Kuckucksruf schreibe ich meine Innovation passgenau auf das beim Empfänger vorhandene Vorwissen und auf seine spezielle Kenntnis meiner auf ihn bezogenen Kenntnisse, auf etwaige Kodierungen in persönlicher Geheim-sprache, auf sein Wissen von unserem Wissen. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Es ist also betreffs des ganz normalen Email-Textens einzig zu verstehen, lediglich zu berücksichtigen, wie man eine offene Postkarte anders betextet als eine versiegelte Briefbotschaft. Wie man eine persönliche Mitteilung unter vier Augen inhaltsschwerer beladen kann als eine öffentliche Ansprache, offizial anders spricht als privat, intim anders als amtlich-stellvertretend, wissenschaftlich anders als künstlerisch, erotisch anders als protokollarisch, Situationen, Risiken und soziale Szenerien immer ein- oder ausgeschlossen. Was kann ich im Emailtext alles durchstreichen, das die entscheidenden Inhalte „ohne allen Schmuck“ dem konkreten Adressaten doch verlässlich übermittelt?</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Inzwischen werden meine geschlechtsändernden Scherzanreden, wie „Du dummer Kühlschrank“, „Allerwertester“, „Prototyp“ und so weiter ebenso verstanden wie meine Grußformeln, „Euer Euter“, „Meine Güte“, „R. Steht“, „R. Hängt“, „S. Reicht“ oder diverse Zeichen „%&amp;$§“ – wodurch ich klarstelle: „It’s me“, und: „Hier ist nun das Textende, der Schluss der Lücken-Emission erreicht“. Die meisten Emailpartner machen das bislang notgedrungen mit, erwidern eher nicht und ringen sich zu einem verschämten „O.“ (für Ottilie) durch oder „liebe und nicht hasserfüllte Grüße“ signalisieren die Vertrautheit oder „Sehr geehrter Herr“, die Höflichkeit der Distanz, mit Geschlechtsbezeichnung. Nun ja: KuckucksUse wird als it-sozio-kulturelle Mitteilungstechnik mit der Zeit kommen. Denn Data-Sicherheit gibt es technisch bedingt niemals. Missbrauchs-Nutzungen gibt es allemal. Die Macht der Internetz- und Computernutzer liegt in ihrer it-sozio-kulturellen Kuckucks-Intelligenz. </span></span></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">6. Das zweite Bein des Kuckucks als Swingerclub dem Leben abgeschaut</span></span></strong></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Das zweite Bein des Kuckucks meiner Kuckucks-Theorie, neben dem Kuckucksruf des interdependierenden Lücken-Textens und Textlesens, zwischen zwei mehr oder weniger einander bekannten Schreiber/Leser, ist das Kuckucks-Geeiere. Es wird dem Leben abgeschaut und deduziert. Ich nutze aus der analogen Real-Life-Szenerie eines jeden Menschen seinen Umgang mit seinen unterschiedlich eng Vertrauten. Meine Hypothese will ermöglichen, eine justiziable Zurechnung von Datenemissionen, die von meiner häuslichen oder mobilen IP-Schnittstelle ausgingen oder empfangen wurden, weder mir persönlich zugerechnet werden können, noch überhaupt personifizierbar sein sollen. Dabei wird der rechtsstaatlich gültige Grundsatz der „Halterhaftung“ und das konkrete strafrechtliche Ermessen einer persönlichen Zurechnung bedacht.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Zu jedem Menschen gehören selbstverständlich andere Menschen als Konstitutionsbedingung. Hier helfe ich im Winter ein Auto des Nachbarn anzuschieben. Da lasse ich jemanden zur Haustür herein, der seinen Schlüssel vergessen hat. Was unabdingbar zum Alltag, zur sozialen Integration und alltäglichen Reproduktion gehört, wird in verzwickten Vertraulichkeitsspielen täglich aufgebaut und zerfallen gelassen. Ich gebe einer Person meinen Hausschlüssel zum Blumengießen. Oder ich erzähle dem Arzt, der Versicherung und dem Arbeitgeber verschiedene Gegenstandsakzente eines Tatsachverhalts. Ich beziehe meine Großkinder und Kinder anders in meine Hoffnungen, Wünsche, Pläne und Abhängigkeiten ein als meine Eltern und Großeltern. Es gibt nicht nur BGB-sichere Sozialverhaltensweisen, sondern auch Unkonventionelles und Spontanes.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Der Kuckuck plaziert Eier in fremden Nestern. Das muss man hier wörtlich nehmen. Insofern, dass die Intension der IT-Wirtschaft deutlich ist, dass IP-Zuordnungen auf nur eine Nutzer-Person, deren Aufenthaltsort und deren Bewegungsprofilierung und analoge (Konsum-)Verhaltenserwartung festgestellt werden können sollen. Ich kehre deshalb die Frage um: Was machte die Volkszählung im Jahre 1987 unbrauchbar? Antwort: Die Unverlässlichkeit der Angaben und die  geringe Teilnehmerzahl. Das IP-bezogene Datenaufkommen, das jede Datenquelle, jede Endschnittstelle dem Nutzer persönlich zuordnen können will, ist vollkommen nutzlos, wenn eben die Person nicht identifizierbar oder nicht identisch ist. Das man jedem Nutzer sogenannte „Sicherheitscodes“ gibt, die die persönliche Identität sicherstellen sollen, wenn der Nutzer „seine“ Geheimzahl geheim hält und nur selbst verwendet, ist in dem Moment nichts mehr wert, wenn die Datenquellen durcheinander geraten. Kurz: ich habe das Kuckucks-Prinzip ausgeweitet. Selbst, wenn zukünftig aus polizeilichen oder sogenannten sicherheitspolitischen Zwängen oder Gesetzesauflagen, mein Internetzanschluss, zu hause oder mobil höchst notariell versiegelt und als Chip in mein Schienbein implantiert würde, löse ich den Datensatz in Müll auf, indem ich mehrfach in der Woche einen Kaffee trinken gehe. Bier geht auch.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Es muss meine Schnittstelle nur in unregelmäßiger Zeitabfolge von anderen Personen kuckucksartig benutzt werden. Wir tauschen, swingen, zeitweilig die Units. Und schon entsteht aus der Datensammlung ein Vorrat erstklassiger Verschlingelung. Egal welche Art der Algorithmen, welche Fragestellungen und welche Profilierungsziele auf das Datenaufkommen zu meinem Account angewendet werden, besteht das Sample eben nicht aus dem Verkehr einer einzelnen namentlich bekannten Person, sondern aus einer nicht entschlüsselbaren Vielfalt von Quellen. Hieraus lassen sich weder Kundenprofile erstellen noch Terrorüberwachung ableiten. Die Nutzlosigkeit wird sich an der Evaluation dieser Profilierungs-Praktiker von Absatzmarkt und Polizei-phantasie, dieser Sicherheitsgespenster der Geo-Data und Co sehr bald errechnen lassen. Indem der Umsatz- und Gewinnmotivation durch Kosten-ersparnis nicht weiter ausgegebener Internetzwerbung geholfen werden kann: Aufklärung rechnet sich dann auch so herum. Ich gebe also einfach meine Geräte und PIN’s, Zugangscodes und Schlüssel mehrmals im Monat anderen Nutzern. Wir tauschen das Unit, besuchen uns, nutzen unsere Rechner im Tausch, du fährst mit meinem TomTom um den Block, ich mit deinem nach Hamburg. Dann rufst Du mich von meinem Handy von Paris aus auf das Mobile eines Dritten an: Der reinste Kuckucks-Swinger-Club löst das Pro-blem bzw. macht die Verkehrsdaten zu dem, was sie sein sollen: Verkehrsdaten.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Ich sehe vor mir, die überwiegende Zahl der auf Tradition, Sicherheit des Gehabten, des Konventionellen, der hohen Redundanz und der geringen Innovation, denen ihre Geheimzahl, ihr persönliches Mobiltelefon, ihre exklusive IP-Kennung, unantastbar scheinen. Da wirbt der GMX-Anbieter mit Freemail: „§ rechtssicher durch eindeutige Identifikation!“ Ja. Genau das ist völlig zu vermeiden. Die Spießigkeit hinter der angeblichen Sicherheit, die unelastische Starre, statt der sozio-geistigen Bewegung, diese scheinbar bewährten Gewohnheiten, wo man auf sich selbst angewiesen ist und nicht vom Zusammenspiel mit „unzuverlässigen“ Sozialpartnern, macht den KuckucksUse als Swingermodus zunächst unerwünscht. Es käme eben dem Rotschwänzchen niemals in den Sinn, Eier je anders abzulegen, zu brüten und die Jungen zu füttern als gewohnt (eben auch den jungen Kuckuck). Während das Kuckucksweibchen in wenigen Sekunden das passende Ei ins andere Nest legen und bereits darin liegende Eier abzuräumen weiß oder der gerade geschlüpfte Jungkuckuck schaufelt die Mitfresser über Bord.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Kurz, es lassen sich an den</span></span><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;"> praktischen Erfahrungen mit dem „Car Sharing“ entlang, unter den Zielsetzungen des KuckucksUse, sehr leicht Gebrauchsvereinbarungen treffen, wie man mehrere Mobiltelefone mit mehreren Nutzern datenunsicher nutzen kann. Ohne dass die Kontrolle des sorgfältigen und diskreten Gebrauchs und der ordentlichen Übergabe der Telefon- und IP-Nutzer untereinander schwierig wäre, müssen die Units lediglich diskret die Hände wechseln. So fielen die Nutzerdaten jedes einzelnen Nutzers, der als Datenquelle als konkrete Zielperson identifiziert werden soll, zwar weiterhin an. Aber die Zuordnung fiele schwer. Ohne dass die Quelle analog identifizierbar ist, wäre auch eine justiziable „IP-Halterhaftung“ nicht geeignet, die Nutzergruppe in Einzelnutzer aufzulösen. Der gesamte Datenfluss, der in die Speicher gelangt und der als Bezahlung der Server-Provider „abkassiert“ also gespeichert und weiterverwertet werden soll, wäre in der „Blackbox der Kuckucks-Nutzergruppe“ unentmischbar zusammengemodelt. Sofern solche Nutzergruppen ephemer, also personell nicht konstant, sind, ist ein solcher Volldatensatz, im Sinne der persönlichen Tarnungs- und Sicherheitswünsche der Nutzer, „entschärft“, also unbrauchbar. Man hat kleine Praktiken nötig und fährt quasi „im Leihwagen“ hat aber sämtliche individuellen Utensilien an Bord. Das Smart-Phon oder Android-Mobile wird eben öfter mal weitergegeben, wie die Kuckuckseltern selbst, sich der weiteren Liebe widmen, während sich andere ums Brüten und Füttern kümmern.</span></span></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">7. Gegeninstanzen und die Erleichterung der Selbsterleichterung</span></span></strong></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Wir können uns alle, als Bürger mit Recht auf eigene Daten, weigern, offiziale Kommunikation per Internetz und Smart-Technik alternativlos nutzen zu müssen. Wir können zwar nicht verhindern, dass wir im öffentlichen Raum biometrisch gescannt werden. Aber im Rechtsstaat kann es gesetzlich geregelt werden, dass keine Daten-samples konstituiert und ausgewertet werden, in dem die Daten einer Person ohne deren Einverständnis benutzt werden. Unakzeptabel ist, solche</span></span><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;"> Erkenntnisse aus (langjährigen) Volldatensammlungen herzstellen und einzusetzen, die einer einzelnen Person von sich selbst gar nicht verfügbar sind. Deshalb muss herausgestellt werden, dass der menschliche Mensch in seinem sozialen Geworfensein, mit Aspekten der Traditionen, der Abhängigkeiten und der Veränderlichkeiten, ein gesellschaftliches Lebensrecht der überformten Natürlichkeit innehat. Dies geschieht in Form von prozessuralen Wandlungen und Entfremdungen. Und der politische Bürger bestimmt in welchem Handlungsrahmen die Freiheit und Bindung der Daseinsvorsorge und -gestaltung kultiviert werden können soll. Nur so dürfen Fortschritt und Modernsierung organisiert werden.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Bevormundung durch Robotik und Telematik muss der gesellschaftlich-politischen Selbstbestimmung anheimgestellt bleiben, statt durch technische Optimierungszwänge dem Kaufvertrag unterworfen zu werden. Mensch vor Maschine und Inklusion statt Exklusion, Selbstbestimmung vor Fremdbestimmung, kommen den allgemeinen Billigkeits- und Soziabilitätsforderungen am nächsten.</span></span></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">8. Was kann man gewinnen, was verlieren?</span></span></strong></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Der KuckucksUse soll also einerseits zunächst die Email-Contents, Texte und Dokumente, in nichtzuortenbaren Schriftverkehr per Email verändern können. Und andererseits sollen dem kurartigen „Verleihen“ des heimischen Computers an andere, bekannte oder auch „fremde“ Personen, zur anonymen Gebrauchsüberlassung, jegliche Massendatensammlung und Verkehrsdaten unbrauchbar gemacht werden. Denn eine „Halterhaftung“ wie beim PKW kann nicht zur Profilierung eines persönlich identifizierten Kundenpotentials und damit zur Kommunikations- und Absatzförderung genutzt werden. Dass sich der Verantwortliche einer IP nicht von Internetz-Kriminellen belasten lassen sollte, muss nicht betont werden. Wenn viele verschiedene Kuckucke Kuckucksfamilien bilden, die sich gegenseitig die Verkehrsdaten unregelmäßig aufmischen, ist das KuckucksUse sogar ein neues lustiges Gesellschaftsspiel, dabei nicht so unsicher wie der Partnertausch in entsprechenden Salons.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Wer sich mit dem KuckucksUse anfreundet und probiert, seine Contents unterhalb der Diskretionsgebräuche von offenen Postkarten-Texten abzufassen sowie keine namentlich-persönliche Anrede, Blanknamen und Absendernamen benutzt, schließt damit die einfache Zuordnung der Quelle aus. Wer jegliche Passwörter-Geheimhaltung mutwillig unterläuft, indem er alle seine Zugangscodes und PINs anonym weitergibt, holt andere, ebenfalls nicht einfach identifizierbare Autoren als Quellen ins Boot des Datenflusses. Wer selbst durch Nichtidentifizierbarkeit von Absender und Empfänger aus der Verantwortung gelangt, geht sicher, das zeit- und orteverbindende Medium Inter-netz nutzen zu können, ohne in „Halterhaftung“ genommen werden zu können. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Die inhaltliche, semantische Plünderung oder Spionage von Contents wird durch den KuckucksUse erheblich herabgesetzt, indem wichtige Informationen seitens des Empfängers sinnvoll ergänzt werden müssen, damit die Botschaft verständlich wird. Der Spion müsste also über das Mitwissen der beiden, anonymer Absender und anonymer Empfänger, verfügen. Das ist jedoch kaum möglich, ohne die eigene Kontrolle aufzugeben oder zu verlieren. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Die algorithmengestützte Auswertung von Datenmassen, zur Profilierung einzelner konkreter Zielpersonen, wird erschwert. Der Zauber der Leichtverfügbarkeit zu Fahndungszwecken oder Absatzförderung wird abgewürgt. Der KuckucksUser behält damit seine IT-Anwendungen, ohne die eigene Kontrolle aufzugeben oder an Massendaten-auswerter zu verlieren. Ungeachtet, dass die Veröffentlichung eigener lebenswichtiger geheimer Informationen oder die alltäglichen Denunzierung, Whistleblowing oder Verrat der persönlichen Informationskontrolle anderer, sind schließlich unvermeidliche soziale Dummheiten. Niemand kann sich, selbst bei Strafandrohung, sicher vor Missbrauch schützen. Deshalb obliegt Datensparsamkeit jedem User, der sich der Verantwortung einer zukünftig zu entfaltenden Sozio-Kultur stellt und durch die Diskussion und experimentale Praxis am Setting der KuckucksUse beteiligt. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Der KuckucksUse führt zur freien Wahl des sozialen Verhaltens am Inter-netz. Jeder hat seinen eigenen Umgang mit dem „Zaun der Zähne“, Geheimes selbst geheimzuhalten. Jeder ist fort-laufend an neuen Prägungen der Sozio-Kultur am Internetz beteiligt, lässt sich </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Überwachungsleichtsinn aufzwingen, macht Dummheiten mit oder stellt sich seiner User-Verantwortung. Jeder User führt selbst zu intelligenteren Praktiken über oder versagt, der kollektiven Intelli-genznutzung beizuhelfen. Darüber ist zu verhandeln. Der Konsument bestimmt, ob und wie weit er die Produzentenrolle der Internetzsicherheit annimmt. Es geht um die Verfügbarkeit von Datenmassen, selbstbestimmt – ein witziges Thema.</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:xx-large;">KuckucksUse</span></span></strong></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Dietmar Moews 2004/2011</span></span></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;"><em>Eine IT-soziologische Vorstellungs-orientierung zum Datenschutz für Hochbegabte. Eine Verhaltenskunst. Das sicherheitstechnische Potential einer sozialen Verhaltenskunst als Kuckucksvariante der Entkopplung von Daten und personifizierbaren Quellen. jeder User vermeidet jede persönliche exklusive Sicherheitssoftware und gibt Geheim-Passworte nachweislich an zahlreiche Dritte. Geheimnisse gehören einfach nicht ins Netz. Alles andere wird so geredet und geschrieben, wie man es täglich bei einander Vertrauten beobachten kann, die inmitten von Nichtvertrauten noch die wichtigsten Lebensangelegenheiten offen </em></span></span></strong></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;"><em>kommunizieren können, ohne sich dabei zu verraten: Man sagt und fragt nur das Notwendige, lässt einander Bekanntes, wie Namen, Orte usw. einfach weg, und kann so öffentlich geheim, beinahe spurenlos verkehren. Wer glaubt, Anonymität gäbe es im Netz nicht, unterschätzt „Anonymous“ als Wechsel-balg und die Kräfte des Sozialen“.</em></span></span></strong></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;"><strong>Computer als nützliche „harmlose“ Prothese</strong></span></span></strong></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Seit die Menschheit produziert, stellt sie, gestützt auf einzelne Menschen, in sozialen Kulturen Lebensmittel, Gattungserhaltung, Daseinsgestaltung, Sicherheit und Daseinsvorsorge her. Sowohl Naivität, Kompliziertheit wie </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Einfachheit, gelten, wenn die Mittel und ihre Anwendungen bestehen sollen. Von Hand und Kopf wurden Werkzeuge abgeleitet, weiterentwickelt. Heute haben wir es, neben der großen Natur, mit menschengemachter zweiter und dritter Natur zu tun. Im heutigen Stadium der „Wahrheitspolitik“ zerfällt Partizipation durch Herrschaft. Das macht die tägliche Integration vielfältig kritisch. Es ist also die IT-Revolution mit ganz neuartigen Produktionsmitteln hereingebrochen. Welches können die Bemessungsgrundlagen der IT-Regulation sein? Wer wird nach welchen Maßgaben herrschen? Die virtuelle öffentliche Gesellschaftsdynamik entfaltet neuartige soziale Formen, </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">entwertet traditionelle Abhängigkeiten und Veränderungsstrategien, setzt Neues, völlig abhängig von Informatikern – und: Noch immer lauern Blindgänger.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Die IT-Revolution, im Wesentlichen als Zusammenspiel von hochtechnologi-schen elektrischen Maschinen, spezifisch physikalischen in der Welt ungleich verteilten IT-Leitungs-Vernetzungen, sowie sondermathema-tischen Programmierungskulturen, all Das auch auf Fortschritte der Entdeckung und Entwicklung weiterer Speicher- und Leitmedien sowie der Fertigungs-, Wartungs-, Vermarktbar-keits- und Betriebskostenökonomie bezogen, nicht zuletzt als militärische Optionen. Wer bestimmt, will seine </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Sicherheit. Wo Datenherrschaft beansprucht wird, weiß man, dass es Datensicherheit nicht gibt.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">In vielfältigen Anwendungen werden entstehende Daten gespeichert, Speicher und Datentransfers angreifbar, manipulierbar und damit gefährlich. Die folgenden Überlegungen hier, zum KuckucksUse, sind auf die zivile und informelle Nutzung der dieser Anwendungsszene zugestandenen IT-Massenmedien gewidmet. Die große Zahl aller Menschen ist nur zu naivem menschlichen Alltagsverhalten fähig. Ihre Vertraulichkeitsbedürfnisse werden von der alten Sinnlichkeit, der sozio-kulturellen Kontrolle und Selbstkontrolle, aus der Nähe bestimmt. Wenn nun infolge der massenhaften Teilnahme </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">naiver Nutzer an weltumspannender Datenproduktion und mittels der Massendatenspeicherung von Hochleistungsrechnern hergestellte algorithmische Auswertungen telematische Vorurteile geschaffen werden können, hat die Menschheit die Grenze der Selbstbestimmung an die Robotik verloren. Hier bedeuten die Diskussion und der Kampf um das Recht auf die selbstbestimmte Verfügung und Kontrolle der selbstausgelösten Daten geradezu das letzte Zipfelchen Partizipation aller zivilen IT-Nutzer an dieser Schwelle, die in der großen Zahl bereits von der Problemstellung überfordert sind: Wir produzieren Daten beim Telefonieren, bei jeder Fernkommunikation, Email und SMS, mit </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">einem eigenen Computer durch Internetznutzung, zur Suche, Internetz-Banking, Mobilgeräten, Navigatoren im Auto, Speicher- und Senderchips, biometrische Vollerfassung und satelitengestützte Bilderkennung, Fern- und Richtaufnahmegeräte zur Audio- und Videovollüberwachung öffentlicher Räume und noch vieles Neues mehr – eigentlich bei jeder sinnlichen Bewegung und Nichtbewegung. Dabei entstehen Verkehrsinformationen der Nutzerpersonen, der transferierten Inhalte und der Kontakte und sozialen Netze. Über auf geografische Örtlichkeiten bezogene Personenprofile (GeoData) werden sicherheits- und überwachungspolitische sowie sonstige telematische Werte verwirklicht und </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">damit über die Menschen verfügt. Wir respektieren das Staatssicherheits-wesen, die rechtsstaatlichen Formen der Gewaltenteilung, der Überwachung und Indiskretion von der Zivilfahndung bis zum Geheimdienst. Das gesetzliche Vermummungsverbot leuchtet für bestimmte Situationen ein. Unabhängige Staatsanwälte und Richter sollen das Recht ausüben und das innerstaatliche Gewaltmonopol kontrollieren, das die Polizei nach festen Regeln wahrnehmen soll. Machtbegehrliche politische Parteien benutzen heute, bis in die vorgefassten Gesetzestexte hinein, volllobbiiert, billige „Sicherheitspolitik“, nunmehr als Kuckuck der IT-Wirtschaft, die sich der Allmacht der IT sicher wähnt. Doch auch hier lauern </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Blindgänger. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Heute wissen wir, dass Datensicherheit für den IT-Nutzer nicht durch Geheim-haltung oder Sicherheitssoftware, durch Nicknames und Passwörter möglich ist (vgl. Constanze Kurz/Frank Rieger „Die Datenfresser“ 2011). Aber es gibt die intelligente soziale Sicherheit, die auf einfachen Verabredungen zwischen den Kommunikanden beruhen kann und beruht. Durch intelligentes KuckKucks-Use-Verhalten kann der User Spione und Missbrauch weithin in den Rahmen der professionellen Erkennungsdienste und „alltäglichen“ analogen Detektei zurückweisen. Massendatensammlungen werden von persönlicher Zurechnung entkoppelt und qualitativ entwertet.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Seit ich Computer am Internetz </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">benutze, in den 1990er Jahren, verändert sich mein „Instinkt“ der Selbstkontrolle meines Verhaltens. Meine soziale, „natürliche“ unwillkürliche Vorsichtigkeit, erlaubte mir vormals, Computer bedenkenlos wie eine Nagelfeile oder ein Wasserglas, wie eine Prothese oder eine Übermenschlichkeit zu nutzen. Sehr bald aber kam eine von Bedenken gehemmte Vorsichtigkeit hoch.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Während in meinem EDV-Studium, zwischen 1969 und 1972, ganz eigent-lich „Computer“ eine Art Abenteuer und Spielvergnügen praktisch angewandter Mathematik war, wurde daraus dann bald zunächst Rechenmaschine, dann Schreibmaschine, später Musikmaschine (Atari/Notator). Und meine Gewohnheit, </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Computer zu benutzen, war von anbeginn eine Abrichtung meines Informationsschutz-Instinkts, dahin, in einer überhaupt nicht schutzbedürftigen Sphäre zu agieren. Der Computer war eine willkommene Erweiterung des Körpers und des Geistes. Am Computer gab es für mich als Benutzer keine notwendige Geheimhaltung oder Diskretion. Der Computer, als technisches Werkzeug, hatte auch wenig mit Esoterik, Tiefen-Sozialpsychologie oder Intimitäts-Schutzbedürfnis zu tun. Ich hätte mich wegen der Computerbenutzung nicht im Klo eingeschlossen oder auch nur in Anwesenheit anderer Menschen mich so abgewendet, dass man mein Gesicht oder den Bildschirm nicht hätte sehen </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">können sollen. Genauso, wie ich mein Gesicht offen zeigen kann, ganz sicher, niemand könne wissen, was sich hinter meiner Stirn tut, benutzte ich meine Computer. Auch noch mit dem verstärkenden Aspekt, dass diese Computertätigkeiten, außer im Studium, niemand je interessierten, wie und was, ob, wieso und warum ich Computer benutzte. Kurz, ich nahm den Computer als Werkzeug, als Verlängerung meiner Ambitionen, die weder jemand interessierten noch als Daten oder semantische Information schutzbedürftig sein könnten. </span></span></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">2. Der Computer als Intimitätsrisiko</span></span></strong></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Insofern beschlich, übrigens im Unterschied zu allen anderen neuen IT-</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Nutzern mit denen ich Kontakt hatte, mich, irgendwann in den 1990er Jahren bei den ersten Emails, die ich erhielt und versendete, ein unentschiedenes Gefühl. Meine Festplatte bildete bislang flüchtige kleine Aktivitäten ab, fror intime Beiläufigkeiten oder Geheimnisse ein, wodurch Fremdbeobachtung ermöglicht wurde, die an der gewohnten Selbstbeobachtung vorbeiziehen konnte. Gar nicht bereit, eine arglose Werkzeugbenutzung in sozialer Dimension, hinsichtlich einer sozio-kulturellen Ausprägung, infrage zu stellen, mitzubestimmen und zu diskutieren, war mir plötzlich klar, wie sich mit dem Internetz eine „neue, technisch entkoppelnde Sinnlichkeit“ heranschlich. Die Maschine bildete ein </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Intimitätsrisiko. Ich fühlte ein Bedürfnis zur Vorsicht. Unter den Händen der alten Menschen der „alten Sinnlichkeit“, die sich noch im Badezimmer einschlossen, die Ihre Briefe in einer verschlossenen Mappe, in einem verschlossenen Schreibtischfach aufbewahrten, die ein Telegramm anders diktierten als eine Postkarte und in einem Brief, noch anders, selbst schrieben, entstand eine neuartige Echtzeitkommunikation. Schnittstelle, Computer und weltweite Netzverbindungen ergaben eine preisgünstige, virtuelle und ort- und zeitverändernde Sozialität, die weitere Qualitäten hatte: Die Fernfuchtelei (P. Handke) war nicht nur den Piloten von Enola Gay begegnet. Es kam eine „neue Sinnlichkeit“ (D. Möws) herauf, ein neues </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">anthropologisches Kulturphänomen der Kontrollveränderung, sowohl der sinnlichen Kontrollschwäche wie der diskreten Beobachtung oder der unheimlichen Datenanalysen. Durch ganz alltäglich praktische Grenzverschiebungen, zwischen Menschen und Robotik, deren Steuerung und Kontrolle, schließlich deren Gestaltungsmacht, entstanden neue Verhaltensbedingungen. Und unvermittelt entstanden sozio-kulturelle Verschiebungen, wer, ob, was mit wem, wie anders machen konnte. Neue Interdependenzen und Interaktionsspiele, anders aufgeladene soziale Normen wurden gebildet: Ich erwarte heute, dass mir niemand, ohne mein ausdrückliches Einverständnis, </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Inhalte per Internetz übermittelt oder Online stellt, die ich als meine schützenswerte Intimität ansehe. Von Datenmassen in Algorithmen durchprüfenden Super-Rechenmaschinen, die uns zu gespenstischen Gestaltungsmächten und telematischen Zwängen führen, ist hier noch gar nicht gehandelt, wenn ich das Kuckucksprinzip ins Spiel bringe. Aber wer führt diese Entwicklung? Wenn nicht IT-Soziologen die anthropologischen Nerven bewahren, werden die politischen Details und Rahmenhand-lungen die Mehrheitsgesellschaft mit der neuen Sinnlichkeit überrumpeln. Statt Orwells Soma blicken wir der „Perfektion der Technik“ (G F Jünger) als „antiquier-te Menschen“ (G. Anders) ins Gesicht.</span></span></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">3. Der KuckucksUse entkoppelt das Sicherheitsproblem</span></span></strong></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Meine nun folgende Hypothese habe ich KuckucksUse getauft. Sie ist in eigener Kommunikationspraxis bereits technisch erfolgreich geprobt, sie lautet wie folgt: Angesichts der it-technologischen Gewissheit, dass Datensicherheit unmöglich ist, müssen sich die Menschen gegen die Datensubversion mittels eines menschlichen Exklusivvermögens sichern, nämlich sozio-kulturell. Ich bin davon überzeugt, unsere menschliche Vielfalt und unser mimetisch-poetisches Vermögen erlauben, selbst bei ungebremster, üppigster und ausschweifendster Datenemission, durch eine sozio-kulturelle „Verschlüsselung“ von </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">bilateralen oder auch multilateralen Informationspartnerschaften, Datenverkehr fließen zu lassen, ohne dass er uns zugerechnet werden kann. In dem der Emissär eines Textes, außer der erfassten IP-Adresse, seine persönlichen Absender-Daten und namentlich die des gemeinten Empfängers vermieden werden. Außerdem wird der Text selbst um wesentliche Informationen verkürzt, sodass er in der blanken transferierten Form semantisch uneindeutig ist. Nur der eingeweihte Empfänger erkennt den Absender an der Art der Textverkürzung und nur der eingeweihte Empfänger kann den Text sinngemäß ergänzen, sodass erst durch den Empfänger der ganze Text aggregiert werden kann. Die </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Daten und der Datenfluss sind dadurch zwar nach wie vor Teil der Telematik und der fließenden Datenmassen, aber nicht mehr als Volltext der sozialen Emission. Daten werden erst beim Empfang durch sinnerfüllende Hinzufügungen durch den Empfänger verständlich. Der Kuckuck legt Eier in „bekannte“ Nester. Nur der Kuckuck kann seine Botschaft erkennen. Ohne Hinzufügungen zu den fließenden Daten sind weder der Text sinnvoll, noch Absender und Empfänger ermitttelbar. Trotz eines solchen Datenaufkommens kann nicht eine wirkliche Person profiliert werden. Die Auswertung eines jeden Datenaufkommens zwischen zwei IP-Adressen ergibt keine identifizierbaren Personifizierungen. Es müssen also die jeweiligen Kommunikanden lediglich ihre </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Informationssendungen um die nur ihnen bekannten persönlichen Absender- und Adressatenmerkmale kürzen. Eine Datensendung ist um die Identifizierungskennzeichen, die den Kommunikationspartnern bekannt sind, gekürzt. Nur über das Wiedererkennen des Partners, Absender oder Empfän-ger, der die dem Text fehlenden, Sinn verleihenden Details, empfängerseitig so hinzuzufügen und zu vervollständigen vermag, lässt den Informationstransfer gelingen. Für Dritte unverständlich wird erfolgreich kommuniziert und damit sichergestellt, mittels „sinnloser“ Texte Kommunikationsinhalte zu transferieren, die nicht einfach lesbar und jedenfalls vor Gericht nicht zurechenbar sind. Man erkennt zwar das Kuckuckshafte dieses </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">KuckucksUse, doch bleibt es bei „Sippenhaft“ belassen, weil der konkrete Eierleger – jedenfalls nicht über Algorithmen – zu fassen ist. Der KuckucksUser benutzt Wortempfeh-lungen und Satzergänzungen aus der allgemeinen Schreibsoftware, es entsteht kein schriftstellerischer Personalstil. Selbst Schreibstilgutachter werden bei „Word“-Semantik nur Word identifizieren, aber nicht einen Individuellen Autor. Und wenn ein Deutscher, in Vermeidung von Name und Geschlecht, heute als Robert bezeichnet wird, ein Neger als Schlüsselblume usw. bei wechselnden Wortverabredungen, werden die Datensätze und ihre Algorithmen marktuntauglich. Persönliche Profilierer </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">müssen sich aufs Fahrrad setzen und tragfähige Erkenntnisse erheben, während solche Email-Internetz-Daten lediglich Arbeit und Verwirrung stiften.</span></span></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">4. Wo der KuckucksUse nützt, findet sich soziale Veränderungsbereitschaft</span></span></strong></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Ich bin davon überzeugt, dass wir abendländischen Menschen unser poetisches Vermögen gar nicht so sinnschärfend genießen, wie es uns möglich wäre. Denn unser Alltagshandlungsstil und die Alltagsgewohnheiten sind eine Kommunikationspraxis voller Oberflächlichkeiten und Redundanzen. So, wie vielen Menschen eine feinere Botschaft der Ironie oft nicht aufgeht, aber bei besserer Aufmerksamkeit </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">verständlich wäre und dann sogar großes Vergnügen bereiten kann. So könnten alle Menschen sozio-kultivierten Gebrauch zur Datensicherheit entfalten, in der Einsicht: Jeder Mensch hat eine eigene Sprache. Und jeder andere Mensch ist fähig, ganz subjektive Sprachspiele auszulegen. Zu jedem anderen Partner wird unterschiedlich ausgeprägt und unterschiedlich gesprochen. Von Außen, von Fremden bleiben eine konkret-individuale justiziable Quelle, ein interaktiver Datenverkehr und ein persönlicher Datenempfänger unidentifizierbar. Auf diese Weise lässt sich die rechnergestützte Verifizierung eines Datenemissärs sabotieren. Denn hierdurch werden die einfachsten so </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">sprachlich intim verkürzten Botschaften nicht mehr einfach lesbar, wie ehemals ein Briefträger eine Postkarte hätte lesen können. Wir hätten, mit dem KuckucksUse im Bild gesprochen, eine Postkarte ohne Anschrift und einen Textinhalt, den der Briefdieb nicht versteht. Während der Empfänger den Absender an der semantischen, nicht unbedingt schreibstilistischen Handschrift erkennt. So vermag nur der konkrete Adressat deshalb die fehlenden Informationen dem Urlaubsgruß zum vollen Selbstverständnis beim Lesen hinzuzufügen, aber ein Spion nicht.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">In einer Kuckucksuhr arbeitet eine uhrwerk-mechanische Pfeifenkombi-nation in primitivem Holzhäuschen. Ansonsten verstehen wir ein Prinzip des </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">natürlichen Echos oder der angeblichen Wiederspiegelung sozialer Aktivitäten oder einen Vogel, dessen Ruf jeder Mensch kennt. Die echte Kuckucksfrau legt je ein Ei in der Farbe des Brütgeleges fremder Vogeleltern. Kuckucksbrüter wundern sich dann möglicherweise über riesigen Vielfraße, die sie aufziehen. Die empirische Sozialforschung kennt das Kuckucks-artige, wie Befragte auf „Kuckucksfragen“ antworten. Indem eine Frage zu einem Thema so inhaltlich beschnitten wird, dass eine Ja/Nein-Antwort in jedem Fall die Vielfältigkeit oder die Komplexität des Gefragten nicht sinnvoll erfassen kann. Dadurch kann selbst die „ehrliche“ oder „wahrheitliche“ Beantwortung weder „blanke Wahrheit“ </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">noch die Werthaltung ausdrücken, noch kann sie als Antwort mit Geltung zur Frage interpretiert werden. Es entsteht die „Kuckucksantwort“ auf die „Kuckucksfrage“ – eine mit der Fragestellung bereits vorgefasste, quasi suggerierte Antwort.</span></span></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">5. KuckucksUse im Email-Alltag</span></span></strong></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Kuckuck ist das Verständnisbild für den User. Es erklärt, was mich angesichts der Robotik erregt: Ich begann meine konkreten Emails ohne namentlich persönliche Anrede zu schreiben und zu versenden. Ich ließ Namen weg, die Adresse und jede geschlechtsspezi-fische Anrede weg. Ich sparte die Höflichkeitsformeln für den Mailempfänger und schloss, ohne meine eigene namentliche Unterfertigung. Im </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Zuge des rasend ausweitenden Gebrauchs des Internetzes wurde die Rede von IP-Adresse, von Verkehrsdatenerhebung und -auswertung. Also verfiel ich auf ernsthafte sozio-kulturelle Spekulationen. Zunächst schuf ich eine Emailadresse, die nicht ohne weiteres identifizierbar ist. (Am E-Government und E-Banking nehme ich bis heute keinesfalls im eigenen Namen teil). Sowohl als Soziologe, der Konstituen von Menschen, Szenerien, Verhaltensmerk-male und deren Kommunikationsoptionen kennt, erlaube ich mir Besonderheiten im Verhalten. Es ist jedem erlaubt, seine eigene „Email-Sprache“ einzupflegen, die dann den Anforderungen der Datensicherheit der KuckucksUse-</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Theorie entspricht. Es ist dieser deduktive Produktionprozess, auch unter Einbeziehung meiner sozialen Koproduzenten, der Emailpartner, die Kriterien zur Theorie aus den Nutzererlebnissen zu ziehen. Dadurch werden induktive Auslegungen gefunden, die das gesamte System des abzukoppelnden Verkehrsdatenflusses einbeziehen (z. B. hinsichtlich der Bewegungsprofile durch die ortenbaren Funkchips oder biometrischen Kameravollüberwachungen, siehe unten).</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">So wie der inspirierte sozial zugewendete Mensch fähig dazu ist, sich sehr variant und elastisch auf jeweilig inkonstante, situative Sozialbeziehungen rhetorisch einzulassen und </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">anzuschicken, so sagt das Dichterwort nicht zu Unrecht: „Den Brief schreibt der Empfänger“. Versuchte ich fortan jeden Emailtext so „wasserdicht“ abzufassen, dass der Mail-Empfänger, bei etwas Übung, ganz genau erfährt, wer geschrieben hat (unabhängig von der Email-Absenderadresse – ich benutze wechselnde Email-Accounts und überlasse meine eigenen Accounts auch anderen) und was ich ihm oder ihr oder dem Empfängerkollektiv sagen will. Wer so einen Emailtext sieht, der nicht weiß, wie der Absender heißt, der nicht weiß, wovon der Bezug oder das Betreff handelt, wer den Empfänger nicht kennt, weil nirgends Namen ausgeschrieben stehen, der stößt auf Verständnisschwie-rigkeiten. Für Nutzer-Profiling sind </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Datensätze ohne verlässliche Zuordnung, auf das Konsum- oder Kaufverhalten, auf den Kontostand oder auf Echtzeitmobilität und Vieles, unbrauchbar, wenn die Person nicht einheitlich feststellbar ist.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Hierfür habe ich also eine Art Kuckuck-Text-Technik entwickelt, indem bei jedem individuellen Adressat eine identische, von mir bestimmte Information, jeweils auf die Eigenart des Empfängers abgestimmt, unidentisch geschrieben wird. Es können alle möglichen Spiele der Buchstaben, Worte, Grammatik sein, es können zweisame Spitznamen sein (Robert und Schlüsselblume), Konnotationen unter uns und Vieles sonst. Wie ein Kuckucksruf schreibe ich meine </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Innovation passgenau auf das beim Empfänger vorhandene Vorwissen und auf seine spezielle Kenntnis meiner auf ihn bezogenen Kenntnisse, auf etwaige Kodierungen in persönlicher Geheim-sprache, auf sein Wissen von unserem Wissen. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Es ist also betreffs des ganz normalen Email-Textens einzig zu verstehen, lediglich zu berücksichtigen, wie man eine offene Postkarte anders betextet als eine versiegelte Briefbotschaft. Wie man eine persönliche Mitteilung unter vier Augen inhaltsschwerer beladen kann als eine öffentliche Ansprache, offizial anders spricht als privat, intim anders als amtlich-stellvertretend, wissenschaftlich anders als künstlerisch, erotisch anders als protokollarisch, Situationen, Risiken </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">und soziale Szenerien immer ein- oder ausgeschlossen. Was kann ich im Emailtext alles durchstreichen, das die entscheidenden Inhalte „ohne allen Schmuck“ dem konkreten Adressaten doch verlässlich übermittelt?</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Inzwischen werden meine geschlechtsändernden Scherzanreden, wie „Du dummer Kühlschrank“, „Allerwertester“, „Prototyp“ und so weiter ebenso verstanden wie meine Grußformeln, „Euer Euter“, „Meine Güte“, „R. Steht“, „R. Hängt“, „S. Reicht“ oder diverse Zeichen „%&amp;$§“ – wodurch ich klarstelle: „It’s me“, und: „Hier ist nun das Textende, der Schluss der Lücken-Emission erreicht“. Die meisten Emailpartner machen das bislang notgedrungen mit, erwidern eher nicht </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">und ringen sich zu einem verschämten „O.“ (für Ottilie) durch oder „liebe und nicht hasserfüllte Grüße“ signalisieren die Vertrautheit oder „Sehr geehrter Herr“, die Höflichkeit der Distanz, mit Geschlechtsbezeichnung. Nun ja: KuckucksUse wird als it-sozio-kulturelle Mitteilungstechnik mit der Zeit kommen. Denn Data-Sicherheit gibt es technisch bedingt niemals. Missbrauchs-Nutzungen gibt es allemal. Die Macht der Internetz- und Computernutzer liegt in ihrer it-sozio-kulturellen Kuckucks-Intelligenz. </span></span></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">6. Das zweite Bein des Kuckucks als Swingerclub dem Leben abgeschaut</span></span></strong></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Das zweite Bein des Kuckucks meiner Kuckucks-Theorie, neben dem </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Kuckucksruf des interdependierenden Lücken-Textens und Textlesens, zwischen zwei mehr oder weniger einander bekannten Schreiber/Leser, ist das Kuckucks-Geeiere. Es wird dem Leben abgeschaut und deduziert. Ich nutze aus der analogen Real-Life-Szenerie eines jeden Menschen seinen Umgang mit seinen unterschiedlich eng Vertrauten. Meine Hypothese will ermöglichen, eine justiziable Zurechnung von Datenemissionen, die von meiner häuslichen oder mobilen IP-Schnittstelle ausgingen oder empfangen wurden, weder mir persönlich zugerechnet werden können, noch überhaupt personifizierbar sein sollen. Dabei wird der rechtsstaatlich gültige Grundsatz der „Halterhaftung“ und das konkrete </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">strafrechtliche Ermessen einer persönlichen Zurechnung bedacht.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Zu jedem Menschen gehören selbstverständlich andere Menschen als Konstitutionsbedingung. Hier helfe ich im Winter ein Auto des Nachbarn anzuschieben. Da lasse ich jemanden zur Haustür herein, der seinen Schlüssel vergessen hat. Was unabdingbar zum Alltag, zur sozialen Integration und alltäglichen Reproduktion gehört, wird in verzwickten Vertraulichkeitsspielen täglich aufgebaut und zerfallen gelassen. Ich gebe einer Person meinen Hausschlüssel zum Blumengießen. Oder ich erzähle dem Arzt, der Versicherung und dem Arbeitgeber verschiedene Gegenstandsakzente eines Tatsachverhalts. Ich beziehe meine </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Großkinder und Kinder anders in meine Hoffnungen, Wünsche, Pläne und Abhängigkeiten ein als meine Eltern und Großeltern. Es gibt nicht nur BGB-sichere Sozialverhaltensweisen, sondern auch Unkonventionelles und Spontanes.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Der Kuckuck plaziert Eier in fremden Nestern. Das muss man hier wörtlich nehmen. Insofern, dass die Intension der IT-Wirtschaft deutlich ist, dass IP-Zuordnungen auf nur eine Nutzer-Person, deren Aufenthaltsort und deren Bewegungsprofilierung und analoge (Konsum-)Verhaltenserwartung festgestellt werden können sollen. Ich kehre deshalb die Frage um: Was machte die Volkszählung im Jahre 1987 unbrauchbar? Antwort: Die Unverlässlichkeit der Angaben und die </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">geringe Teilnehmerzahl. Das IP-bezogene Datenaufkommen, das jede Datenquelle, jede Endschnittstelle dem Nutzer persönlich zuordnen können will, ist vollkommen nutzlos, wenn eben die Person nicht identifizierbar oder nicht identisch ist. Das man jedem Nutzer sogenannte „Sicherheitscodes“ gibt, die die persönliche Identität sicherstellen sollen, wenn der Nutzer „seine“ Geheimzahl geheim hält und nur selbst verwendet, ist in dem Moment nichts mehr wert, wenn die Datenquellen durcheinander geraten. Kurz: ich habe das Kuckucks-Prinzip ausgeweitet. Selbst, wenn zukünftig aus polizeilichen oder sogenannten sicherheitspolitischen Zwängen oder Gesetzesauflagen, mein Internetzanschluss, zu hause oder mobil </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">höchst notariell versiegelt und als Chip in mein Schienbein implantiert würde, löse ich den Datensatz in Müll auf, indem ich mehrfach in der Woche einen Kaffee trinken gehe. Bier geht auch.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Es muss meine Schnittstelle nur in unregelmäßiger Zeitabfolge von anderen Personen kuckucksartig benutzt werden. Wir tauschen, swingen, zeitweilig die Units. Und schon entsteht aus der Datensammlung ein Vorrat erstklassiger Verschlingelung. Egal welche Art der Algorithmen, welche Fragestellungen und welche Profilierungsziele auf das Datenaufkommen zu meinem Account angewendet werden, besteht das Sample eben nicht aus dem Verkehr einer einzelnen namentlich bekannten Person, sondern aus einer nicht </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">entschlüsselbaren Vielfalt von Quellen. Hieraus lassen sich weder Kundenprofile erstellen noch Terrorüberwachung ableiten. Die Nutzlosigkeit wird sich an der Evaluation dieser Profilierungs-Praktiker von Absatzmarkt und Polizei-phantasie, dieser Sicherheitsgespenster der Geo-Data und Co sehr bald errechnen lassen. Indem der Umsatz- und Gewinnmotivation durch Kosten-ersparnis nicht weiter ausgegebener Internetzwerbung geholfen werden kann: Aufklärung rechnet sich dann auch so herum. Ich gebe also einfach meine Geräte und PIN’s, Zugangscodes und Schlüssel mehrmals im Monat anderen Nutzern. Wir tauschen das Unit, besu-chen uns, nutzen unsere Rechner im Tausch, du fährst mit meinem TomTom </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">um den Block, ich mit deinem nach Hamburg. Dann rufst Du mich von meinem Handy von Paris aus auf das Mobile eines Dritten an: Der reinste Kuckucks-Swinger-Club löst das Pro-blem bzw. macht die Verkehrsdaten zu dem, was sie sein sollen: Verkehrsdaten.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Ich sehe vor mir, die überwiegende Zahl der auf Tradition, Sicherheit des Gehabten, des Konventionellen, der hohen Redundanz und der geringen Innovation, denen ihre Geheimzahl, ihr persönliches Mobiltelefon, ihre exklusive IP-Kennung, unantastbar scheinen. Da wirbt der GMX-Anbieter mit Freemail: „§ rechtssicher durch eindeutige Identifikation!“ Ja. Genau das ist völlig zu vermeiden. Die Spießigkeit hinter der angeblichen Sicherheit, die unelastische </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Starre, statt der sozio-geistigen Bewegung, diese scheinbar bewährten Gewohnheiten, wo man auf sich selbst angewiesen ist und nicht vom Zusammenspiel mit „unzuverlässigen“ Sozialpartnern, macht den KuckucksUse als Swingermodus zunächst unerwünscht. Es käme eben dem Rotschwänzchen niemals in den Sinn, Eier je anders abzulegen, zu brüten und die Jungen zu füttern als gewohnt (eben auch den jungen Kuckuck). Während das Kuckucksweibchen in wenigen Sekunden das passende Ei ins andere Nest legen und bereits darin liegende Eier abzuräumen weiß oder der gerade geschlüpfte Jungkuckuck schaufelt die Mitfresser über Bord.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Kurz, es lassen sich an den </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">praktischen Erfahrungen mit dem „Car Sharing“ entlang, unter den Zielsetzungen des KuckucksUse, sehr leicht Gebrauchsvereinbarungen treffen, wie man mehrere Mobiltelefone mit mehreren Nutzern datenunsicher nutzen kann. Ohne dass die Kontrolle des sorgfältigen und diskreten Gebrauchs und der ordentlichen Übergabe der Telefon- und IP-Nutzer untereinander schwierig wäre, müssen die Units lediglich diskret die Hände wechseln. So fielen die Nutzerdaten jedes einzelnen Nutzers, der als Datenquelle als konkrete Zielperson identifiziert werden soll, zwar weiterhin an. Aber die Zuordnung fiele schwer. Ohne dass die Quelle analog identifizierbar ist, wäre auch eine justiziable „IP-Halterhaftung“ </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">nicht geeignet, die Nutzergruppe in Einzelnutzer aufzulösen. Der gesamte Datenfluss, der in die Speicher gelangt und der als Bezahlung der Server-Provider „abkassiert“ also gespeichert und weiterverwertet werden soll, wäre in der „Blackbox der Kuckucks-Nutzergruppe“ unentmischbar zusammengemodelt. Sofern solche Nutzergruppen ephemer, also personell nicht konstant, sind, ist ein solcher Volldatensatz, im Sinne der persönlichen Tarnungs- und Sicherheitswünsche der Nutzer, „entschärft“, also unbrauchbar. Man hat kleine Praktiken nötig und fährt quasi „im Leihwagen“ hat aber sämtliche individuellen Utensilien an Bord. Das Smart-Phon oder Android-Mobile wird eben öfter mal weitergegeben, wie die </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Kuckuckseltern selbst, sich der weiteren Liebe widmen, während sich andere ums Brüten und Füttern kümmern.</span></span></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">7. Gegeninstanzen und die Erleichterung der Selbsterleichterung</span></span></strong></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Wir können uns alle, als Bürger mit Recht auf eigene Daten, weigern, offiziale Kommunikation per Internetz und Smart-Technik alternativlos nutzen zu müssen. Wir können zwar nicht verhindern, dass wir im öffentlichen Raum biometrisch gescannt werden. Aber im Rechtsstaat kann es gesetzlich geregelt werden, dass keine Daten-samples konstituiert und ausgewertet werden, in dem die Daten einer Person ohne deren Einverständnis benutzt werden. Unakzeptabel ist, solche </span></span></strong></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Erkenntnisse aus (langjährigen) Volldatensammlungen herzstellen und einzusetzen, die einer einzelnen Person von sich selbst gar nicht verfügbar sind. Deshalb muss herausgestellt werden, dass der menschliche Mensch in seinem sozialen Geworfensein, mit Aspekten der Traditionen, der Abhängigkeiten und der Veränderlichkeiten, ein gesellschaftliches Lebensrecht der überformten Natürlichkeit innehat. Dies geschieht in Form von prozessuralen Wandlungen und Entfremdungen. Und der politische Bürger bestimmt in welchem Handlungsrahmen die Freiheit und Bindung der Daseinsvorsorge und -gestaltung kultiviert werden können soll. Nur so dürfen Fortschritt und Modernsierung organisiert werden.</span></span></strong></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Bevormundung durch Robotik und Telematik muss der gesellschaftlich-politischen Selbstbestimmung anheimgestellt bleiben, statt durch technische Optimierungszwänge dem Kaufvertrag unterworfen zu werden. Mensch vor Maschine und Inklusion statt Exklusion, Selbstbestimmung vor Fremdbestimmung, kommen den allgemeinen Billigkeits- und Soziabilitätsforderungen am nächsten.</span></span></strong></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">8. Was kann man gewinnen, was verlieren?</span></span></strong></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Der KuckucksUse soll also einerseits zunächst die Email-Contents, Texte und Dokumente, in nichtzuortenbaren Schriftverkehr per Email verändern können. Und andererseits sollen dem kurartigen „Verleihen“ des </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">heimischen Computers an andere, bekannte oder auch „fremde“ Personen, zur anonymen Gebrauchsüberlassung, jegliche Massendatensammlung und Verkehrsdaten unbrauchbar gemacht werden. Denn eine „Halterhaftung“ wie beim PKW kann nicht zur Profilierung eines persönlich identifizierten Kundenpotentials und damit zur Kommunikations- und Absatzförderung genutzt werden. Dass sich der Verantwortliche einer IP nicht von Internetz-Kriminellen belasten lassen sollte, muss nicht betont werden. Wenn viele verschiedene Kuckucke Kuckucksfamilien bilden, die sich gegenseitig die Verkehrsdaten unregelmäßig aufmischen, ist das KuckucksUse sogar ein neues lustiges </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Gesellschaftsspiel, dabei nicht so unsicher wie der Partnertausch in entsprechenden Salons.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Wer sich mit dem KuckucksUse anfreundet und probiert, seine Contents unterhalb der Diskretionsgebräuche von offenen Postkarten-Texten abzufassen sowie keine namentlich-persönliche Anrede, Blanknamen und Absendernamen benutzt, schließt damit die einfache Zuordnung der Quelle aus. Wer jegliche Passwörter-Geheimhaltung mutwillig unterläuft, indem er alle seine Zugangscodes und PINs anonym weitergibt, holt andere, ebenfalls nicht einfach identifizierbare Autoren als Quellen ins Boot des Datenflusses. Wer selbst durch Nichtidentifizierbarkeit von Absender und Empfänger aus der </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Verantwortung gelangt, geht sicher, das zeit- und orteverbindende Medium Inter-netz nutzen zu können, ohne in „Halterhaftung“ genommen werden zu können. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Die inhaltliche, semantische Plünderung oder Spionage von Contents wird durch den KuckucksUse erheblich herabgesetzt, indem wichtige Informationen seitens des Empfängers sinnvoll ergänzt werden müssen, damit die Botschaft verständlich wird. Der Spion müsste also über das Mitwissen der beiden, anonymer Absender und anonymer Empfänger, verfügen. Das ist jedoch kaum möglich, ohne die eigene Kontrolle aufzugeben oder zu verlieren. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Die algorithmengestützte Auswertung von Datenmassen, zur Profilierung </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">einzelner konkreter Zielpersonen, wird erschwert. Der Zauber der Leichtver-fügbarkeit zu Fahndungszwecken oder Absatzförderung wird abgewürgt. Der KuckucksUser behält damit seine IT-Anwendungen, ohne die eigene Kontrolle aufzugeben oder an Massendaten-auswerter zu verlieren. Ungeachtet, dass die Veröffentlichung eigener lebenswichtiger geheimer Informationen oder die alltäglichen Denunzierung, Whistleblowing oder Verrat der persönlichen Informationskontrolle anderer, sind schließlich unvermeidliche soziale Dummheiten. Niemand kann sich, selbst bei Strafandrohung, sicher vor Missbrauch schützen. Deshalb obliegt Datensparsamkeit jedem User, der sich der Verantwortung einer zukünftig zu </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">entfaltenden Sozio-Kultur stellt und durch die Diskussion und experimentale Praxis am Setting der KuckucksUse beteiligt. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Der KuckucksUse führt zur freien Wahl des sozialen Verhaltens am Inter-netz. Jeder hat seinen eigenen Umgang mit dem „Zaun der Zähne“, Geheimes selbst geheimzuhalten. Jeder ist fort-laufend an neuen Prägungen der Sozio-Kultur am Internetz beteiligt, lässt sich </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Überwachungsleichtsinn aufzwingen, macht Dummheiten mit oder stellt sich seiner User-Verantwortung. Jeder User führt selbst zu intelligenteren Praktiken über oder versagt, der kollektiven Intelli-genznutzung beizuhelfen. Darüber ist zu verhandeln. Der Konsument bestimmt, ob und wie weit er die Produzentenrolle der Internetzsicherheit annimmt. Es geht um die Verfügbarkeit von Datenmassen, selbstbestimmt – ein witziges Thema.</span></span></p>
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<p><span style="font-family:Khmer OS;"><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:xx-large;">KuckucksUse</span></span></strong></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Dietmar Moews 2004/2011</span></span></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;"><em>Eine IT-soziologische Vorstellungs-orientierung zum Datenschutz für Hochbegabte. Eine Verhaltenskunst. Das sicherheitstechnische Potential einer sozialen Verhaltenskunst als Kuckucksvariante der Entkopplung von Daten und personifizierbaren Quellen. jeder User vermeidet jede persönliche exklusive Sicherheitssoftware und gibt Geheim-Passworte nachweislich an zahlreiche Dritte. Geheimnisse gehören einfach nicht ins Netz. Alles andere wird so geredet und geschrieben, wie man es täglich bei einander Vertrauten beobachten kann, die inmitten von Nichtvertrauten noch die wichtigsten Lebensangelegenheiten offen </em></span></span></strong></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;"><em>kommunizieren können, ohne sich dabei zu verraten: Man sagt und fragt nur das Notwendige, lässt einander Bekanntes, wie Namen, Orte usw. einfach weg, und kann so öffentlich geheim, beinahe spurenlos verkehren. Wer glaubt, Anonymität gäbe es im Netz nicht, unterschätzt „Anonymous“ als Wechsel-balg und die Kräfte des Sozialen“.</em></span></span></strong></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;"><strong>Computer als nützliche „harmlose“ Prothese</strong></span></span></strong></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Seit die Menschheit produziert, stellt sie, gestützt auf einzelne Menschen, in sozialen Kulturen Lebensmittel, Gattungserhaltung, Daseinsgestaltung, Sicherheit und Daseinsvorsorge her. Sowohl Naivität, Kompliziertheit wie </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Einfachheit, gelten, wenn die Mittel und ihre Anwendungen bestehen sollen. Von Hand und Kopf wurden Werkzeuge abgeleitet, weiterentwickelt. Heute haben wir es, neben der großen Natur, mit menschengemachter zweiter und dritter Natur zu tun. Im heutigen Stadium der „Wahrheitspolitik“ zerfällt Partizipation durch Herrschaft. Das macht die tägliche Integration vielfältig kritisch. Es ist also die IT-Revolution mit ganz neuartigen Produktionsmitteln hereingebrochen. Welches können die Bemessungsgrundlagen der IT-Regulation sein? Wer wird nach welchen Maßgaben herrschen? Die virtuelle öffentliche Gesellschaftsdynamik entfaltet neuartige soziale Formen, </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">entwertet traditionelle Abhängigkeiten und Veränderungsstrategien, setzt Neues, völlig abhängig von Informatikern – und: Noch immer lauern Blindgänger.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Die IT-Revolution, im Wesentlichen als Zusammenspiel von hochtechnologi-schen elektrischen Maschinen, spezifisch physikalischen in der Welt ungleich verteilten IT-Leitungs-Vernetzungen, sowie sondermathema-tischen Programmierungskulturen, all Das auch auf Fortschritte der Entdeckung und Entwicklung weiterer Speicher- und Leitmedien sowie der Fertigungs-, Wartungs-, Vermarktbar-keits- und Betriebskostenökonomie bezogen, nicht zuletzt als militärische Optionen. Wer bestimmt, will seine </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Sicherheit. Wo Datenherrschaft beansprucht wird, weiß man, dass es Datensicherheit nicht gibt.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">In vielfältigen Anwendungen werden entstehende Daten gespeichert, Speicher und Datentransfers angreifbar, manipulierbar und damit gefährlich. Die folgenden Überlegungen hier, zum KuckucksUse, sind auf die zivile und informelle Nutzung der dieser Anwendungsszene zugestandenen IT-Massenmedien gewidmet. Die große Zahl aller Menschen ist nur zu naivem menschlichen Alltagsverhalten fähig. Ihre Vertraulichkeitsbedürfnisse werden von der alten Sinnlichkeit, der sozio-kulturellen Kontrolle und Selbstkontrolle, aus der Nähe bestimmt. Wenn nun infolge der massenhaften Teilnahme </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">naiver Nutzer an weltumspannender Datenproduktion und mittels der Massendatenspeicherung von Hochleistungsrechnern hergestellte algorithmische Auswertungen telematische Vorurteile geschaffen werden können, hat die Menschheit die Grenze der Selbstbestimmung an die Robotik verloren. Hier bedeuten die Diskussion und der Kampf um das Recht auf die selbstbestimmte Verfügung und Kontrolle der selbstausgelösten Daten geradezu das letzte Zipfelchen Partizipation aller zivilen IT-Nutzer an dieser Schwelle, die in der großen Zahl bereits von der Problemstellung überfordert sind: Wir produzieren Daten beim Telefonieren, bei jeder Fernkommunikation, Email und SMS, mit </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">einem eigenen Computer durch Internetznutzung, zur Suche, Internetz-Banking, Mobilgeräten, Navigatoren im Auto, Speicher- und Senderchips, biometrische Vollerfassung und satelitengestützte Bilderkennung, Fern- und Richtaufnahmegeräte zur Audio- und Videovollüberwachung öffentlicher Räume und noch vieles Neues mehr – eigentlich bei jeder sinnlichen Bewegung und Nichtbewegung. Dabei entstehen Verkehrsinformationen der Nutzerpersonen, der transferierten Inhalte und der Kontakte und sozialen Netze. Über auf geografische Örtlichkeiten bezogene Personenprofile (GeoData) werden sicherheits- und überwachungspolitische sowie sonstige telematische Werte verwirklicht und </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">damit über die Menschen verfügt. Wir respektieren das Staatssicherheits-wesen, die rechtsstaatlichen Formen der Gewaltenteilung, der Überwachung und Indiskretion von der Zivilfahndung bis zum Geheimdienst. Das gesetzliche Vermummungsverbot leuchtet für bestimmte Situationen ein. Unabhängige Staatsanwälte und Richter sollen das Recht ausüben und das innerstaatliche Gewaltmonopol kontrollieren, das die Polizei nach festen Regeln wahrnehmen soll. Machtbegehrliche politische Parteien benutzen heute, bis in die vorgefassten Gesetzestexte hinein, volllobbiiert, billige „Sicherheitspolitik“, nunmehr als Kuckuck der IT-Wirtschaft, die sich der Allmacht der IT sicher wähnt. Doch auch hier lauern </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Blindgänger. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Heute wissen wir, dass Datensicherheit für den IT-Nutzer nicht durch Geheim-haltung oder Sicherheitssoftware, durch Nicknames und Passwörter möglich ist (vgl. Constanze Kurz/Frank Rieger „Die Datenfresser“ 2011). Aber es gibt die intelligente soziale Sicherheit, die auf einfachen Verabredungen zwischen den Kommunikanden beruhen kann und beruht. Durch intelligentes KuckKucks-Use-Verhalten kann der User Spione und Missbrauch weithin in den Rahmen der professionellen Erkennungsdienste und „alltäglichen“ analogen Detektei zurückweisen. Massendatensammlungen werden von persönlicher Zurechnung entkoppelt und qualitativ entwertet.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Seit ich Computer am Internetz </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">benutze, in den 1990er Jahren, verändert sich mein „Instinkt“ der Selbstkontrolle meines Verhaltens. Meine soziale, „natürliche“ unwillkürliche Vorsichtigkeit, erlaubte mir vormals, Computer bedenkenlos wie eine Nagelfeile oder ein Wasserglas, wie eine Prothese oder eine Übermenschlichkeit zu nutzen. Sehr bald aber kam eine von Bedenken gehemmte Vorsichtigkeit hoch.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Während in meinem EDV-Studium, zwischen 1969 und 1972, ganz eigent-lich „Computer“ eine Art Abenteuer und Spielvergnügen praktisch angewandter Mathematik war, wurde daraus dann bald zunächst Rechenmaschine, dann Schreibmaschine, später Musikmaschine (Atari/Notator). Und meine Gewohnheit, </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Computer zu benutzen, war von anbeginn eine Abrichtung meines Informationsschutz-Instinkts, dahin, in einer überhaupt nicht schutzbedürftigen Sphäre zu agieren. Der Computer war eine willkommene Erweiterung des Körpers und des Geistes. Am Computer gab es für mich als Benutzer keine notwendige Geheimhaltung oder Diskretion. Der Computer, als technisches Werkzeug, hatte auch wenig mit Esoterik, Tiefen-Sozialpsychologie oder Intimitäts-Schutzbedürfnis zu tun. Ich hätte mich wegen der Computerbenutzung nicht im Klo eingeschlossen oder auch nur in Anwesenheit anderer Menschen mich so abgewendet, dass man mein Gesicht oder den Bildschirm nicht hätte sehen </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">können sollen. Genauso, wie ich mein Gesicht offen zeigen kann, ganz sicher, niemand könne wissen, was sich hinter meiner Stirn tut, benutzte ich meine Computer. Auch noch mit dem verstärkenden Aspekt, dass diese Computertätigkeiten, außer im Studium, niemand je interessierten, wie und was, ob, wieso und warum ich Computer benutzte. Kurz, ich nahm den Computer als Werkzeug, als Verlängerung meiner Ambitionen, die weder jemand interessierten noch als Daten oder semantische Information schutzbedürftig sein könnten. </span></span></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">2. Der Computer als Intimitätsrisiko</span></span></strong></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Insofern beschlich, übrigens im Unterschied zu allen anderen neuen IT-</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Nutzern mit denen ich Kontakt hatte, mich, irgendwann in den 1990er Jahren bei den ersten Emails, die ich erhielt und versendete, ein unentschiedenes Gefühl. Meine Festplatte bildete bislang flüchtige kleine Aktivitäten ab, fror intime Beiläufigkeiten oder Geheimnisse ein, wodurch Fremdbeobachtung ermöglicht wurde, die an der gewohnten Selbstbeobachtung vorbeiziehen konnte. Gar nicht bereit, eine arglose Werkzeugbenutzung in sozialer Dimension, hinsichtlich einer sozio-kulturellen Ausprägung, infrage zu stellen, mitzubestimmen und zu diskutieren, war mir plötzlich klar, wie sich mit dem Internetz eine „neue, technisch entkoppelnde Sinnlichkeit“ heranschlich. Die Maschine bildete ein </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Intimitätsrisiko. Ich fühlte ein Bedürfnis zur Vorsicht. Unter den Händen der alten Menschen der „alten Sinnlichkeit“, die sich noch im Badezimmer einschlossen, die Ihre Briefe in einer verschlossenen Mappe, in einem verschlossenen Schreibtischfach aufbewahrten, die ein Telegramm anders diktierten als eine Postkarte und in einem Brief, noch anders, selbst schrieben, entstand eine neuartige Echtzeitkommunikation. Schnittstelle, Computer und weltweite Netzverbindungen ergaben eine preisgünstige, virtuelle und ort- und zeitverändernde Sozialität, die weitere Qualitäten hatte: Die Fernfuchtelei (P. Handke) war nicht nur den Piloten von Enola Gay begegnet. Es kam eine „neue Sinnlichkeit“ (D. Möws) herauf, ein neues </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">anthropologisches Kulturphänomen der Kontrollveränderung, sowohl der sinnlichen Kontrollschwäche wie der diskreten Beobachtung oder der unheimlichen Datenanalysen. Durch ganz alltäglich praktische Grenzverschiebungen, zwischen Menschen und Robotik, deren Steuerung und Kontrolle, schließlich deren Gestaltungsmacht, entstanden neue Verhaltensbedingungen. Und unvermittelt entstanden sozio-kulturelle Verschiebungen, wer, ob, was mit wem, wie anders machen konnte. Neue Interdependenzen und Interaktionsspiele, anders aufgeladene soziale Normen wurden gebildet: Ich erwarte heute, dass mir niemand, ohne mein ausdrückliches Einverständnis, </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Inhalte per Internetz übermittelt oder Online stellt, die ich als meine schützenswerte Intimität ansehe. Von Datenmassen in Algorithmen durchprüfenden Super-Rechenmaschinen, die uns zu gespenstischen Gestaltungsmächten und telematischen Zwängen führen, ist hier noch gar nicht gehandelt, wenn ich das Kuckucksprinzip ins Spiel bringe. Aber wer führt diese Entwicklung? Wenn nicht IT-Soziologen die anthropologischen Nerven bewahren, werden die politischen Details und Rahmenhand-lungen die Mehrheitsgesellschaft mit der neuen Sinnlichkeit überrumpeln. Statt Orwells Soma blicken wir der „Perfektion der Technik“ (G F Jünger) als „antiquier-te Menschen“ (G. Anders) ins Gesicht.</span></span></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">3. Der KuckucksUse entkoppelt das Sicherheitsproblem</span></span></strong></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Meine nun folgende Hypothese habe ich KuckucksUse getauft. Sie ist in eigener Kommunikationspraxis bereits technisch erfolgreich geprobt, sie lautet wie folgt: Angesichts der it-technologischen Gewissheit, dass Datensicherheit unmöglich ist, müssen sich die Menschen gegen die Datensubversion mittels eines menschlichen Exklusivvermögens sichern, nämlich sozio-kulturell. Ich bin davon überzeugt, unsere menschliche Vielfalt und unser mimetisch-poetisches Vermögen erlauben, selbst bei ungebremster, üppigster und ausschweifendster Datenemission, durch eine sozio-kulturelle „Verschlüsselung“ von </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">bilateralen oder auch multilateralen Informationspartnerschaften, Datenverkehr fließen zu lassen, ohne dass er uns zugerechnet werden kann. In dem der Emissär eines Textes, außer der erfassten IP-Adresse, seine persönlichen Absender-Daten und namentlich die des gemeinten Empfängers vermieden werden. Außerdem wird der Text selbst um wesentliche Informationen verkürzt, sodass er in der blanken transferierten Form semantisch uneindeutig ist. Nur der eingeweihte Empfänger erkennt den Absender an der Art der Textverkürzung und nur der eingeweihte Empfänger kann den Text sinngemäß ergänzen, sodass erst durch den Empfänger der ganze Text aggregiert werden kann. Die </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Daten und der Datenfluss sind dadurch zwar nach wie vor Teil der Telematik und der fließenden Datenmassen, aber nicht mehr als Volltext der sozialen Emission. Daten werden erst beim Empfang durch sinnerfüllende Hinzufügungen durch den Empfänger verständlich. Der Kuckuck legt Eier in „bekannte“ Nester. Nur der Kuckuck kann seine Botschaft erkennen. Ohne Hinzufügungen zu den fließenden Daten sind weder der Text sinnvoll, noch Absender und Empfänger ermitttelbar. Trotz eines solchen Datenaufkommens kann nicht eine wirkliche Person profiliert werden. Die Auswertung eines jeden Datenaufkommens zwischen zwei IP-Adressen ergibt keine identifizierbaren Personifizierungen. Es müssen also die jeweiligen Kommunikanden lediglich ihre </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Informationssendungen um die nur ihnen bekannten persönlichen Absender- und Adressatenmerkmale kürzen. Eine Datensendung ist um die Identifizierungskennzeichen, die den Kommunikationspartnern bekannt sind, gekürzt. Nur über das Wiedererkennen des Partners, Absender oder Empfän-ger, der die dem Text fehlenden, Sinn verleihenden Details, empfängerseitig so hinzuzufügen und zu vervollständigen vermag, lässt den Informationstransfer gelingen. Für Dritte unverständlich wird erfolgreich kommuniziert und damit sichergestellt, mittels „sinnloser“ Texte Kommunikationsinhalte zu transferieren, die nicht einfach lesbar und jedenfalls vor Gericht nicht zurechenbar sind. Man erkennt zwar das Kuckuckshafte dieses </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">KuckucksUse, doch bleibt es bei „Sippenhaft“ belassen, weil der konkrete Eierleger – jedenfalls nicht über Algorithmen – zu fassen ist. Der KuckucksUser benutzt Wortempfeh-lungen und Satzergänzungen aus der allgemeinen Schreibsoftware, es entsteht kein schriftstellerischer Personalstil. Selbst Schreibstilgutachter werden bei „Word“-Semantik nur Word identifizieren, aber nicht einen Individuellen Autor. Und wenn ein Deutscher, in Vermeidung von Name und Geschlecht, heute als Robert bezeichnet wird, ein Neger als Schlüsselblume usw. bei wechselnden Wortverabredungen, werden die Datensätze und ihre Algorithmen marktuntauglich. Persönliche Profilierer </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">müssen sich aufs Fahrrad setzen und tragfähige Erkenntnisse erheben, während solche Email-Internetz-Daten lediglich Arbeit und Verwirrung stiften.</span></span></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">4. Wo der KuckucksUse nützt, findet sich soziale Veränderungsbereitschaft</span></span></strong></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Ich bin davon überzeugt, dass wir abendländischen Menschen unser poetisches Vermögen gar nicht so sinnschärfend genießen, wie es uns möglich wäre. Denn unser Alltagshandlungsstil und die Alltagsgewohnheiten sind eine Kommunikationspraxis voller Oberflächlichkeiten und Redundanzen. So, wie vielen Menschen eine feinere Botschaft der Ironie oft nicht aufgeht, aber bei besserer Aufmerksamkeit </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">verständlich wäre und dann sogar großes Vergnügen bereiten kann. So könnten alle Menschen sozio-kultivierten Gebrauch zur Datensicherheit entfalten, in der Einsicht: Jeder Mensch hat eine eigene Sprache. Und jeder andere Mensch ist fähig, ganz subjektive Sprachspiele auszulegen. Zu jedem anderen Partner wird unterschiedlich ausgeprägt und unterschiedlich gesprochen. Von Außen, von Fremden bleiben eine konkret-individuale justiziable Quelle, ein interaktiver Datenverkehr und ein persönlicher Datenempfänger unidentifizierbar. Auf diese Weise lässt sich die rechnergestützte Verifizierung eines Datenemissärs sabotieren. Denn hierdurch werden die einfachsten so </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">sprachlich intim verkürzten Botschaften nicht mehr einfach lesbar, wie ehemals ein Briefträger eine Postkarte hätte lesen können. Wir hätten, mit dem KuckucksUse im Bild gesprochen, eine Postkarte ohne Anschrift und einen Textinhalt, den der Briefdieb nicht versteht. Während der Empfänger den Absender an der semantischen, nicht unbedingt schreibstilistischen Handschrift erkennt. So vermag nur der konkrete Adressat deshalb die fehlenden Informationen dem Urlaubsgruß zum vollen Selbstverständnis beim Lesen hinzuzufügen, aber ein Spion nicht.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">In einer Kuckucksuhr arbeitet eine uhrwerk-mechanische Pfeifenkombi-nation in primitivem Holzhäuschen. Ansonsten verstehen wir ein Prinzip des </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">natürlichen Echos oder der angeblichen Wiederspiegelung sozialer Aktivitäten oder einen Vogel, dessen Ruf jeder Mensch kennt. Die echte Kuckucksfrau legt je ein Ei in der Farbe des Brütgeleges fremder Vogeleltern. Kuckucksbrüter wundern sich dann möglicherweise über riesigen Vielfraße, die sie aufziehen. Die empirische Sozialforschung kennt das Kuckucks-artige, wie Befragte auf „Kuckucksfragen“ antworten. Indem eine Frage zu einem Thema so inhaltlich beschnitten wird, dass eine Ja/Nein-Antwort in jedem Fall die Vielfältigkeit oder die Komplexität des Gefragten nicht sinnvoll erfassen kann. Dadurch kann selbst die „ehrliche“ oder „wahrheitliche“ Beantwortung weder „blanke Wahrheit“ </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">noch die Werthaltung ausdrücken, noch kann sie als Antwort mit Geltung zur Frage interpretiert werden. Es entsteht die „Kuckucksantwort“ auf die „Kuckucksfrage“ – eine mit der Fragestellung bereits vorgefasste, quasi suggerierte Antwort.</span></span></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">5. KuckucksUse im Email-Alltag</span></span></strong></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Kuckuck ist das Verständnisbild für den User. Es erklärt, was mich angesichts der Robotik erregt: Ich begann meine konkreten Emails ohne namentlich persönliche Anrede zu schreiben und zu versenden. Ich ließ Namen weg, die Adresse und jede geschlechtsspezi-fische Anrede weg. Ich sparte die Höflichkeitsformeln für den Mailempfänger und schloss, ohne meine eigene namentliche Unterfertigung. Im </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Zuge des rasend ausweitenden Gebrauchs des Internetzes wurde die Rede von IP-Adresse, von Verkehrsdatenerhebung und -auswertung. Also verfiel ich auf ernsthafte sozio-kulturelle Spekulationen. Zunächst schuf ich eine Emailadresse, die nicht ohne weiteres identifizierbar ist. (Am E-Government und E-Banking nehme ich bis heute keinesfalls im eigenen Namen teil). Sowohl als Soziologe, der Konstituen von Menschen, Szenerien, Verhaltensmerk-male und deren Kommunikationsoptionen kennt, erlaube ich mir Besonderheiten im Verhalten. Es ist jedem erlaubt, seine eigene „Email-Sprache“ einzupflegen, die dann den Anforderungen der Datensicherheit der KuckucksUse-</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Theorie entspricht. Es ist dieser deduktive Produktionprozess, auch unter Einbeziehung meiner sozialen Koproduzenten, der Emailpartner, die Kriterien zur Theorie aus den Nutzererlebnissen zu ziehen. Dadurch werden induktive Auslegungen gefunden, die das gesamte System des abzukoppelnden Verkehrsdatenflusses einbeziehen (z. B. hinsichtlich der Bewegungsprofile durch die ortenbaren Funkchips oder biometrischen Kameravollüberwachungen, siehe unten).</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">So wie der inspirierte sozial zugewendete Mensch fähig dazu ist, sich sehr variant und elastisch auf jeweilig inkonstante, situative Sozialbeziehungen rhetorisch einzulassen und </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">anzuschicken, so sagt das Dichterwort nicht zu Unrecht: „Den Brief schreibt der Empfänger“. Versuchte ich fortan jeden Emailtext so „wasserdicht“ abzufassen, dass der Mail-Empfänger, bei etwas Übung, ganz genau erfährt, wer geschrieben hat (unabhängig von der Email-Absenderadresse – ich benutze wechselnde Email-Accounts und überlasse meine eigenen Accounts auch anderen) und was ich ihm oder ihr oder dem Empfängerkollektiv sagen will. Wer so einen Emailtext sieht, der nicht weiß, wie der Absender heißt, der nicht weiß, wovon der Bezug oder das Betreff handelt, wer den Empfänger nicht kennt, weil nirgends Namen ausgeschrieben stehen, der stößt auf Verständnisschwie-rigkeiten. Für Nutzer-Profiling sind </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Datensätze ohne verlässliche Zuordnung, auf das Konsum- oder Kaufverhalten, auf den Kontostand oder auf Echtzeitmobilität und Vieles, unbrauchbar, wenn die Person nicht einheitlich feststellbar ist.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Hierfür habe ich also eine Art Kuckuck-Text-Technik entwickelt, indem bei jedem individuellen Adressat eine identische, von mir bestimmte Information, jeweils auf die Eigenart des Empfängers abgestimmt, unidentisch geschrieben wird. Es können alle möglichen Spiele der Buchstaben, Worte, Grammatik sein, es können zweisame Spitznamen sein (Robert und Schlüsselblume), Konnotationen unter uns und Vieles sonst. Wie ein Kuckucksruf schreibe ich meine </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Innovation passgenau auf das beim Empfänger vorhandene Vorwissen und auf seine spezielle Kenntnis meiner auf ihn bezogenen Kenntnisse, auf etwaige Kodierungen in persönlicher Geheim-sprache, auf sein Wissen von unserem Wissen. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Es ist also betreffs des ganz normalen Email-Textens einzig zu verstehen, lediglich zu berücksichtigen, wie man eine offene Postkarte anders betextet als eine versiegelte Briefbotschaft. Wie man eine persönliche Mitteilung unter vier Augen inhaltsschwerer beladen kann als eine öffentliche Ansprache, offizial anders spricht als privat, intim anders als amtlich-stellvertretend, wissenschaftlich anders als künstlerisch, erotisch anders als protokollarisch, Situationen, Risiken </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">und soziale Szenerien immer ein- oder ausgeschlossen. Was kann ich im Emailtext alles durchstreichen, das die entscheidenden Inhalte „ohne allen Schmuck“ dem konkreten Adressaten doch verlässlich übermittelt?</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Inzwischen werden meine geschlechtsändernden Scherzanreden, wie „Du dummer Kühlschrank“, „Allerwertester“, „Prototyp“ und so weiter ebenso verstanden wie meine Grußformeln, „Euer Euter“, „Meine Güte“, „R. Steht“, „R. Hängt“, „S. Reicht“ oder diverse Zeichen „%&amp;$§“ – wodurch ich klarstelle: „It’s me“, und: „Hier ist nun das Textende, der Schluss der Lücken-Emission erreicht“. Die meisten Emailpartner machen das bislang notgedrungen mit, erwidern eher nicht </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">und ringen sich zu einem verschämten „O.“ (für Ottilie) durch oder „liebe und nicht hasserfüllte Grüße“ signalisieren die Vertrautheit oder „Sehr geehrter Herr“, die Höflichkeit der Distanz, mit Geschlechtsbezeichnung. Nun ja: KuckucksUse wird als it-sozio-kulturelle Mitteilungstechnik mit der Zeit kommen. Denn Data-Sicherheit gibt es technisch bedingt niemals. Missbrauchs-Nutzungen gibt es allemal. Die Macht der Internetz- und Computernutzer liegt in ihrer it-sozio-kulturellen Kuckucks-Intelligenz. </span></span></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">6. Das zweite Bein des Kuckucks als Swingerclub dem Leben abgeschaut</span></span></strong></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Das zweite Bein des Kuckucks meiner Kuckucks-Theorie, neben dem </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Kuckucksruf des interdependierenden Lücken-Textens und Textlesens, zwischen zwei mehr oder weniger einander bekannten Schreiber/Leser, ist das Kuckucks-Geeiere. Es wird dem Leben abgeschaut und deduziert. Ich nutze aus der analogen Real-Life-Szenerie eines jeden Menschen seinen Umgang mit seinen unterschiedlich eng Vertrauten. Meine Hypothese will ermöglichen, eine justiziable Zurechnung von Datenemissionen, die von meiner häuslichen oder mobilen IP-Schnittstelle ausgingen oder empfangen wurden, weder mir persönlich zugerechnet werden können, noch überhaupt personifizierbar sein sollen. Dabei wird der rechtsstaatlich gültige Grundsatz der „Halterhaftung“ und das konkrete </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">strafrechtliche Ermessen einer persönlichen Zurechnung bedacht.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Zu jedem Menschen gehören selbstverständlich andere Menschen als Konstitutionsbedingung. Hier helfe ich im Winter ein Auto des Nachbarn anzuschieben. Da lasse ich jemanden zur Haustür herein, der seinen Schlüssel vergessen hat. Was unabdingbar zum Alltag, zur sozialen Integration und alltäglichen Reproduktion gehört, wird in verzwickten Vertraulichkeitsspielen täglich aufgebaut und zerfallen gelassen. Ich gebe einer Person meinen Hausschlüssel zum Blumengießen. Oder ich erzähle dem Arzt, der Versicherung und dem Arbeitgeber verschiedene Gegenstandsakzente eines Tatsachverhalts. Ich beziehe meine </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Großkinder und Kinder anders in meine Hoffnungen, Wünsche, Pläne und Abhängigkeiten ein als meine Eltern und Großeltern. Es gibt nicht nur BGB-sichere Sozialverhaltensweisen, sondern auch Unkonventionelles und Spontanes.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Der Kuckuck plaziert Eier in fremden Nestern. Das muss man hier wörtlich nehmen. Insofern, dass die Intension der IT-Wirtschaft deutlich ist, dass IP-Zuordnungen auf nur eine Nutzer-Person, deren Aufenthaltsort und deren Bewegungsprofilierung und analoge (Konsum-)Verhaltenserwartung festgestellt werden können sollen. Ich kehre deshalb die Frage um: Was machte die Volkszählung im Jahre 1987 unbrauchbar? Antwort: Die Unverlässlichkeit der Angaben und die </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">geringe Teilnehmerzahl. Das IP-bezogene Datenaufkommen, das jede Datenquelle, jede Endschnittstelle dem Nutzer persönlich zuordnen können will, ist vollkommen nutzlos, wenn eben die Person nicht identifizierbar oder nicht identisch ist. Das man jedem Nutzer sogenannte „Sicherheitscodes“ gibt, die die persönliche Identität sicherstellen sollen, wenn der Nutzer „seine“ Geheimzahl geheim hält und nur selbst verwendet, ist in dem Moment nichts mehr wert, wenn die Datenquellen durcheinander geraten. Kurz: ich habe das Kuckucks-Prinzip ausgeweitet. Selbst, wenn zukünftig aus polizeilichen oder sogenannten sicherheitspolitischen Zwängen oder Gesetzesauflagen, mein Internetzanschluss, zu hause oder mobil </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">höchst notariell versiegelt und als Chip in mein Schienbein implantiert würde, löse ich den Datensatz in Müll auf, indem ich mehrfach in der Woche einen Kaffee trinken gehe. Bier geht auch.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Es muss meine Schnittstelle nur in unregelmäßiger Zeitabfolge von anderen Personen kuckucksartig benutzt werden. Wir tauschen, swingen, zeitweilig die Units. Und schon entsteht aus der Datensammlung ein Vorrat erstklassiger Verschlingelung. Egal welche Art der Algorithmen, welche Fragestellungen und welche Profilierungsziele auf das Datenaufkommen zu meinem Account angewendet werden, besteht das Sample eben nicht aus dem Verkehr einer einzelnen namentlich bekannten Person, sondern aus einer nicht </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">entschlüsselbaren Vielfalt von Quellen. Hieraus lassen sich weder Kundenprofile erstellen noch Terrorüberwachung ableiten. Die Nutzlosigkeit wird sich an der Evaluation dieser Profilierungs-Praktiker von Absatzmarkt und Polizei-phantasie, dieser Sicherheitsgespenster der Geo-Data und Co sehr bald errechnen lassen. Indem der Umsatz- und Gewinnmotivation durch Kosten-ersparnis nicht weiter ausgegebener Internetzwerbung geholfen werden kann: Aufklärung rechnet sich dann auch so herum. Ich gebe also einfach meine Geräte und PIN’s, Zugangscodes und Schlüssel mehrmals im Monat anderen Nutzern. Wir tauschen das Unit, besu-chen uns, nutzen unsere Rechner im Tausch, du fährst mit meinem TomTom </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">um den Block, ich mit deinem nach Hamburg. Dann rufst Du mich von meinem Handy von Paris aus auf das Mobile eines Dritten an: Der reinste Kuckucks-Swinger-Club löst das Pro-blem bzw. macht die Verkehrsdaten zu dem, was sie sein sollen: Verkehrsdaten.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Ich sehe vor mir, die überwiegende Zahl der auf Tradition, Sicherheit des Gehabten, des Konventionellen, der hohen Redundanz und der geringen Innovation, denen ihre Geheimzahl, ihr persönliches Mobiltelefon, ihre exklusive IP-Kennung, unantastbar scheinen. Da wirbt der GMX-Anbieter mit Freemail: „§ rechtssicher durch eindeutige Identifikation!“ Ja. Genau das ist völlig zu vermeiden. Die Spießigkeit hinter der angeblichen Sicherheit, die unelastische </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Starre, statt der sozio-geistigen Bewegung, diese scheinbar bewährten Gewohnheiten, wo man auf sich selbst angewiesen ist und nicht vom Zusammenspiel mit „unzuverlässigen“ Sozialpartnern, macht den KuckucksUse als Swingermodus zunächst unerwünscht. Es käme eben dem Rotschwänzchen niemals in den Sinn, Eier je anders abzulegen, zu brüten und die Jungen zu füttern als gewohnt (eben auch den jungen Kuckuck). Während das Kuckucksweibchen in wenigen Sekunden das passende Ei ins andere Nest legen und bereits darin liegende Eier abzuräumen weiß oder der gerade geschlüpfte Jungkuckuck schaufelt die Mitfresser über Bord.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Kurz, es lassen sich an den </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">praktischen Erfahrungen mit dem „Car Sharing“ entlang, unter den Zielsetzungen des KuckucksUse, sehr leicht Gebrauchsvereinbarungen treffen, wie man mehrere Mobiltelefone mit mehreren Nutzern datenunsicher nutzen kann. Ohne dass die Kontrolle des sorgfältigen und diskreten Gebrauchs und der ordentlichen Übergabe der Telefon- und IP-Nutzer untereinander schwierig wäre, müssen die Units lediglich diskret die Hände wechseln. So fielen die Nutzerdaten jedes einzelnen Nutzers, der als Datenquelle als konkrete Zielperson identifiziert werden soll, zwar weiterhin an. Aber die Zuordnung fiele schwer. Ohne dass die Quelle analog identifizierbar ist, wäre auch eine justiziable „IP-Halterhaftung“ </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">nicht geeignet, die Nutzergruppe in Einzelnutzer aufzulösen. Der gesamte Datenfluss, der in die Speicher gelangt und der als Bezahlung der Server-Provider „abkassiert“ also gespeichert und weiterverwertet werden soll, wäre in der „Blackbox der Kuckucks-Nutzergruppe“ unentmischbar zusammengemodelt. Sofern solche Nutzergruppen ephemer, also personell nicht konstant, sind, ist ein solcher Volldatensatz, im Sinne der persönlichen Tarnungs- und Sicherheitswünsche der Nutzer, „entschärft“, also unbrauchbar. Man hat kleine Praktiken nötig und fährt quasi „im Leihwagen“ hat aber sämtliche individuellen Utensilien an Bord. Das Smart-Phon oder Android-Mobile wird eben öfter mal weitergegeben, wie die </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Kuckuckseltern selbst, sich der weiteren Liebe widmen, während sich andere ums Brüten und Füttern kümmern.</span></span></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">7. Gegeninstanzen und die Erleichterung der Selbsterleichterung</span></span></strong></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Wir können uns alle, als Bürger mit Recht auf eigene Daten, weigern, offiziale Kommunikation per Internetz und Smart-Technik alternativlos nutzen zu müssen. Wir können zwar nicht verhindern, dass wir im öffentlichen Raum biometrisch gescannt werden. Aber im Rechtsstaat kann es gesetzlich geregelt werden, dass keine Daten-samples konstituiert und ausgewertet werden, in dem die Daten einer Person ohne deren Einverständnis benutzt werden. Unakzeptabel ist, solche </span></span></strong></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Erkenntnisse aus (langjährigen) Volldatensammlungen herzstellen und einzusetzen, die einer einzelnen Person von sich selbst gar nicht verfügbar sind. Deshalb muss herausgestellt werden, dass der menschliche Mensch in seinem sozialen Geworfensein, mit Aspekten der Traditionen, der Abhängigkeiten und der Veränderlichkeiten, ein gesellschaftliches Lebensrecht der überformten Natürlichkeit innehat. Dies geschieht in Form von prozessuralen Wandlungen und Entfremdungen. Und der politische Bürger bestimmt in welchem Handlungsrahmen die Freiheit und Bindung der Daseinsvorsorge und -gestaltung kultiviert werden können soll. Nur so dürfen Fortschritt und Modernsierung organisiert werden.</span></span></strong></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Bevormundung durch Robotik und Telematik muss der gesellschaftlich-politischen Selbstbestimmung anheimgestellt bleiben, statt durch technische Optimierungszwänge dem Kaufvertrag unterworfen zu werden. Mensch vor Maschine und Inklusion statt Exklusion, Selbstbestimmung vor Fremdbestimmung, kommen den allgemeinen Billigkeits- und Soziabilitätsforderungen am nächsten.</span></span></strong></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">8. Was kann man gewinnen, was verlieren?</span></span></strong></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Der KuckucksUse soll also einerseits zunächst die Email-Contents, Texte und Dokumente, in nichtzuortenbaren Schriftverkehr per Email verändern können. Und andererseits sollen dem kurartigen „Verleihen“ des </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">heimischen Computers an andere, bekannte oder auch „fremde“ Personen, zur anonymen Gebrauchsüberlassung, jegliche Massendatensammlung und Verkehrsdaten unbrauchbar gemacht werden. Denn eine „Halterhaftung“ wie beim PKW kann nicht zur Profilierung eines persönlich identifizierten Kundenpotentials und damit zur Kommunikations- und Absatzförderung genutzt werden. Dass sich der Verantwortliche einer IP nicht von Internetz-Kriminellen belasten lassen sollte, muss nicht betont werden. Wenn viele verschiedene Kuckucke Kuckucksfamilien bilden, die sich gegenseitig die Verkehrsdaten unregelmäßig aufmischen, ist das KuckucksUse sogar ein neues lustiges </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Gesellschaftsspiel, dabei nicht so unsicher wie der Partnertausch in entsprechenden Salons.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Wer sich mit dem KuckucksUse anfreundet und probiert, seine Contents unterhalb der Diskretionsgebräuche von offenen Postkarten-Texten abzufassen sowie keine namentlich-persönliche Anrede, Blanknamen und Absendernamen benutzt, schließt damit die einfache Zuordnung der Quelle aus. Wer jegliche Passwörter-Geheimhaltung mutwillig unterläuft, indem er alle seine Zugangscodes und PINs anonym weitergibt, holt andere, ebenfalls nicht einfach identifizierbare Autoren als Quellen ins Boot des Datenflusses. Wer selbst durch Nichtidentifizierbarkeit von Absender und Empfänger aus der </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Verantwortung gelangt, geht sicher, das zeit- und orteverbindende Medium Inter-netz nutzen zu können, ohne in „Halterhaftung“ genommen werden zu können. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Die inhaltliche, semantische Plünderung oder Spionage von Contents wird durch den KuckucksUse erheblich herabgesetzt, indem wichtige Informationen seitens des Empfängers sinnvoll ergänzt werden müssen, damit die Botschaft verständlich wird. Der Spion müsste also über das Mitwissen der beiden, anonymer Absender und anonymer Empfänger, verfügen. Das ist jedoch kaum möglich, ohne die eigene Kontrolle aufzugeben oder zu verlieren. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Die algorithmengestützte Auswertung von Datenmassen, zur Profilierung </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">einzelner konkreter Zielpersonen, wird erschwert. Der Zauber der Leichtver-fügbarkeit zu Fahndungszwecken oder Absatzförderung wird abgewürgt. Der KuckucksUser behält damit seine IT-Anwendungen, ohne die eigene Kontrolle aufzugeben oder an Massendaten-auswerter zu verlieren. Ungeachtet, dass die Veröffentlichung eigener lebenswichtiger geheimer Informationen oder die alltäglichen Denunzierung, Whistleblowing oder Verrat der persönlichen Informationskontrolle anderer, sind schließlich unvermeidliche soziale Dummheiten. Niemand kann sich, selbst bei Strafandrohung, sicher vor Missbrauch schützen. Deshalb obliegt Datensparsamkeit jedem User, der sich der Verantwortung einer zukünftig zu </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">entfaltenden Sozio-Kultur stellt und durch die Diskussion und experimentale Praxis am Setting der KuckucksUse beteiligt. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Der KuckucksUse führt zur freien Wahl des sozialen Verhaltens am Inter-netz. Jeder hat seinen eigenen Umgang mit dem „Zaun der Zähne“, Geheimes selbst geheimzuhalten. Jeder ist fort-laufend an neuen Prägungen der Sozio-Kultur am Internetz beteiligt, lässt sich </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Überwachungsleichtsinn aufzwingen, macht Dummheiten mit oder stellt sich seiner User-Verantwortung. Jeder User führt selbst zu intelligenteren Praktiken über oder versagt, der kollektiven Intelli-genznutzung beizuhelfen. Darüber ist zu verhandeln. Der Konsument bestimmt, ob und wie weit er die Produzentenrolle der Internetzsicherheit annimmt. Es geht um die Verfügbarkeit von Datenmassen, selbstbestimmt – ein witziges Thema.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:xx-large;">KuckucksUse</span></span></strong></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Dietmar Moews 2004/2011</span></span></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;"><em>Eine IT-soziologische Vorstellungs-orientierung zum Datenschutz für Hochbegabte. Eine Verhaltenskunst. Das sicherheitstechnische Potential einer sozialen Verhaltenskunst als Kuckucksvariante der Entkopplung von Daten und personifizierbaren Quellen. jeder User vermeidet jede persönliche exklusive Sicherheitssoftware und gibt Geheim-Passworte nachweislich an zahlreiche Dritte. Geheimnisse gehören einfach nicht ins Netz. Alles andere wird so geredet und geschrieben, wie man es täglich bei einander Vertrauten beobachten kann, die inmitten von Nichtvertrauten noch die wichtigsten Lebensangelegenheiten offen </em></span></span></strong></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;"><em>kommunizieren können, ohne sich dabei zu verraten: Man sagt und fragt nur das Notwendige, lässt einander Bekanntes, wie Namen, Orte usw. einfach weg, und kann so öffentlich geheim, beinahe spurenlos verkehren. Wer glaubt, Anonymität gäbe es im Netz nicht, unterschätzt „Anonymous“ als Wechsel-balg und die Kräfte des Sozialen“.</em></span></span></strong></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;"><strong>Computer als nützliche „harmlose“ Prothese</strong></span></span></strong></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Seit die Menschheit produziert, stellt sie, gestützt auf einzelne Menschen, in sozialen Kulturen Lebensmittel, Gattungserhaltung, Daseinsgestaltung, Sicherheit und Daseinsvorsorge her. Sowohl Naivität, Kompliziertheit wie </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Einfachheit, gelten, wenn die Mittel und ihre Anwendungen bestehen sollen. Von Hand und Kopf wurden Werkzeuge abgeleitet, weiterentwickelt. Heute haben wir es, neben der großen Natur, mit menschengemachter zweiter und dritter Natur zu tun. Im heutigen Stadium der „Wahrheitspolitik“ zerfällt Partizipation durch Herrschaft. Das macht die tägliche Integration vielfältig kritisch. Es ist also die IT-Revolution mit ganz neuartigen Produktionsmitteln hereingebrochen. Welches können die Bemessungsgrundlagen der IT-Regulation sein? Wer wird nach welchen Maßgaben herrschen? Die virtuelle öffentliche Gesellschaftsdynamik entfaltet neuartige soziale Formen, </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">entwertet traditionelle Abhängigkeiten und Veränderungsstrategien, setzt Neues, völlig abhängig von Informatikern – und: Noch immer lauern Blindgänger.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Die IT-Revolution, im Wesentlichen als Zusammenspiel von hochtechnologi-schen elektrischen Maschinen, spezifisch physikalischen in der Welt ungleich verteilten IT-Leitungs-Vernetzungen, sowie sondermathema-tischen Programmierungskulturen, all Das auch auf Fortschritte der Entdeckung und Entwicklung weiterer Speicher- und Leitmedien sowie der Fertigungs-, Wartungs-, Vermarktbar-keits- und Betriebskostenökonomie bezogen, nicht zuletzt als militärische Optionen. Wer bestimmt, will seine </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Sicherheit. Wo Datenherrschaft beansprucht wird, weiß man, dass es Datensicherheit nicht gibt.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">In vielfältigen Anwendungen werden entstehende Daten gespeichert, Speicher und Datentransfers angreifbar, manipulierbar und damit gefährlich. Die folgenden Überlegungen hier, zum KuckucksUse, sind auf die zivile und informelle Nutzung der dieser Anwendungsszene zugestandenen IT-Massenmedien gewidmet. Die große Zahl aller Menschen ist nur zu naivem menschlichen Alltagsverhalten fähig. Ihre Vertraulichkeitsbedürfnisse werden von der alten Sinnlichkeit, der sozio-kulturellen Kontrolle und Selbstkontrolle, aus der Nähe bestimmt. Wenn nun infolge der massenhaften Teilnahme </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">naiver Nutzer an weltumspannender Datenproduktion und mittels der Massendatenspeicherung von Hochleistungsrechnern hergestellte algorithmische Auswertungen telematische Vorurteile geschaffen werden können, hat die Menschheit die Grenze der Selbstbestimmung an die Robotik verloren. Hier bedeuten die Diskussion und der Kampf um das Recht auf die selbstbestimmte Verfügung und Kontrolle der selbstausgelösten Daten geradezu das letzte Zipfelchen Partizipation aller zivilen IT-Nutzer an dieser Schwelle, die in der großen Zahl bereits von der Problemstellung überfordert sind: Wir produzieren Daten beim Telefonieren, bei jeder Fernkommunikation, Email und SMS, mit </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">einem eigenen Computer durch Internetznutzung, zur Suche, Internetz-Banking, Mobilgeräten, Navigatoren im Auto, Speicher- und Senderchips, biometrische Vollerfassung und satelitengestützte Bilderkennung, Fern- und Richtaufnahmegeräte zur Audio- und Videovollüberwachung öffentlicher Räume und noch vieles Neues mehr – eigentlich bei jeder sinnlichen Bewegung und Nichtbewegung. Dabei entstehen Verkehrsinformationen der Nutzerpersonen, der transferierten Inhalte und der Kontakte und sozialen Netze. Über auf geografische Örtlichkeiten bezogene Personenprofile (GeoData) werden sicherheits- und überwachungspolitische sowie sonstige telematische Werte verwirklicht und </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">damit über die Menschen verfügt. Wir respektieren das Staatssicherheits-wesen, die rechtsstaatlichen Formen der Gewaltenteilung, der Überwachung und Indiskretion von der Zivilfahndung bis zum Geheimdienst. Das gesetzliche Vermummungsverbot leuchtet für bestimmte Situationen ein. Unabhängige Staatsanwälte und Richter sollen das Recht ausüben und das innerstaatliche Gewaltmonopol kontrollieren, das die Polizei nach festen Regeln wahrnehmen soll. Machtbegehrliche politische Parteien benutzen heute, bis in die vorgefassten Gesetzestexte hinein, volllobbiiert, billige „Sicherheitspolitik“, nunmehr als Kuckuck der IT-Wirtschaft, die sich der Allmacht der IT sicher wähnt. Doch auch hier lauern </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Blindgänger. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Heute wissen wir, dass Datensicherheit für den IT-Nutzer nicht durch Geheim-haltung oder Sicherheitssoftware, durch Nicknames und Passwörter möglich ist (vgl. Constanze Kurz/Frank Rieger „Die Datenfresser“ 2011). Aber es gibt die intelligente soziale Sicherheit, die auf einfachen Verabredungen zwischen den Kommunikanden beruhen kann und beruht. Durch intelligentes KuckKucks-Use-Verhalten kann der User Spione und Missbrauch weithin in den Rahmen der professionellen Erkennungsdienste und „alltäglichen“ analogen Detektei zurückweisen. Massendatensammlungen werden von persönlicher Zurechnung entkoppelt und qualitativ entwertet.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Seit ich Computer am Internetz </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">benutze, in den 1990er Jahren, verändert sich mein „Instinkt“ der Selbstkontrolle meines Verhaltens. Meine soziale, „natürliche“ unwillkürliche Vorsichtigkeit, erlaubte mir vormals, Computer bedenkenlos wie eine Nagelfeile oder ein Wasserglas, wie eine Prothese oder eine Übermenschlichkeit zu nutzen. Sehr bald aber kam eine von Bedenken gehemmte Vorsichtigkeit hoch.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Während in meinem EDV-Studium, zwischen 1969 und 1972, ganz eigent-lich „Computer“ eine Art Abenteuer und Spielvergnügen praktisch angewandter Mathematik war, wurde daraus dann bald zunächst Rechenmaschine, dann Schreibmaschine, später Musikmaschine (Atari/Notator). Und meine Gewohnheit, </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Computer zu benutzen, war von anbeginn eine Abrichtung meines Informationsschutz-Instinkts, dahin, in einer überhaupt nicht schutzbedürftigen Sphäre zu agieren. Der Computer war eine willkommene Erweiterung des Körpers und des Geistes. Am Computer gab es für mich als Benutzer keine notwendige Geheimhaltung oder Diskretion. Der Computer, als technisches Werkzeug, hatte auch wenig mit Esoterik, Tiefen-Sozialpsychologie oder Intimitäts-Schutzbedürfnis zu tun. Ich hätte mich wegen der Computerbenutzung nicht im Klo eingeschlossen oder auch nur in Anwesenheit anderer Menschen mich so abgewendet, dass man mein Gesicht oder den Bildschirm nicht hätte sehen </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">können sollen. Genauso, wie ich mein Gesicht offen zeigen kann, ganz sicher, niemand könne wissen, was sich hinter meiner Stirn tut, benutzte ich meine Computer. Auch noch mit dem verstärkenden Aspekt, dass diese Computertätigkeiten, außer im Studium, niemand je interessierten, wie und was, ob, wieso und warum ich Computer benutzte. Kurz, ich nahm den Computer als Werkzeug, als Verlängerung meiner Ambitionen, die weder jemand interessierten noch als Daten oder semantische Information schutzbedürftig sein könnten. </span></span></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">2. Der Computer als Intimitätsrisiko</span></span></strong></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Insofern beschlich, übrigens im Unterschied zu allen anderen neuen IT-</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Nutzern mit denen ich Kontakt hatte, mich, irgendwann in den 1990er Jahren bei den ersten Emails, die ich erhielt und versendete, ein unentschiedenes Gefühl. Meine Festplatte bildete bislang flüchtige kleine Aktivitäten ab, fror intime Beiläufigkeiten oder Geheimnisse ein, wodurch Fremdbeobachtung ermöglicht wurde, die an der gewohnten Selbstbeobachtung vorbeiziehen konnte. Gar nicht bereit, eine arglose Werkzeugbenutzung in sozialer Dimension, hinsichtlich einer sozio-kulturellen Ausprägung, infrage zu stellen, mitzubestimmen und zu diskutieren, war mir plötzlich klar, wie sich mit dem Internetz eine „neue, technisch entkoppelnde Sinnlichkeit“ heranschlich. Die Maschine bildete ein </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Intimitätsrisiko. Ich fühlte ein Bedürfnis zur Vorsicht. Unter den Händen der alten Menschen der „alten Sinnlichkeit“, die sich noch im Badezimmer einschlossen, die Ihre Briefe in einer verschlossenen Mappe, in einem verschlossenen Schreibtischfach aufbewahrten, die ein Telegramm anders diktierten als eine Postkarte und in einem Brief, noch anders, selbst schrieben, entstand eine neuartige Echtzeitkommunikation. Schnittstelle, Computer und weltweite Netzverbindungen ergaben eine preisgünstige, virtuelle und ort- und zeitverändernde Sozialität, die weitere Qualitäten hatte: Die Fernfuchtelei (P. Handke) war nicht nur den Piloten von Enola Gay begegnet. Es kam eine „neue Sinnlichkeit“ (D. Möws) herauf, ein neues </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">anthropologisches Kulturphänomen der Kontrollveränderung, sowohl der sinnlichen Kontrollschwäche wie der diskreten Beobachtung oder der unheimlichen Datenanalysen. Durch ganz alltäglich praktische Grenzverschiebungen, zwischen Menschen und Robotik, deren Steuerung und Kontrolle, schließlich deren Gestaltungsmacht, entstanden neue Verhaltensbedingungen. Und unvermittelt entstanden sozio-kulturelle Verschiebungen, wer, ob, was mit wem, wie anders machen konnte. Neue Interdependenzen und Interaktionsspiele, anders aufgeladene soziale Normen wurden gebildet: Ich erwarte heute, dass mir niemand, ohne mein ausdrückliches Einverständnis, </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Inhalte per Internetz übermittelt oder Online stellt, die ich als meine schützenswerte Intimität ansehe. Von Datenmassen in Algorithmen durchprüfenden Super-Rechenmaschinen, die uns zu gespenstischen Gestaltungsmächten und telematischen Zwängen führen, ist hier noch gar nicht gehandelt, wenn ich das Kuckucksprinzip ins Spiel bringe. Aber wer führt diese Entwicklung? Wenn nicht IT-Soziologen die anthropologischen Nerven bewahren, werden die politischen Details und Rahmenhand-lungen die Mehrheitsgesellschaft mit der neuen Sinnlichkeit überrumpeln. Statt Orwells Soma blicken wir der „Perfektion der Technik“ (G F Jünger) als „antiquier-te Menschen“ (G. Anders) ins Gesicht.</span></span></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">3. Der KuckucksUse entkoppelt das Sicherheitsproblem</span></span></strong></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Meine nun folgende Hypothese habe ich KuckucksUse getauft. Sie ist in eigener Kommunikationspraxis bereits technisch erfolgreich geprobt, sie lautet wie folgt: Angesichts der it-technologischen Gewissheit, dass Datensicherheit unmöglich ist, müssen sich die Menschen gegen die Datensubversion mittels eines menschlichen Exklusivvermögens sichern, nämlich sozio-kulturell. Ich bin davon überzeugt, unsere menschliche Vielfalt und unser mimetisch-poetisches Vermögen erlauben, selbst bei ungebremster, üppigster und ausschweifendster Datenemission, durch eine sozio-kulturelle „Verschlüsselung“ von </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">bilateralen oder auch multilateralen Informationspartnerschaften, Datenverkehr fließen zu lassen, ohne dass er uns zugerechnet werden kann. In dem der Emissär eines Textes, außer der erfassten IP-Adresse, seine persönlichen Absender-Daten und namentlich die des gemeinten Empfängers vermieden werden. Außerdem wird der Text selbst um wesentliche Informationen verkürzt, sodass er in der blanken transferierten Form semantisch uneindeutig ist. Nur der eingeweihte Empfänger erkennt den Absender an der Art der Textverkürzung und nur der eingeweihte Empfänger kann den Text sinngemäß ergänzen, sodass erst durch den Empfänger der ganze Text aggregiert werden kann. Die </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Daten und der Datenfluss sind dadurch zwar nach wie vor Teil der Telematik und der fließenden Datenmassen, aber nicht mehr als Volltext der sozialen Emission. Daten werden erst beim Empfang durch sinnerfüllende Hinzufügungen durch den Empfänger verständlich. Der Kuckuck legt Eier in „bekannte“ Nester. Nur der Kuckuck kann seine Botschaft erkennen. Ohne Hinzufügungen zu den fließenden Daten sind weder der Text sinnvoll, noch Absender und Empfänger ermitttelbar. Trotz eines solchen Datenaufkommens kann nicht eine wirkliche Person profiliert werden. Die Auswertung eines jeden Datenaufkommens zwischen zwei IP-Adressen ergibt keine identifizierbaren Personifizierungen. Es müssen also die jeweiligen Kommunikanden lediglich ihre </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Informationssendungen um die nur ihnen bekannten persönlichen Absender- und Adressatenmerkmale kürzen. Eine Datensendung ist um die Identifizierungskennzeichen, die den Kommunikationspartnern bekannt sind, gekürzt. Nur über das Wiedererkennen des Partners, Absender oder Empfän-ger, der die dem Text fehlenden, Sinn verleihenden Details, empfängerseitig so hinzuzufügen und zu vervollständigen vermag, lässt den Informationstransfer gelingen. Für Dritte unverständlich wird erfolgreich kommuniziert und damit sichergestellt, mittels „sinnloser“ Texte Kommunikationsinhalte zu transferieren, die nicht einfach lesbar und jedenfalls vor Gericht nicht zurechenbar sind. Man erkennt zwar das Kuckuckshafte dieses </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">KuckucksUse, doch bleibt es bei „Sippenhaft“ belassen, weil der konkrete Eierleger – jedenfalls nicht über Algorithmen – zu fassen ist. Der KuckucksUser benutzt Wortempfeh-lungen und Satzergänzungen aus der allgemeinen Schreibsoftware, es entsteht kein schriftstellerischer Personalstil. Selbst Schreibstilgutachter werden bei „Word“-Semantik nur Word identifizieren, aber nicht einen Individuellen Autor. Und wenn ein Deutscher, in Vermeidung von Name und Geschlecht, heute als Robert bezeichnet wird, ein Neger als Schlüsselblume usw. bei wechselnden Wortverabredungen, werden die Datensätze und ihre Algorithmen marktuntauglich. Persönliche Profilierer </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">müssen sich aufs Fahrrad setzen und tragfähige Erkenntnisse erheben, während solche Email-Internetz-Daten lediglich Arbeit und Verwirrung stiften.</span></span></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">4. Wo der KuckucksUse nützt, findet sich soziale Veränderungsbereitschaft</span></span></strong></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Ich bin davon überzeugt, dass wir abendländischen Menschen unser poetisches Vermögen gar nicht so sinnschärfend genießen, wie es uns möglich wäre. Denn unser Alltagshandlungsstil und die Alltagsgewohnheiten sind eine Kommunikationspraxis voller Oberflächlichkeiten und Redundanzen. So, wie vielen Menschen eine feinere Botschaft der Ironie oft nicht aufgeht, aber bei besserer Aufmerksamkeit </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">verständlich wäre und dann sogar großes Vergnügen bereiten kann. So könnten alle Menschen sozio-kultivierten Gebrauch zur Datensicherheit entfalten, in der Einsicht: Jeder Mensch hat eine eigene Sprache. Und jeder andere Mensch ist fähig, ganz subjektive Sprachspiele auszulegen. Zu jedem anderen Partner wird unterschiedlich ausgeprägt und unterschiedlich gesprochen. Von Außen, von Fremden bleiben eine konkret-individuale justiziable Quelle, ein interaktiver Datenverkehr und ein persönlicher Datenempfänger unidentifizierbar. Auf diese Weise lässt sich die rechnergestützte Verifizierung eines Datenemissärs sabotieren. Denn hierdurch werden die einfachsten so </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">sprachlich intim verkürzten Botschaften nicht mehr einfach lesbar, wie ehemals ein Briefträger eine Postkarte hätte lesen können. Wir hätten, mit dem KuckucksUse im Bild gesprochen, eine Postkarte ohne Anschrift und einen Textinhalt, den der Briefdieb nicht versteht. Während der Empfänger den Absender an der semantischen, nicht unbedingt schreibstilistischen Handschrift erkennt. So vermag nur der konkrete Adressat deshalb die fehlenden Informationen dem Urlaubsgruß zum vollen Selbstverständnis beim Lesen hinzuzufügen, aber ein Spion nicht.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">In einer Kuckucksuhr arbeitet eine uhrwerk-mechanische Pfeifenkombi-nation in primitivem Holzhäuschen. Ansonsten verstehen wir ein Prinzip des </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">natürlichen Echos oder der angeblichen Wiederspiegelung sozialer Aktivitäten oder einen Vogel, dessen Ruf jeder Mensch kennt. Die echte Kuckucksfrau legt je ein Ei in der Farbe des Brütgeleges fremder Vogeleltern. Kuckucksbrüter wundern sich dann möglicherweise über riesigen Vielfraße, die sie aufziehen. Die empirische Sozialforschung kennt das Kuckucks-artige, wie Befragte auf „Kuckucksfragen“ antworten. Indem eine Frage zu einem Thema so inhaltlich beschnitten wird, dass eine Ja/Nein-Antwort in jedem Fall die Vielfältigkeit oder die Komplexität des Gefragten nicht sinnvoll erfassen kann. Dadurch kann selbst die „ehrliche“ oder „wahrheitliche“ Beantwortung weder „blanke Wahrheit“ </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">noch die Werthaltung ausdrücken, noch kann sie als Antwort mit Geltung zur Frage interpretiert werden. Es entsteht die „Kuckucksantwort“ auf die „Kuckucksfrage“ – eine mit der Fragestellung bereits vorgefasste, quasi suggerierte Antwort.</span></span></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">5. KuckucksUse im Email-Alltag</span></span></strong></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Kuckuck ist das Verständnisbild für den User. Es erklärt, was mich angesichts der Robotik erregt: Ich begann meine konkreten Emails ohne namentlich persönliche Anrede zu schreiben und zu versenden. Ich ließ Namen weg, die Adresse und jede geschlechtsspezi-fische Anrede weg. Ich sparte die Höflichkeitsformeln für den Mailempfänger und schloss, ohne meine eigene namentliche Unterfertigung. Im </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Zuge des rasend ausweitenden Gebrauchs des Internetzes wurde die Rede von IP-Adresse, von Verkehrsdatenerhebung und -auswertung. Also verfiel ich auf ernsthafte sozio-kulturelle Spekulationen. Zunächst schuf ich eine Emailadresse, die nicht ohne weiteres identifizierbar ist. (Am E-Government und E-Banking nehme ich bis heute keinesfalls im eigenen Namen teil). Sowohl als Soziologe, der Konstituen von Menschen, Szenerien, Verhaltensmerk-male und deren Kommunikationsoptionen kennt, erlaube ich mir Besonderheiten im Verhalten. Es ist jedem erlaubt, seine eigene „Email-Sprache“ einzupflegen, die dann den Anforderungen der Datensicherheit der KuckucksUse-</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Theorie entspricht. Es ist dieser deduktive Produktionprozess, auch unter Einbeziehung meiner sozialen Koproduzenten, der Emailpartner, die Kriterien zur Theorie aus den Nutzererlebnissen zu ziehen. Dadurch werden induktive Auslegungen gefunden, die das gesamte System des abzukoppelnden Verkehrsdatenflusses einbeziehen (z. B. hinsichtlich der Bewegungsprofile durch die ortenbaren Funkchips oder biometrischen Kameravollüberwachungen, siehe unten).</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">So wie der inspirierte sozial zugewendete Mensch fähig dazu ist, sich sehr variant und elastisch auf jeweilig inkonstante, situative Sozialbeziehungen rhetorisch einzulassen und </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">anzuschicken, so sagt das Dichterwort nicht zu Unrecht: „Den Brief schreibt der Empfänger“. Versuchte ich fortan jeden Emailtext so „wasserdicht“ abzufassen, dass der Mail-Empfänger, bei etwas Übung, ganz genau erfährt, wer geschrieben hat (unabhängig von der Email-Absenderadresse – ich benutze wechselnde Email-Accounts und überlasse meine eigenen Accounts auch anderen) und was ich ihm oder ihr oder dem Empfängerkollektiv sagen will. Wer so einen Emailtext sieht, der nicht weiß, wie der Absender heißt, der nicht weiß, wovon der Bezug oder das Betreff handelt, wer den Empfänger nicht kennt, weil nirgends Namen ausgeschrieben stehen, der stößt auf Verständnisschwie-rigkeiten. Für Nutzer-Profiling sind </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Datensätze ohne verlässliche Zuordnung, auf das Konsum- oder Kaufverhalten, auf den Kontostand oder auf Echtzeitmobilität und Vieles, unbrauchbar, wenn die Person nicht einheitlich feststellbar ist.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Hierfür habe ich also eine Art Kuckuck-Text-Technik entwickelt, indem bei jedem individuellen Adressat eine identische, von mir bestimmte Information, jeweils auf die Eigenart des Empfängers abgestimmt, unidentisch geschrieben wird. Es können alle möglichen Spiele der Buchstaben, Worte, Grammatik sein, es können zweisame Spitznamen sein (Robert und Schlüsselblume), Konnotationen unter uns und Vieles sonst. Wie ein Kuckucksruf schreibe ich meine </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Innovation passgenau auf das beim Empfänger vorhandene Vorwissen und auf seine spezielle Kenntnis meiner auf ihn bezogenen Kenntnisse, auf etwaige Kodierungen in persönlicher Geheim-sprache, auf sein Wissen von unserem Wissen. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Es ist also betreffs des ganz normalen Email-Textens einzig zu verstehen, lediglich zu berücksichtigen, wie man eine offene Postkarte anders betextet als eine versiegelte Briefbotschaft. Wie man eine persönliche Mitteilung unter vier Augen inhaltsschwerer beladen kann als eine öffentliche Ansprache, offizial anders spricht als privat, intim anders als amtlich-stellvertretend, wissenschaftlich anders als künstlerisch, erotisch anders als protokollarisch, Situationen, Risiken </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">und soziale Szenerien immer ein- oder ausgeschlossen. Was kann ich im Emailtext alles durchstreichen, das die entscheidenden Inhalte „ohne allen Schmuck“ dem konkreten Adressaten doch verlässlich übermittelt?</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Inzwischen werden meine geschlechtsändernden Scherzanreden, wie „Du dummer Kühlschrank“, „Allerwertester“, „Prototyp“ und so weiter ebenso verstanden wie meine Grußformeln, „Euer Euter“, „Meine Güte“, „R. Steht“, „R. Hängt“, „S. Reicht“ oder diverse Zeichen „%&amp;$§“ – wodurch ich klarstelle: „It’s me“, und: „Hier ist nun das Textende, der Schluss der Lücken-Emission erreicht“. Die meisten Emailpartner machen das bislang notgedrungen mit, erwidern eher nicht </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">und ringen sich zu einem verschämten „O.“ (für Ottilie) durch oder „liebe und nicht hasserfüllte Grüße“ signalisieren die Vertrautheit oder „Sehr geehrter Herr“, die Höflichkeit der Distanz, mit Geschlechtsbezeichnung. Nun ja: KuckucksUse wird als it-sozio-kulturelle Mitteilungstechnik mit der Zeit kommen. Denn Data-Sicherheit gibt es technisch bedingt niemals. Missbrauchs-Nutzungen gibt es allemal. Die Macht der Internetz- und Computernutzer liegt in ihrer it-sozio-kulturellen Kuckucks-Intelligenz. </span></span></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">6. Das zweite Bein des Kuckucks als Swingerclub dem Leben abgeschaut</span></span></strong></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Das zweite Bein des Kuckucks meiner Kuckucks-Theorie, neben dem </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Kuckucksruf des interdependierenden Lücken-Textens und Textlesens, zwischen zwei mehr oder weniger einander bekannten Schreiber/Leser, ist das Kuckucks-Geeiere. Es wird dem Leben abgeschaut und deduziert. Ich nutze aus der analogen Real-Life-Szenerie eines jeden Menschen seinen Umgang mit seinen unterschiedlich eng Vertrauten. Meine Hypothese will ermöglichen, eine justiziable Zurechnung von Datenemissionen, die von meiner häuslichen oder mobilen IP-Schnittstelle ausgingen oder empfangen wurden, weder mir persönlich zugerechnet werden können, noch überhaupt personifizierbar sein sollen. Dabei wird der rechtsstaatlich gültige Grundsatz der „Halterhaftung“ und das konkrete </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">strafrechtliche Ermessen einer persönlichen Zurechnung bedacht.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Zu jedem Menschen gehören selbstverständlich andere Menschen als Konstitutionsbedingung. Hier helfe ich im Winter ein Auto des Nachbarn anzuschieben. Da lasse ich jemanden zur Haustür herein, der seinen Schlüssel vergessen hat. Was unabdingbar zum Alltag, zur sozialen Integration und alltäglichen Reproduktion gehört, wird in verzwickten Vertraulichkeitsspielen täglich aufgebaut und zerfallen gelassen. Ich gebe einer Person meinen Hausschlüssel zum Blumengießen. Oder ich erzähle dem Arzt, der Versicherung und dem Arbeitgeber verschiedene Gegenstandsakzente eines Tatsachverhalts. Ich beziehe meine </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Großkinder und Kinder anders in meine Hoffnungen, Wünsche, Pläne und Abhängigkeiten ein als meine Eltern und Großeltern. Es gibt nicht nur BGB-sichere Sozialverhaltensweisen, sondern auch Unkonventionelles und Spontanes.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Der Kuckuck plaziert Eier in fremden Nestern. Das muss man hier wörtlich nehmen. Insofern, dass die Intension der IT-Wirtschaft deutlich ist, dass IP-Zuordnungen auf nur eine Nutzer-Person, deren Aufenthaltsort und deren Bewegungsprofilierung und analoge (Konsum-)Verhaltenserwartung festgestellt werden können sollen. Ich kehre deshalb die Frage um: Was machte die Volkszählung im Jahre 1987 unbrauchbar? Antwort: Die Unverlässlichkeit der Angaben und die </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">geringe Teilnehmerzahl. Das IP-bezogene Datenaufkommen, das jede Datenquelle, jede Endschnittstelle dem Nutzer persönlich zuordnen können will, ist vollkommen nutzlos, wenn eben die Person nicht identifizierbar oder nicht identisch ist. Das man jedem Nutzer sogenannte „Sicherheitscodes“ gibt, die die persönliche Identität sicherstellen sollen, wenn der Nutzer „seine“ Geheimzahl geheim hält und nur selbst verwendet, ist in dem Moment nichts mehr wert, wenn die Datenquellen durcheinander geraten. Kurz: ich habe das Kuckucks-Prinzip ausgeweitet. Selbst, wenn zukünftig aus polizeilichen oder sogenannten sicherheitspolitischen Zwängen oder Gesetzesauflagen, mein Internetzanschluss, zu hause oder mobil </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">höchst notariell versiegelt und als Chip in mein Schienbein implantiert würde, löse ich den Datensatz in Müll auf, indem ich mehrfach in der Woche einen Kaffee trinken gehe. Bier geht auch.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Es muss meine Schnittstelle nur in unregelmäßiger Zeitabfolge von anderen Personen kuckucksartig benutzt werden. Wir tauschen, swingen, zeitweilig die Units. Und schon entsteht aus der Datensammlung ein Vorrat erstklassiger Verschlingelung. Egal welche Art der Algorithmen, welche Fragestellungen und welche Profilierungsziele auf das Datenaufkommen zu meinem Account angewendet werden, besteht das Sample eben nicht aus dem Verkehr einer einzelnen namentlich bekannten Person, sondern aus einer nicht </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">entschlüsselbaren Vielfalt von Quellen. Hieraus lassen sich weder Kundenprofile erstellen noch Terrorüberwachung ableiten. Die Nutzlosigkeit wird sich an der Evaluation dieser Profilierungs-Praktiker von Absatzmarkt und Polizei-phantasie, dieser Sicherheitsgespenster der Geo-Data und Co sehr bald errechnen lassen. Indem der Umsatz- und Gewinnmotivation durch Kosten-ersparnis nicht weiter ausgegebener Internetzwerbung geholfen werden kann: Aufklärung rechnet sich dann auch so herum. Ich gebe also einfach meine Geräte und PIN’s, Zugangscodes und Schlüssel mehrmals im Monat anderen Nutzern. Wir tauschen das Unit, besu-chen uns, nutzen unsere Rechner im Tausch, du fährst mit meinem TomTom </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">um den Block, ich mit deinem nach Hamburg. Dann rufst Du mich von meinem Handy von Paris aus auf das Mobile eines Dritten an: Der reinste Kuckucks-Swinger-Club löst das Pro-blem bzw. macht die Verkehrsdaten zu dem, was sie sein sollen: Verkehrsdaten.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Ich sehe vor mir, die überwiegende Zahl der auf Tradition, Sicherheit des Gehabten, des Konventionellen, der hohen Redundanz und der geringen Innovation, denen ihre Geheimzahl, ihr persönliches Mobiltelefon, ihre exklusive IP-Kennung, unantastbar scheinen. Da wirbt der GMX-Anbieter mit Freemail: „§ rechtssicher durch eindeutige Identifikation!“ Ja. Genau das ist völlig zu vermeiden. Die Spießigkeit hinter der angeblichen Sicherheit, die unelastische </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Starre, statt der sozio-geistigen Bewegung, diese scheinbar bewährten Gewohnheiten, wo man auf sich selbst angewiesen ist und nicht vom Zusammenspiel mit „unzuverlässigen“ Sozialpartnern, macht den KuckucksUse als Swingermodus zunächst unerwünscht. Es käme eben dem Rotschwänzchen niemals in den Sinn, Eier je anders abzulegen, zu brüten und die Jungen zu füttern als gewohnt (eben auch den jungen Kuckuck). Während das Kuckucksweibchen in wenigen Sekunden das passende Ei ins andere Nest legen und bereits darin liegende Eier abzuräumen weiß oder der gerade geschlüpfte Jungkuckuck schaufelt die Mitfresser über Bord.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Kurz, es lassen sich an den </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">praktischen Erfahrungen mit dem „Car Sharing“ entlang, unter den Zielsetzungen des KuckucksUse, sehr leicht Gebrauchsvereinbarungen treffen, wie man mehrere Mobiltelefone mit mehreren Nutzern datenunsicher nutzen kann. Ohne dass die Kontrolle des sorgfältigen und diskreten Gebrauchs und der ordentlichen Übergabe der Telefon- und IP-Nutzer untereinander schwierig wäre, müssen die Units lediglich diskret die Hände wechseln. So fielen die Nutzerdaten jedes einzelnen Nutzers, der als Datenquelle als konkrete Zielperson identifiziert werden soll, zwar weiterhin an. Aber die Zuordnung fiele schwer. Ohne dass die Quelle analog identifizierbar ist, wäre auch eine justiziable „IP-Halterhaftung“ </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">nicht geeignet, die Nutzergruppe in Einzelnutzer aufzulösen. Der gesamte Datenfluss, der in die Speicher gelangt und der als Bezahlung der Server-Provider „abkassiert“ also gespeichert und weiterverwertet werden soll, wäre in der „Blackbox der Kuckucks-Nutzergruppe“ unentmischbar zusammengemodelt. Sofern solche Nutzergruppen ephemer, also personell nicht konstant, sind, ist ein solcher Volldatensatz, im Sinne der persönlichen Tarnungs- und Sicherheitswünsche der Nutzer, „entschärft“, also unbrauchbar. Man hat kleine Praktiken nötig und fährt quasi „im Leihwagen“ hat aber sämtliche individuellen Utensilien an Bord. Das Smart-Phon oder Android-Mobile wird eben öfter mal weitergegeben, wie die </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Kuckuckseltern selbst, sich der weiteren Liebe widmen, während sich andere ums Brüten und Füttern kümmern.</span></span></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">7. Gegeninstanzen und die Erleichterung der Selbsterleichterung</span></span></strong></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Wir können uns alle, als Bürger mit Recht auf eigene Daten, weigern, offiziale Kommunikation per Internetz und Smart-Technik alternativlos nutzen zu müssen. Wir können zwar nicht verhindern, dass wir im öffentlichen Raum biometrisch gescannt werden. Aber im Rechtsstaat kann es gesetzlich geregelt werden, dass keine Daten-samples konstituiert und ausgewertet werden, in dem die Daten einer Person ohne deren Einverständnis benutzt werden. Unakzeptabel ist, solche </span></span></strong></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Erkenntnisse aus (langjährigen) Volldatensammlungen herzstellen und einzusetzen, die einer einzelnen Person von sich selbst gar nicht verfügbar sind. Deshalb muss herausgestellt werden, dass der menschliche Mensch in seinem sozialen Geworfensein, mit Aspekten der Traditionen, der Abhängigkeiten und der Veränderlichkeiten, ein gesellschaftliches Lebensrecht der überformten Natürlichkeit innehat. Dies geschieht in Form von prozessuralen Wandlungen und Entfremdungen. Und der politische Bürger bestimmt in welchem Handlungsrahmen die Freiheit und Bindung der Daseinsvorsorge und -gestaltung kultiviert werden können soll. Nur so dürfen Fortschritt und Modernsierung organisiert werden.</span></span></strong></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Bevormundung durch Robotik und Telematik muss der gesellschaftlich-politischen Selbstbestimmung anheimgestellt bleiben, statt durch technische Optimierungszwänge dem Kaufvertrag unterworfen zu werden. Mensch vor Maschine und Inklusion statt Exklusion, Selbstbestimmung vor Fremdbestimmung, kommen den allgemeinen Billigkeits- und Soziabilitätsforderungen am nächsten.</span></span></strong></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">8. Was kann man gewinnen, was verlieren?</span></span></strong></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Der KuckucksUse soll also einerseits zunächst die Email-Contents, Texte und Dokumente, in nichtzuortenbaren Schriftverkehr per Email verändern können. Und andererseits sollen dem kurartigen „Verleihen“ des </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">heimischen Computers an andere, bekannte oder auch „fremde“ Personen, zur anonymen Gebrauchsüberlassung, jegliche Massendatensammlung und Verkehrsdaten unbrauchbar gemacht werden. Denn eine „Halterhaftung“ wie beim PKW kann nicht zur Profilierung eines persönlich identifizierten Kundenpotentials und damit zur Kommunikations- und Absatzförderung genutzt werden. Dass sich der Verantwortliche einer IP nicht von Internetz-Kriminellen belasten lassen sollte, muss nicht betont werden. Wenn viele verschiedene Kuckucke Kuckucksfamilien bilden, die sich gegenseitig die Verkehrsdaten unregelmäßig aufmischen, ist das KuckucksUse sogar ein neues lustiges </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Gesellschaftsspiel, dabei nicht so unsicher wie der Partnertausch in entsprechenden Salons.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Wer sich mit dem KuckucksUse anfreundet und probiert, seine Contents unterhalb der Diskretionsgebräuche von offenen Postkarten-Texten abzufassen sowie keine namentlich-persönliche Anrede, Blanknamen und Absendernamen benutzt, schließt damit die einfache Zuordnung der Quelle aus. Wer jegliche Passwörter-Geheimhaltung mutwillig unterläuft, indem er alle seine Zugangscodes und PINs anonym weitergibt, holt andere, ebenfalls nicht einfach identifizierbare Autoren als Quellen ins Boot des Datenflusses. Wer selbst durch Nichtidentifizierbarkeit von Absender und Empfänger aus der </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Verantwortung gelangt, geht sicher, das zeit- und orteverbindende Medium Inter-netz nutzen zu können, ohne in „Halterhaftung“ genommen werden zu können. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Die inhaltliche, semantische Plünderung oder Spionage von Contents wird durch den KuckucksUse erheblich herabgesetzt, indem wichtige Informationen seitens des Empfängers sinnvoll ergänzt werden müssen, damit die Botschaft verständlich wird. Der Spion müsste also über das Mitwissen der beiden, anonymer Absender und anonymer Empfänger, verfügen. Das ist jedoch kaum möglich, ohne die eigene Kontrolle aufzugeben oder zu verlieren. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Die algorithmengestützte Auswertung von Datenmassen, zur Profilierung </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">einzelner konkreter Zielpersonen, wird erschwert. Der Zauber der Leichtver-fügbarkeit zu Fahndungszwecken oder Absatzförderung wird abgewürgt. Der KuckucksUser behält damit seine IT-Anwendungen, ohne die eigene Kontrolle aufzugeben oder an Massendaten-auswerter zu verlieren. Ungeachtet, dass die Veröffentlichung eigener lebenswichtiger geheimer Informationen oder die alltäglichen Denunzierung, Whistleblowing oder Verrat der persönlichen Informationskontrolle anderer, sind schließlich unvermeidliche soziale Dummheiten. Niemand kann sich, selbst bei Strafandrohung, sicher vor Missbrauch schützen. Deshalb obliegt Datensparsamkeit jedem User, der sich der Verantwortung einer zukünftig zu </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">entfaltenden Sozio-Kultur stellt und durch die Diskussion und experimentale Praxis am Setting der KuckucksUse beteiligt. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Der KuckucksUse führt zur freien Wahl des sozialen Verhaltens am Inter-netz. Jeder hat seinen eigenen Umgang mit dem „Zaun der Zähne“, Geheimes selbst geheimzuhalten. Jeder ist fort-laufend an neuen Prägungen der Sozio-Kultur am Internetz beteiligt, lässt sich </span></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:medium;">Überwachungsleichtsinn aufzwingen, macht Dummheiten mit oder stellt sich seiner User-Verantwortung. Jeder User führt selbst zu intelligenteren Praktiken über oder versagt, der kollektiven Intelli-genznutzung beizuhelfen. Darüber ist zu verhandeln. Der Konsument bestimmt, ob und wie weit er die Produzentenrolle der Internetzsicherheit annimmt. Es geht um die Verfügbarkeit von Datenmassen, selbstbestimmt – ein witziges Thema.</span></span></p>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2011/12/23/kuckucksuse/"><img src="http://img.youtube.com/vi/XaAQT4na-Hs/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2307/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2307/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2307/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2307/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2307/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2307/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2307/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2307/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2307/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2307/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2307/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2307/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2307/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2307/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lichtgeschwindigkeit.wordpress.com&amp;blog=9547884&amp;post=2307&amp;subd=lichtgeschwindigkeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>ATTACK ON AMERICA: Noch Immer Lauern Blindgänger</title>
		<link>http://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2011/09/12/attack-on-america-noch-immer-lauern-blindganger/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 23:19:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dietmarmoews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abhängigkeiten]]></category>
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		<category><![CDATA[Idee]]></category>
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<p id="eow-description">SPEED OF LIGHT 09/11/01 DUD AND EVOCATION POLITICS Saturday, September 10. 2011, Dr. Dietmar Moews zur Lage &#8211; live und ungeschnitten &#8212; im Globus mit Vorgarten in Berlin<br />
Plot: TWIN TOWERS of the World Trade Center Downtown Manhattan 1971-1981-2001.<br />
Mit dem Livestream im deutschen Vormittagsfernsehen von ARD, ZDF und NTV erlebte ich das Unglück von New York in Echtzeit selbst mit. Ich begann unverzüglich mit Aufzeichungen über die vielseitige Medienberichterstattung zu 9/11, die ich ununterbrochen beobachtete, um einen empirischen Vollbefund aus Fernsehen, Radio und Zeitungen zu erheben. Daraus fertigte ich alle zwei Tage einen Kurzbericht an, der dann unter dem Titel „15 Notizen zu Attack on America&#8220; monatlich an meine Abonnenten in Form eines kleinen gedruckten Heftes versendet worden ist. So entstanden:<br />
9/11/01 Noch Immer Lauern Blindgänger DUDS STILL LURKING 15 Notes at Attack on America<br />
10/11/01 Wohin Noch Immer Die Sprache Nicht Reicht 15 Notizen zu Attack on America<br />
11/11/01 Noch Immer Wüten Falsche Propheten 15 Notizen zu Attack on America<br />
12/12/01 Noch Immer Gibt Es Visionen 15 Notizen zu Attack on America<br />
1/11/02 Noch Immer Zählt Staatsräson 15 Notizen zu Attack on America<br />
2/11/02 Noch Immer Staunt America/ Still America Is Gazing 15 Notes at Attack on America<br />
3/11/02 Noch Immer Ist Macht Unbestreitbar Und Gerechtigkeit Umstritten/ Still Power Is Undeniable And Justice Is Contentious 15 Notes at Attack on America<br />
Mathias Bröckers Verschwörungen, Verschwörungstheorien und Geheimnisse des 11. 9.<br />
Verlag Zweitausendeins, September 2002<br />
Dietmar Moews meint: Während meine empirischen Notate „Attack on America&#8220; von September 2001 bis März 2002 monatlich entstanden und unverzüglich an meine Abonnenten versendet wurde, ist Bröckers Echtzeit-Befund zum selben Thema „Attack on America&#8220; aus dem Internet bezogen. Die Moews-Berichte sind dadurch empirische, die für weitere Analysen geeignet sind. Während Bröckers sein Material so zuschneidet, dass lediglich seine Verschwörungsfragestellungen damit bedient werden, nicht indes die soziologisch interessante Massenkommunikation hinsichtlich Themen, Werte und Medien, Aktionsrichtungen, Aktivierung/Lähmung, Abhängigkeiten, Veränderlichkeiten und Traditionen. Allerdings wurde Bröckers Text nachträglich durchlektoriert und korrigiert und auf Verschwörunghypothesen qua herangetragene gestellte Fragen auf die keine Antworten da sind, zugespitzt.<br />
Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews; Aufnahmetechnik und Admin; Piratencrew Berlin</p>
</div>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2298/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2298/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2298/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2298/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2298/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2298/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2298/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2298/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2298/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2298/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2298/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2298/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2298/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2298/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lichtgeschwindigkeit.wordpress.com&amp;blog=9547884&amp;post=2298&amp;subd=lichtgeschwindigkeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>WOLLT IHR DEN TOTALEN KRIEG IN STUTTGART 21?</title>
		<link>http://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2011/08/07/wollt-ihr-den-totalen-krieg-in-stuttgart-21/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 23:49:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dietmarmoews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Corso]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Dietmar Moews]]></category>
		<category><![CDATA[etwas Albernes]]></category>
		<category><![CDATA[Heiner Geißler]]></category>
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		<category><![CDATA[Südstaatenmetropole Stuttgart]]></category>
		<category><![CDATA[Schlichter dradio]]></category>
		<category><![CDATA[Stephan Detjen]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart 21]]></category>
		<category><![CDATA[Tobias Armbruster]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedergänger Geißler]]></category>
		<category><![CDATA[Wollt ihr den totalen Krieg?]]></category>

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		<description><![CDATA[Lichtgeschwindigkeit STUTTGART DEMOKRATIE MOBBING IM DEUTSCHLANDFUNK am Sonntag 7. August 2011 Dietmar Moews zur Lage &#8211; live und ungeschnitten &#8212; im Globus mit Vorgarten in Berlin-Pankow Plot: Der Schlichtungsbedarf um die Gegner im Bahnhofsprojekt „Stuttgart 21&#8243; ist unbestritten. Auf der Betreiberseite der Bahn AG will man die rechtlich erreichte Baugenehmigung umsetzen. Die offizielle Schlichtung unter [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lichtgeschwindigkeit.wordpress.com&amp;blog=9547884&amp;post=2295&amp;subd=lichtgeschwindigkeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="450" height="363"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/xZfGxyigBVE?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/xZfGxyigBVE?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="363" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Lichtgeschwindigkeit STUTTGART DEMOKRATIE MOBBING IM DEUTSCHLANDFUNK am Sonntag 7. August 2011 Dietmar Moews zur Lage &#8211; live und ungeschnitten &#8212; im Globus mit Vorgarten in Berlin-Pankow<br />
Plot: Der Schlichtungsbedarf um die Gegner im Bahnhofsprojekt „Stuttgart 21&#8243; ist unbestritten. Auf der Betreiberseite der Bahn AG will man die rechtlich erreichte Baugenehmigung umsetzen. Die offizielle Schlichtung unter der Moderation von Dr. Heiner Geißler (CDU) hat einvernehmlich erhebliche Verbesserungen in der Sache, in der psychologischen Konfrontation, in der weiten öffentlichen Wahrnehmung und Kommunikation und in Form eines abgestimmten Schlichterspruchs gebracht. Nun wird die Umsetzung des Schlichterspruchs von den S21-Gegnern moniert. Hierauf hat sich Geißler erneut öffentlich engagiert und einen neuen Kompromißbahnhof vorgeschlagen. Dieser Vorschlag, formal außerhalb und nach Ende der Schlichtung, soll nun durch eine funktionalisierte „Goebbelsdiskussion&#8220; abgewürgt. Exponiert voran dabei der staatliche Deutschlandfunk durch den Redakteur Tobias Armbruster und hier zuletzt der Chefredakteur Stephan Detjen mit einem Kommentar.<br />
Dietmar Moews meint: Ich würde in entsprechender Rolle die Abwahl des Chefredakteurs Detjen beantragen. Es ist nicht die Aufgabe einen Kommunikationsbedarf zu stuurgart 21 mit einer Goebbelsdiskussion zu zerschmettern, wie geschehen.<br />
Dradio.de mit DLF am Dienstag, 2. August 2011, Deutschlandfunk informationen am Morgen Interview von Tobias Armbruster mit dem Schlichter von „Stuttgart 21&#8243; heiner Geißler (CDU) um 8 Uhr 10.<br />
Dradio.de mit DLF am Freitag, 5. August 2011 in der Sendung Corso um 15.25 eine Witzesendung von Klaus Nothnagel, der sagt: „Auch nicht verzeihen kann ich, dass wir durch ihn jetzt schon wieder über die Südstaatenmetropole und ihren doofen Bahnhof seit Tagen über etwas zutiefst Albernes reden müssen.&#8220;<br />
Dietmar Moews meint: Dieser Beitrag zielt auf die Herabwürdigung des Konfliktes in Herabwürdigung aller, die das Bahnhofsprojekt politisch bedeutend finden. „Etwas Albernes&#8220; ist mehr als eine sprachliche Schlamperei: eine gezielte Herabwürdigung der Andersdenkenden.<br />
Dradio.de mit Deutschlandfunk im Kommentar am Samstag, 6. August 2011: Greift der Chefredakteur den Fall der Diskussionsunterdrückung und Herabwürdigung, statt Schlichtung zum Bahnhofsprojekt eine Goebbelsdiskussion, mit dem Kernbegriff „Wiedergänger&#8220; Geißler abschließend auf und verdient damit die Kritiknote „ungenügend&#8220;.<br />
Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews; Aufnahmetechnik und Admin; Piratencrew Berlin;</p>
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		<title>NAZI VERGLEICH DEUTSCHLANDFUNK ODER HEINER GEISSLER</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 23:38:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dietmarmoews</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lichtgeschwindigkeit NAZI VERGLEICH DEUTSCHLANDFUNK ODER HEINER GEISSLER. am Dienstag, 2. August 2011 Dietmar Moews zur Lage &#8211; live und ungeschnitten &#8211; im Alphons Silbermann Zentrum in Berlin-Pankow Plot:, Über das Mittel einer inquisitorischen Dummheit im DLF-INTERVIEW des „Auschwitz-Demagogen&#8220; des DLF Armbruster, kommen wir zu einer Kritik der Kritik, die die Öffentlichkeit überfordert. Man haut den [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lichtgeschwindigkeit.wordpress.com&amp;blog=9547884&amp;post=2291&amp;subd=lichtgeschwindigkeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
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<p>Lichtgeschwindigkeit NAZI VERGLEICH DEUTSCHLANDFUNK ODER HEINER GEISSLER. am Dienstag, 2. August 2011 Dietmar Moews zur Lage &#8211; live und ungeschnitten &#8211; im Alphons Silbermann Zentrum in Berlin-Pankow<br />
Plot:, Über das Mittel einer inquisitorischen Dummheit im DLF-INTERVIEW des „Auschwitz-Demagogen&#8220; des DLF Armbruster, kommen wir zu einer Kritik der Kritik, die die Öffentlichkeit überfordert. Man haut den Sack und meint den Esel, häuft aber lediglich zusätzliche Verstimmung und Zersetzung in der öffentlichen Beteiligung an wichtigen politischen Vorgängen.<br />
Dietmar Moews meint: Hier wird demagogisches Anschlusspotential in der öffentlichen Wahrnehmungsökonomie missbraucht: Statt Stuttgart 21-Vermittlung weicht man auf das Lieblingsthema der Demagogen „Nazivergleich&#8220; hin. Als habe Geissler die Grundsatzdiskussion über „Nazi-Zitate&#8220; anregen wollen.<br />
Dradio.de mit DLF am Dienstag 2. August 2011, Deutschlandfunk ab 18 Uhr 10:<br />
Süddeutsche Zeitung Seite 11, Dienstag 2. August schreibt Stephan Speicher: &#8222;Der Lautsprecher ruft, und alle sitzen auf den Ohren. &#8222;Wollt ihr den totalen Krieg?&#8220; Heiner Geißler zitiert Goebbels, meint aber nur einen Bahnhof, und keiner regt sich auf.,..&#8220;<br />
Süddeutsche Zeitung Seite 6 am Dienstag, 2. August 2011: „Doppelte Prüfung. Kombilösung verzögert Stuttgart 21 um zehn Jahre.&#8220;<br />
Frankfurter Allgemeine Zeitung Seite 4 &#8222;Grün-Rot will Geißlers Kompromissvorschlag prüfen&#8220;<br />
Dietmar Moews meint: Die SZ referiert nur nicht den Alternativvorschlag, den Geißler vorgelegt hat. Die FAZ referiert die Positionierungen der Teilnehmer, nicht jedoch den neuen Alternativvorschlag.<br />
Es ist das sprachmoralische Gebot aller Gesprächsteilnehmer und Grundrecht eines jeden Sprechers, dass verstanden wird, was er meint und nicht, was er sagt oder was man ihm daraus drehen möchte.<br />
GEISSLER sagte: „Heikle Irritationen erfordert Einfühlungsvermögen und nicht demagogische Kampftechnik&#8220;. Gerade diese Kompetenz ließ der DLF-Moderator Tobias Armbruster vermissen. Armbruster führte das Live-Radio-Interview im DLF in unüblicher grober Weise, unterbrach den Telefon-Interviewpartner Geissler und sistierte wiederholt auf seiner „Naziunterstellung&#8220;. Geisslers Einlassungen in diesem Interview erlauben nicht geringsten Zweifel, dass es um Moderation und Vermittlung statt Konfrontation der Stuttgart21-Parteien und keinesfalls um Geissler selbst oder abwegige Diskussionen geht. Es ist eine Dummheit und Unverschämtheit des Redakteurs, Armbruster, zu behaupten, „viele DLF-Hörer&#8220; seien an dieser Inquisition statt am Thema Vermittlung Stuttgart 21 interessiert&#8220;.<br />
Das DLF-Interview sollte auf das angebliche Goebbels-Zitat hin geführt werden. Geissler hatte im Zusammenhang seiner Schlichtungsmoderation am vergangenen Freitag in Stuttgart geagt: „&#8230; Es gehe um die Frage: „Wollt ihr den totalen Krieg, das können wir auch machen, oder versuchen wir, als vernünftige Menschen einen vernünftigen Mittelweg zu finden.&#8220;<br />
Dietmar Moews meint: Ich sehe hierzu vier Hauptpunkte der kritischen Einordnung:<br />
Der Schlichter Geissler ist seit einiger Zeit in seiner Rolle überfordert, die betrügerische BAHN AG zu integrieren. Allerdings ist an das Eingangsbekenntnis Geisslers zu erinnern: Geissler meint: „Egal, was geschlichtet wird: Die Bahn AG baut den Bahnhof Stuttgart wie es die rechtsgültigen Genehmigungen erlauben.&#8220;<br />
Der letztlich entwickelte Bahnhofs-Alternativvorschlag nach dem schweizer Vorbild in Zürich, überirdisch und unterirdisch zu bauen, dient Geissler dazu Zeit zu gewinnen, damit aus den Verhandlungen nicht Gewalt wird. Und damit hat Geissler die Wahrheit seiner eigenen ehrlichen Vorstellung von der Konfliktsituation und der Konfliktperspektive ausgedrückt: „Wollt ihr den totalen Krieg&#8220; &#8211; Geissler will warnen, dass hier Unversöhnlichkeit bestimmend ist.<br />
Im Deutschlandfunk wunderte sich der frühere CDU-Generalsekretär Geissler nun darüber, dass man sich über sein Zitat aufregen könnte.<br />
„Wenn Leute sich wegen etwas Unsinnigem empören, kann ich sie nicht daran hindern.&#8220; Stattdessen sollten sie lieber die prekäre Lage in Stuttgart zur Kenntnis nehmen. Dort herrsche schon seit geraumer Zeit „totaler Krieg&#8220;. „Es hat über 100 Verletzte gegeben, ein Mensch ist total blind geworden bei dieser Auseinandersetzung&#8220;, sagte Geißler mit Blick auf die schweren Ausschreitungen zwischen Demonstranten und Polizei am 30. September 2010 im Stuttgarter Schlossgarten.<br />
Der 81-Jährige forderte die Konfliktparteien erneut auf, über seinen Kompromissvorschlag mit einer Kombilösung aus Kopf- und Tiefbahnhof nachzudenken. „Man kann doch nicht dauernd in Entweder-oder-Kategorien denken, sondern es gibt auch das Denken Sowohl-als-auch.&#8220;<br />
Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews; Aufnahmetechnik und Admin; Piratencrew Berlin;</p>
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		<title>AUS DEM KOMMUNIKATIONSMUSEUM</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jul 2011 13:09:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Lichtgeschwindigkeit PIRATEN IM KOMMUNIKATIONSMUSEUM Samstag, 2. Juli 2011 Dietmar Moews zur Lage &#8211; live und ungeschnitten im GLOBUS MIT VORGARTEN in Berlin Plot: Die Berliner Piraten Kandidaten haben aus den bisherigen Fehlern der Selbstorganisation und der Öffentlichkeitsarbeit nicht gelernt. Auf diese Art landen die Piraten im Kommunikationsmuseum. Während die Berliner taz im rückständigen Manipulationsstil a [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lichtgeschwindigkeit.wordpress.com&amp;blog=9547884&amp;post=2286&amp;subd=lichtgeschwindigkeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
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<p>Lichtgeschwindigkeit PIRATEN IM KOMMUNIKATIONSMUSEUM Samstag, 2. Juli 2011 Dietmar Moews zur Lage &#8211; live und ungeschnitten im GLOBUS MIT VORGARTEN in Berlin<br />
Plot: Die Berliner Piraten Kandidaten haben aus den bisherigen Fehlern der Selbstorganisation und der Öffentlichkeitsarbeit nicht gelernt. Auf diese Art landen die Piraten im Kommunikationsmuseum. Während die Berliner taz im rückständigen Manipulationsstil a la BILD die Piraten dizzed, produzieren die Piraten als angeblich IT-affine Gruppe einen echten Beitrag zum Kommunikationsmuseum: keine eigenen Plots im Wahlkampf, hauptsächlich ungeeignete Kandidaten, keine brauchbaren Bilder und keine eigenen Argumente. Was bei den Piraten zwischen Neoliberalismus, Libertär und Mafia so alles an fundamentalistischen Gedanken Freilauf genießt ist weitgehend &#8222;Polititfolklore&#8220; aus dem Kommunikationsmuseum. Die taz Tageszeitung Berlin reisst die Piraten Misere in unqualifizierter Weise runter. Mehr ist momentan seitens der Piraten nicht zu erwarten, weder Pressefotos noch Wahlziele oder Kandidatenqualitäten.<br />
Taz. Die tageszeitung titelt am Samstag, 2. Juli 2011: „Wie viel Selektion darf sein? Ethik Am Donnerstag stimmt der Bundestag über die Präimplantationsdiagnostik ab: Ein Streitgespräch zwischen Katrin Göring-Eckardt (Grüne) und Karl Lauterbach (SPD) über den Wert des Lebens und die Zumutbarkeit von Leid, Seite 3)<br />
Dietmar Moews meint: Auswahlzucht und Eutanasie &#8212; nein danke! Jeder gelungene Zeugungsakt sollte lebenswertes Leben erreichen dürfen. Ich bin gegen PID!<br />
Taz. Die tageszeitung, Seite 39 am Samstag, 2. Juli 2011: „Klarmachen zum Kentern. Wahl 2011 Einst als hoffnungsvoller Newcomer gestartet, reibt sich die Piratenpartei inzwischen intern auf. Umfragen sehen die Datenschutzverfechter bei 3 Prozent. (Foto vom Parteitag 2010 mit Kabelsalat).<br />
Dietmar Moews meint: Die taz-Autorin hat eine Hundehünde mit etlichen Knochen vorgestellt. Die Piraten werden herabgewürdigt, wie immer bei der Taz, etwa so, wie vormals die Grünen von BILD fertiggemacht wurden. Ein Bild von der Situation der Piraten wird den Taz-Lesern in Berlin nicht geboten. Die Autorin Svenja Bergt hat keine Ahnung, d. h. sie ahnt nicht, um was es geht. Ich habe darauf den Piraten gemailt: Es muss jetzt doch mal die Situation in eine analytische Hierarchie erfasst und gefasst werden.<br />
Der Artikel ist &#8222;Hundehütte&#8220;: in jeder Ecke ein abgelutschter Knochen, gespickt mit den Namen. Bei der Taz geht es wohl gar nicht konkret und prägnant? Das Zitat von diesem Professor ist lediglich eine kecke Behauptung, aber ohne Seinsbindung. Die Piratenlage ist nicht so. Was der Multikandidatpirat behauptet, ist ebenfalls Zeichen seiner geringen Lernfähigkeit: betreibt nach wie vor dieses gescheiterte Liquid feedback-Tool aber bemängelt die schlechte Kommunikation; der hat gar nichts verstanden. Ich glaube, ich muss alles zehnmal runterbeten, bis mal einer was kapiert: Wir haben, aus so zahlreichen Motiven wie Leuten der Piratenbewegung und der Piratenmitglieder, eine Partei gegründet, die es anders und besser machen will als alle anderen: offen und transparent.<br />
Inzwischen haben die zwei &#8222;Industrien eines jeden Vereins&#8220;, 1. die Organisation der Körperschaft (satzungsmäßige Ämter) und 2. die Sach- und Facharbeit, &#8222;Piratenpolitik auszuarbeiten und zu machen&#8220; eine Vergewaltigung erlitten, nämlich: Es haben begehrliche Piraten Vorstände erobert, nicht um die Organisation satzungsgemäß aufzubauen, sondern, um als Vorstände das &#8222;Politikerpersonal&#8220;, die &#8222;Politik&#8220; und die &#8222;Programme&#8220; selbst auszuwählen und zu bestimmen. Dies geschah vollkommen<br />
intrasparent und keinesfalls offen und es war äußerst undemokratisch. PUNKT.<br />
Leider sind diese Idioten auch noch die Geringbegabten. Und hier könnte jeder, der mag, seine persönlichen Beisüpiele und Erlebnisse anfügen. Davon gibt es mehr als man braucht, um diese Piraten in den Wind zu jagen. Aber das ist die Erkenntnis, die ausgesprochen sein muss:<br />
Durch Eroberung der Organisation, sich selbst als Piratenpersonal und Piratenprogrammbestimmer durchzusetzen, das war und ist bei uns der Fehler. Kurz, diese Machenschaft muss weg. Wir brauchen einen satzungstreuen Vereinsvorstand und wir brauchen eine qualitative Exposition der politischen Agenda. Ziel ist, inhaltlich Werte zu ermitteln und abzustimmen sowie, diese parteistrategisch aufzuziehen, immer angesichts des vorhandenen Personals. Ich hoffe, die leistungsschwachen Multifexe kriegen beim Spagat Dammriss, wenn sie in Neukölln und in Pankow gleichzeitig kandidieren.<br />
Ein Artikel, der nicht mal in die Nähe dieser Analyse kommt, weiß eigentlich nichts, außer: Kinder spielen im Sandkasten, Pissen, Kacken hinein und beschmeißen sich. Und der Professor sagt: Zunächst nur Sandschmeißen oder nur Pissen!<br />
Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews; Aufnahmetechnik und Admin; Piratencrew Berlin; Musik Roy Clark von Hektor von Usedom 1966</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2286/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2286/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2286/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2286/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2286/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2286/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2286/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2286/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2286/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2286/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2286/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2286/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2286/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2286/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lichtgeschwindigkeit.wordpress.com&amp;blog=9547884&amp;post=2286&amp;subd=lichtgeschwindigkeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>MARKET STATES UND US-REGIME ALS WELTREGIERUNG</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jun 2011 18:22:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dietmarmoews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chatzimarkakis]]></category>
		<category><![CDATA[Dietmar Moews]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Jörg Becker]]></category>
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		<description><![CDATA[MARKET STATES UND US-REGIME ALS WELTREGIERUNG Donnerstag, 23. Juni 2011 Dietmar Moews zur Lage &#8211; live und ungeschnitten &#8212; aus Berlin Plot: das US-Regime als Weltregierung mit der Ankündigung des Abzuges der US-ISAF-Truppen aus Afghanistan praktiziert Weltregierung und Weltmarkt, Internet und Lichtgeschwindigkeit zeigen die Unwucht in den Ressourcen der Schwachen gegenüber den USA und ihren [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lichtgeschwindigkeit.wordpress.com&amp;blog=9547884&amp;post=2282&amp;subd=lichtgeschwindigkeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="450" height="363"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/WTFDAA-K9ko?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/WTFDAA-K9ko?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="363" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>MARKET STATES UND US-REGIME ALS WELTREGIERUNG Donnerstag, 23. Juni 2011 Dietmar Moews zur Lage &#8211; live und ungeschnitten &#8212; aus Berlin<br />
Plot: das US-Regime als Weltregierung mit der Ankündigung des Abzuges der US-ISAF-Truppen aus Afghanistan praktiziert<br />
Weltregierung und Weltmarkt, Internet und Lichtgeschwindigkeit zeigen die Unwucht in den Ressourcen der Schwachen gegenüber den USA und ihren Schatten.<br />
Bereits Albert Einstein hatte in den 1930er Jahren die Idee einer Weltregierung zur Diskussion gebracht. Einstein forderte eine Weltregierung einer vereinten Welt. Dieses Konzept wurde vielseitig abgelehnt. Denn so lange es regional gebundene Menschen gibt, sind die sozialen Bindungen an den Ort des Alltagslebens. Am Ort entstehen Tradition, Abhängigkeiten und Veränderungen, deren Aktionsrichtungen und Aktivität, deren Rückbindung und Verantwortungsbereitschaft. Weltregierung bedeutet jedenfalls &#8222;Fernfuchtelei&#8220;, Abkopplung und &#8222;Balkanisierung&#8220;.</p>
<p>Mit den folgenden Zitaten aus der FAZ vom 20. Juni 2011, Jörg Wittkewitz: &#8222;Neuer Staatsfeind Nummer eins.&#8220; und FAZ vom Mittwoch 22. Juni 2011, Jörg Becker: Chatzimarkakis hat mich plagiiert.&#8220; werden Fragen der sozialen &#8222;Asymmetrien&#8220;, des &#8222;Market States&#8220; als weltweitem E-Commerce mittels des Internets und die Konflikte zwischen offenen Märkten, nationalen Volkswirtschaften und Rechtsstellungen, aber US-IT-Recht ausgebreitet.</p>
<p>Dietmar Moews meint: Solange es Menschen gibt wünsche ich mir nationale Grenzen, die mir im Zweifelsfall die Hoffnung des Entrinnens verheißen &#8211; eine Grenze über die der Mensch einer Regierung entfliehen kann.</p>
<p>Frankfurter Allgemeine Zeitung vom Montag, 20. Juni 2011, Seite 27, schreibt Jörg Wittkewitz: „Neue Staatsfeind Nummer eins. Alles wird zur ware. Seit Jahren beeindruckt das geschehen rund um Cyberattacken die Öffentlichkeit. Sie rufen mehr Empörung hervor als die Schlachtfelder realer Kriege. .. Kein mensch kann so schnell Bestellungen in den Markt senden wie der Computer. Heute weiß innerhalb von Sekunden jede Bank, wenn irgendwo in der Welt Wertpapiere den besitzer wechseln. Wer dann zu spät reagiert, kann &#8230; binnen Sekunden Hunderte von Millionen Euro verlieren&#8230; Aber die digitalisierte Uhr kann niemand mehr zurückdrehen .. alle Datenbanken auf Bergen von Umweltpapier .. verknüpfte Tabellen und Geschäftskennzahlen in Echtzeit sind dann passé&#8230;. Die Nationalstaaten zerfallen in „market states&#8220;. Er Marktstaat ist in letzter Konsequenz nur noch dafür verantwortlich, dass alle gesellschaftlich relevanten Themen ganz marktliberal verhandelt werden. .. Der Fokus der Nationalstaaten setzte auf konservative Werte wie Bildung, Familienpolitik oder soziale Teilhabe. Die neue Politische Orientierung am Marktgeschehen ruft weltweit die Anhänger der ehernen Werte auf den Plan. Die Arroganz der Märkte radikalisiert sie zunehmend. Und sie versuchen, den Markt da zu treffen, wo er am empfindlichsten ist: in der Welt der Finanzgeschäfte in Lichtgeschwindigkeit.<br />
Dietmar Moews meint: Hier wird deutlich wie ein Internet-offener Markt dennoch nationalrechtlichen Normen und rechtsstaatlichen Regeln unterworfen sein müsste. Duies ist aber nicht der Fall. Es dominiert US-Recht und US-Willkür bzw. die chinesische Alternative bietet ebenfalls keine Rechtsstaatlichkeit. Folglich ist eine WELTREGIERUNG, egal wessen Prägung, unerwünscht. Nationastaatliche Unabhängigkeit und Selbstbestimmung sind gefordert. Unterwerfung als Preis für die Marktteilnahme ist unakzeptabel.<br />
Frankfurter Allgemeine Zeitung am Montag, 20. Juni 2011, Seite N5 von Jörg Becker: „Chatzimarkakis hat mich plagiiert! Was denken die um ihr Zitat Gebrachten über die Praxis prominenter Politiker, ihre Doktortitel einst auf dem Kopierweg erworben zu haben?<br />
&#8230; ärgert , ist schließlich die Qualität dieser Dissertation von Chatzimarkakis. Der Untertitel seiner Arbeit „Kooperationsmodell globaler Ordnungspolitik am Beispiel des elektronischen Geschäftsverkehrs&#8220; verrät dem Leser mehr als ihr leicht ominöser und pompöser Haupttitel „Informationeller Globalismus&#8220; &#8230; fehlt bei Chatzimarkakis die damals wichtigste internationale Fachliteratur, und damlas wie heute ist es politisch ungeheuerlich naiv, nach irgendwelchen Gleichgewichtsmodellen zu suchen, die das Netz marktwirtschaftlich und quasie automatisch regeln. Nosense. / In meinen Arbeiten über das Internet und die Globalisierung habe ich auf Abhängigkeiten, ungleiche Diffusionszeiträume, ungleiche geographisch-regionale Ballungen und Leerstellen, ungleich stark ausgestattete Akteure, ungleich starke Ressourcen der Nutzer im Vergleich zu den Ressourcen internationaler Industriekonglomerate aufmerksam gemacht. In der politikwissenschaftlichen Theorie der internationalen Beziehungen kann man mit Ernst-Otto Czempiel davon ausgehen, dass Asymmetrie den Normalfall, Symmetrien dagegen die Ausnahme darstellen. Darum suche ich in meiner Forschung stets nach multilateralen Regeln für die Freiheit der Schwächeren .. ärgert es mich, dass Chatzimarkakis in seiner oberflächlichen Arbeit &#8230; mich also „gegen den Strich&#8220; beklaut.&#8220;<br />
Dietmar Moews meint: Ich verlange nationalstaatlich abgegrenzte politische Selbstbestimmung bei auf Gegenseitigkeit gestellten und geregelten „Market States&#8220;.<br />
Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews; Aufnahmetechnik und Admin; Piratencrew Berlin</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2282/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2282/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2282/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2282/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2282/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2282/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2282/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2282/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2282/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2282/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2282/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2282/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2282/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2282/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lichtgeschwindigkeit.wordpress.com&amp;blog=9547884&amp;post=2282&amp;subd=lichtgeschwindigkeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>GROHNDE SOFORT ABSCHALTEN UND WARUM</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 22:16:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Lichtgeschwindigkeit GROHNDE SOFORT ABSCHALTEN UND WARUM Montag, 20. Juni 2011 Dietmar Moews zur Lage &#8211; live und ungeschnitten &#8212; vom Kernkraftwerk Grohnde an der Weser bei Hameln. Plot: Von der Urangewinnung bis zum ca. vierzig Jahre nach dem entgültigen Abschalten erfolgenden Abbruchs eines Kernkraftwerks benötigt ein Energieunternehmen &#8212; alles eingeschlossen: GROHNDE SOFORT ABSCHALTEN UND WARUM [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lichtgeschwindigkeit.wordpress.com&amp;blog=9547884&amp;post=2277&amp;subd=lichtgeschwindigkeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
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<p>Lichtgeschwindigkeit GROHNDE SOFORT ABSCHALTEN UND WARUM Montag, 20. Juni 2011 Dietmar Moews zur Lage &#8211; live und ungeschnitten &#8212; vom Kernkraftwerk Grohnde an der Weser bei Hameln.<br />
Plot: Von der Urangewinnung bis zum ca. vierzig Jahre nach dem entgültigen Abschalten erfolgenden Abbruchs eines Kernkraftwerks benötigt ein Energieunternehmen &#8212; alles eingeschlossen: GROHNDE SOFORT ABSCHALTEN UND WARUM &#8211; etwa so viel Energie bzw. Kosten, dass es außer die Weltvergiftung keinen Ertrag abwirft. Die als Profite während der Gesamtlaufzeit abgeschöpften sogenannten Betriebsergebnisse umfassen etwa dem betrag, der z. B. der E-on fehlt um die vollen Kosten des Kernkraftwerls in Grohnde bestreiten zu können. Angesichts dieser voraussehbar skandalösen Bilanz ist die angekündigte Verfassungsklage gegen das geltende Atomgesetz und die angekündigten Entschädigungsforderungen wegen entgangener Gewinne eine extreme Peinlichkeit. Hier wird weder betriebswirtschaftlich noch volkswirtschaftlich gehandelt.<br />
Frankfurter Allgemeine Zeitung titel am Montag, 20. Juni 2011, „Mehr Licht (Foto: Energiepolitik &#8212; Wenn alle dafür sind, dann kann „man&#8220; doch nicht dagegen sein, oder? In der CDU ist aber noch nicht jede(r) von den Vorzügen der „energiewedne&#8220; überzeugt. Ein „Widerstandsnest&#8220; formiert sich auf Seite 4 in Sachsen. Die Sachsen gelten als „helle&#8220;, weshalb sie hoffen, dass auch anderen ein Licht aufgehen möge. Einen Lichtblick erhoffen sich die deutschen Kraftwerksbetreiber von einer Verfassungsklage gegen die geplanten neuen Gesetze (Seite 11), derweil die anzlerin sich wieder in der gunst ihrer Partei sonnen möchte (Seite 2).&#8220;<br />
DEWEZET titelt am Montag, den 20. Juni 2011: „Aufwind für die Windkraft in Hameln?&#8220;<br />
Dietmar Moews meint: Anmerkungen folgen demnächst.<br />
Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews; Aufnahmetechnik und Admin; Piratencrew Emmerthal</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2277/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2277/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2277/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2277/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2277/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2277/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2277/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2277/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2277/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2277/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2277/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2277/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2277/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2277/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lichtgeschwindigkeit.wordpress.com&amp;blog=9547884&amp;post=2277&amp;subd=lichtgeschwindigkeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>INITIATIVE WISSENSCHAFT FÜR ATOMAUSSTIEG</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 21:36:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dietmarmoews</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[BITTE AUFRUF LESEN &#38; UNTERSCHREIBEN Lichtgeschwindigkeit INITIATIVE WISSENSCHAFT FÜR ATOMAUSSTIEG Freitag, 3. Juni 2011 Dietmar Moews zur Lage &#8211; live und ungeschnitten &#8212; aus Köln am Rhein Plot: WISSENSCHAFT FÜR ATOMAUSSTIEG SAMMELT UNTERSCHRIFTEN UND SPENDEN FÜR „ZEIT&#8220;-ANNONCE Der Initiator Prof. Dr. Wolf Schluchter, BTU Cottbus hat am 31. Mai 2011 den folgenden Aufforderungstext an alle [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lichtgeschwindigkeit.wordpress.com&amp;blog=9547884&amp;post=2272&amp;subd=lichtgeschwindigkeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="450" height="363"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/XHJjl_pTnHI?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/XHJjl_pTnHI?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="363" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>BITTE AUFRUF LESEN &amp; UNTERSCHREIBEN</p>
<p>Lichtgeschwindigkeit INITIATIVE WISSENSCHAFT FÜR ATOMAUSSTIEG Freitag, 3. Juni 2011 Dietmar Moews zur Lage &#8211; live und ungeschnitten &#8212; aus Köln am Rhein<br />
Plot: WISSENSCHAFT FÜR ATOMAUSSTIEG SAMMELT UNTERSCHRIFTEN UND SPENDEN FÜR „ZEIT&#8220;-ANNONCE<br />
Der Initiator Prof. Dr. Wolf Schluchter, BTU Cottbus hat am 31. Mai 2011 den folgenden Aufforderungstext an alle Unterzeichner per Email versendet:<br />
„WISSENSCHAFT für ATOMAUSSTIEG, 31. 5. 2011<br />
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,<br />
seit dem Beginn unseres Memorandums am 5. April hat sich die politische Landschaft deutlich verändert. Mit der Erklärung der Bundesregierung über den Atomausstieg bis 2021/22 sind scheinbar alle Forderungen bereits erfüllt. Wir meinen Grund zur Skepsis zu haben. / Wir halten das Memorandum und seine Publikation in der ZEIT am 9.6. weiterhin für wichtig, um deutlich zu machen, dass es nicht noch einen Ausstieg aus dem Ausstieg geben darf. Auf solche Überlegungen von Seiten der vier großen Energieversorger deutet die Hintertür der Reserve-Regelungen bereits hin. / Im Memorandum heißt es, der Betrieb der Kernkraftwerke ist „schnellstens&#8220; einzustellen. Das kann nicht heißen, nur zum rot-grünen Atomausstieg für 2022 zurückzukehren. Auch am 31. Dezember 2022 kann es noch zum GAU kommen. / Der Wortlaut des Memorandums kann nun nicht mehr verändert werden, ohne UnterzeichnerInnen zu verlieren. Wir sind aber überzeugt, dass die Kernbotschaft klar wird, da im Memorandum nicht weniger als fünfmal ein „schneller&#8220; und „schnellstmöglicher&#8220; Ausstieg gefordert wird. / In den nächsten Monaten wird es aller Voraussicht nach zu einem harten Ringen kommen, ob die Atomkraftwerke hauptsächlich durch Kohlekraftwerke oder durch erneuerbare Energien ersetzt werden. Auch hier ist das Memorandum so deutlich wie möglich, mit dem „allgemein geforderte (n) Umstieg auf erneuerbare Energien&#8220; und dem Beispiel Portugals, wo schon heute 45% der Elektrizität erneuerbar erzeugt werden. / Nun, da sich selbst die bisher atomfreundlichen politischen Lager hervortrauen und vorsichtig beginnen in einer Energiewende eher eine Aufgabe und Chance zu sehen als einen Kostenfaktor, gilt es diese Entwicklung zu bestärken. / Sollte die Bundesregierung ihre versprechen vom 30. Mai ernst meinen, ergibt sich die neue Situation einer Gegnerschaft aus RWE, Eon, Vattenfall und (noch) EnBW einerseits und Regierung andererseits. Angesichts der Mischung aus Ankündigung und halb verblümter Drohung mit winterlichen Stromausfällen und Netzzusammenbrüchen, ist es jetzt an der Zeit, den Ausstieg ein für alle Mal fest zu verankern. Wenn das heißen sollte, der noch bis vor kurzem atomfreundlichen Regierung den Rücken stärken, ist das eine ironische Wendung der Ereignisse, aber keine unbedingt schlechte. Während die Atomlobby auf zeit spielt und ihre Winteroffensive schon ankündigt, gilt es für uns, die Gunst der Stunde zu nützen. / Ein Fukushima muss ausreichen, um die öffentliche Meinung von der Notwendigkeit eines Umdenkens zu überzeugen. Wir bitten daher um kleine und große Spenden für die Zeitungsannonce, es fehlen noch 7.598,59 Euro von 11.729,59 Euro. Wir liegen bei circa 940 Professorinnen und Professoren. 1000 wären hervorragend.<br />
Freundliche Grüße. Wolf Schluchter&#8220;.<br />
Spendenkonto Initiative Atomausstieg: Sparkasse Spree-Neiße KtoNr. 1190047051 (BLZ 18050000).<br />
Kölner Express am Donnerstag, 2. Juni 2011, Seite 6: „Atomausstieg ist eine Mogelpackung&#8220; Energie Kritik von Verbänden und Parteien,<br />
Dietmar Moews ergänzt: ABSCHALTEN bis 2015 ist laut Greenpeace möglich ohne erhebliche Nachteile nebst erheblicher Vorteile. Die Radiaktivitätsprofiteure müssen die Argumente von Greenpeace aufnehmen oder widerlegen. Das Merkel-Atomregime muss die Argumente aufgreifen und argumentieren anstatt weiterhin blinde Entscheidungen fortzusetzen.<br />
Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews; Aufnahmetechnik und Admin; Piratencrew Köln</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2272/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2272/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2272/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2272/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2272/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2272/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2272/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2272/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2272/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2272/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2272/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2272/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2272/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2272/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lichtgeschwindigkeit.wordpress.com&amp;blog=9547884&amp;post=2272&amp;subd=lichtgeschwindigkeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>KuckKucksUse &#8211; Datenschutz durch Entkopplung von Daten und Quellen</title>
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		<pubDate>Tue, 17 May 2011 21:42:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dietmarmoews</dc:creator>
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		<description><![CDATA[KuckucksUse Dietmar Moews 2004/2011 Eine IT-soziologische Vorstellungsorientierung zum Datenschutz. Das sicherheitstechnische Potential einer sozialen Verhaltenskunst als Kuckucksvariante der Entkopplung von Daten und personifizierbaren Quellen. jeder User vermeidet jede persönliche exklusive Sicherheitssoftware und gibt Geheim-Passworte nachweislich an zahlreiche Dritte. 1. Computer als nützliche „harmlose“ Prothese Heute wissen wir, dass Datensicherheit für den IT-Nutzer nicht durch Geheimhaltung [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lichtgeschwindigkeit.wordpress.com&amp;blog=9547884&amp;post=2258&amp;subd=lichtgeschwindigkeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong><span style="font-family:Khmer OS;"><strong><span style="font-family:Khmer OS;"><span style="font-size:xx-large;">KuckucksUse</span></span></strong></span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;">Dietmar Moews 2004/2011</span></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;">Eine IT-soziologische Vorstellungsorientierung zum Datenschutz. Das sicherheitstechnische Potential einer sozialen Verhaltenskunst als Kuckucksvariante der Entkopplung von Daten und personifizierbaren Quellen. jeder User vermeidet jede persönliche exklusive Sicherheitssoftware und gibt Geheim-Passworte nachweislich an zahlreiche Dritte.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;">1. Computer als nützliche „harmlose“ Prothese</span></strong></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;">Heute wissen wir, dass Datensicherheit für den IT-Nutzer nicht durch Geheimhaltung oder Sicherheitssoftware, durch Nicknames und Passwörter möglich ist (Constanze Kurz/Frank Rieger). Aber es gibt die intelligente soziale Sicherheit, die auf einfachen Verabredungen zwischen den Kommunikanden beruht. Durch intelligentes KuckKucksUse-Verhalten kann der User Spione und Missbrauch weithin in den Rahmen der professionellen Erkennungsdienste und &#8222;alltäglichen&#8220; analogen Detektei zurückweisen. Massendatensammlungen werden von persönlicher Zurechnung entkoppelt und qualitativ entwertet.</span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;">Seit ich Computer am Internetz benutze, in den 1990er Jahren, verändert sich mein „Instinkt“ der Selbstkontrolle meines Verhaltens. Meine soziale, „natürliche“ unwillkürliche Vorsichtig-keit, erlaubte mir damals, Computer bedenkenlos wie eine Nagelfeile oder ein Wasserglas, wie eine Prothese oder eine Übermenschlichkeit zu nutzen. Sehr bald aber kam eine von Bedenken gehemmte Vorsichtigkeit hoch.</span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;">Während in meinem EDV-Studium, zwischen 1969 und 1972, ganz eigentlich „Computer“ eine Art Abenteuer und Spielvergnügen praktisch angewandter Mathematik war, wurde daraus dann bald zunächst Rechenmaschine, dann Schreibmaschine, später Musikmaschine (Atari/Notator). Und meine Gewohnheit, Computer zu benutzen, war von anbeginn eine Abrichtung meines Informationsschutz-Instinkts, dahin, in einer überhaupt nicht schutzbedürf-tigen Sphäre zu agieren. Der Computer war eine willkommene Erweiterung des Körpers und des Geistes. Am Computer gab es für mich als Benutzer keine notwendige Geheimhaltung oder Diskretion. Der Computer, als technisches Werkzeug, hatte auch wenig mit Esoterik, Tiefen-Sozialpsychologie oder Intimitäts-Schutzbedürfnis zu tun. Ich hätte mich wegen der Computerbenutzung nicht im Klo eingeschlossen oder auch nur in Anwesenheit anderer Menschen mich so abgewendet, dass man mein Gesicht oder den Bildschirm nicht hätte sehen können sollen. Genauso, wie ich mein Gesicht offen zeigen kann, ganz sicher, niemand könne wissen, was sich hinter meiner Stirn tut, benutzte ich meine Computer. Auch noch mit dem verstärkenden Aspekt, dass diese Computertätigkeiten, außer im Studium, niemand je interessierten, wie und was, ob, wieso und warum ich Computer benutzte. Kurz, ich nahm den Computer als Werkzeug, als Verlängerung meiner Ambitionen, die weder jemand interessierten noch als Daten oder semantische Information schutzbedürftig sein könnten. </span></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;">2. Der Computer als Intimitätsrisiko</span></strong></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;">Insofern beschlich, übrigens im Unterschied zu allen anderen neuen IT-Nutzern mit denen ich Kontakt hatte, mich, irgendwann in den 1990er Jahren bei den ersten Emails, die ich erhielt und versendete, ein unentschiedenes Gefühl. Meine Festplatte bildete bislang flüchtige kleine Aktivitäten ab, fror intime Beiläufigkeiten oder Geheimnisse ein, wodurch Fremdbeobachtung ermöglicht wurde, die an der gewohnten Selbstbeobachtung vorbeiziehen konnte. Gar nicht bereit, eine arglose Werkzeugbenutzung in sozialer Dimension, hinsichtlich einer sozio-kulturellen Ausprägung, infrage zu stellen, mitzubestimmen und zu diskutieren, war mir plötzlich klar, wie sich mit dem Internetz eine „neue, technisch entkoppelnde Sinnlichkeit“ heranschlich. Die Maschine bildete ein Intimitätsrisiko. Ich fühlte ein Bedürfnis zur Vorsicht. Unter den Händen der alten Menschen der „alten Sinnlichkeit“, die sich noch im Badezimmer einschlossen, die Ihre Briefe in einer verschlossenen Mappe, in einem verschlossenen Schreibtischfach aufbewahrten, die ein Telegramm anders diktierten als eine Postkarte und in einem Brief, noch anders, selbst schrieben, entstand eine neuartige Echtzeitkommunikation. Schnittstelle, Computer und weltweite Netzverbindungen ergaben eine preisgünstige, virtuelle und ort- und zeitverändernde Sozialität, die weitere Qualitäten hatte: Die Fernfuchtelei (P. Handke) war nicht nur den Piloten von Enola Gay begegnet. Es kam eine „neue Sinnlichkeit“ (D. Möws) herauf, ein neues anthropologisches Kulturphänomen der Kontrollveränderung, sowohl der sinnlichen Kontrollschwäche wie der diskreten Beobachtung oder der unheimlichen Datenanalysen. Durch ganz alltäglich praktische Grenzver-schiebungen, zwischen Menschen und Robotik, deren Steuerung und Kontrolle, schließlich deren Gestaltungsmacht, entstanden neue Verhaltensbedingungen. Und unvermittelt entstanden sozio-kulturelle Verschiebungen, wer, ob, was mit wem, wie anders machen konnte. Neue Interdependenzen und Interaktionsspiele, anders aufgeladene soziale Normen wurden gebildet: Ich erwarte heute, dass mir niemand, ohne mein ausdrückliches Einverständnis, Inhalte per Internetz übermittelt oder Online stellt, die ich als meine schützenswerte Intimität ansehe. Von Datenmassen in Algorithmen durchprüfenden Super-Rechenmaschinen, die uns zu gespenstischen Gestaltungsmächten und telematischen Zwängen führen, ist hier noch gar nicht gehandelt, wenn ich das Kuckucksprinzip ins Spiel bringe. Aber wer führt diese Entwicklung? Wenn nicht IT-Soziologen die anthropologischen Nerven bewahren, werden die politischen Details und Rahmenhandlungen die Mehrheitsgesellschaft mit der neuen Sinnlichkeit überrumpeln. Statt Orwells Soma blicken wir der „Perfektion der Technik“ (G F Jünger) als „antiquierte Menschen“ (G. Anders) ins Gesicht.</span></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;">3. Der KuckucksUse entkoppelt das Sicherheitsproblem</span></strong></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;">Meine nun folgende Hypothese habe ich KuckucksUse getauft. Sie ist in eigener Kommunikationspraxis bereits technisch erfolgreich geprobt, sie lautet wie folgt: angesichts der it-technologischen Gewissheit, dass Datensicherheit unmöglich ist, müssen sich die Menschen gegen die Datensubversion mittels eines menschlichen Exklusivvermögens sichern, nämlich sozio-kulturell. Ich bin davon überzeugt, unsere menschliche Vielfalt und unser mimetisch-poetisches Vermögen erlau-ben, selbst bei ungebremster, üppigster und ausschweifendster Datenemission, durch eine sozio-kulturelle „Verschlüsselung“ von bilatera-len oder auch multilateralen Informations-partnerschaften, Datenverkehr fließen zu lassen, ohne dass er uns zugerechnet werden kann. In dem der Emissär eines Textes, außer der erfassten IP-Adresse, seine persönlichen Absender-Daten und namentlich die des gemeinten Empfängers vermieden werden. Außerdem wird der Text selbst um wesentliche Informationen verkürzt, sodass er in der blanken transferierten Form uneindeutig ist. Nur der eingeweihte Empfänger erkennt den Absender an der Art der Textverkürzung und nur der eingeweihte Empfänger kann den Text sinngemäß ergänzen, sodass erst durch den Empfänger der ganze Text aggregiert werden kann. Die Daten und der Datenfluss sind dadurch zwar nach wie vor Teil der Telematik, aber nicht mehr Volltext der sozialen Emission. Daten werden erst beim Empfang durch sinnerfüllende Hinzufügungen durch den Empfänger verständlich. Der Kuckuck legt Eier in fremde Nester. Nur der Kuckuck kann seine Botschaft erkennen. Ohne Hinzufügungen zu den fließenden Daten sind weder der Text sinnvoll, noch Absender und Empfänger ermitttelbar. Trotz eines solchen Datenaufkommens kann nicht eine wirkliche Person profiliert werden. Die Auswertung des Datenaufkommens zwischen zwei IP-Adressen ergibt keine identifizierbaren Personifizierungen. Es müssen also die jeweiligen Kommunikanden lediglich ihre Informationssendungen um die nur ihnen bekannten persönlichen Absender- und Adressatenmerkmale kürzen. Eine Datensendung ist um die Identifizierungskennzeichen, die den Kommunikationspartnern bekannt sind, gekürzt. Nur über das Wiedererkennen des Partners, Absender oder Empfänger, der die dem Text fehlenden, Sinn verleihenden Details, empfängerseitig so hinzuzufügen und zu vervollständigen vermag, lässt den Informationstransfer gelingen. Für Dritte unverständlich wird erfolgreich kommuniziert und damit sichergestellt, mittels „sinnloser“ Texte Kommunikationsinhalte zu transferieren, die nicht einfach lesbar und jedenfalls vor Gericht nicht zurechenbar sind. Man erkennt zwar das Kuckuckshafte dieses KuckucksUse, doch muss es bei „Sippenhaft“ belassen, weil der konkrete Eierleger &#8211; jeden-falls nicht über Algorithmen &#8211; zu fassen ist.</span></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;">4. Wo der KuckucksUse nützt, findet sich soziale Veränderungsbereitschaft</span></strong></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;">Ich bin davon überzeugt, dass wir unser poetisches Vermögen gar nicht so sinnschär-fend genießen, wie es uns möglich wäre. Denn unser Alltagshandlungsstil und die Alltagsge-wohnheiten sind eine Kommunikationspraxis voller Oberflächlichkeiten und Redundanzen. So, wie vielen Menschen eine feinere Botschaft der Ironie oft nicht aufgeht, aber bei besserer Aufmerksamkeit verständlich wäre und dann sogar großes Vergnügen bereiten kann. So könnten alle Menschen sozio-kultivierten Gebrauch zur Datensicherheit entfalten, in der Einsicht: Jeder Mensch hat eine eigene Sprache. Und jeder andere Mensch ist fähig, ganz subjektive Sprachspiele auszulegen. Zu jedem anderen Partner, unterschiedlich ausgeprägt und unterschiedlich gesprochen, bleiben eine konkret-individuale justiziable Quelle, ein interaktiver Datenverkehr und ein persönlicher Datenempfänger, von Fremden, von Außen, unidentifizierbar. Auf diese Weise lässt sich die rechnergestützte Verifizierung eines Datenemissärs sabotieren. Ferner werden dadurch die einfachsten, so sprachlich intim verkürzten Botschaften nicht mehr einfach lesbar, wie ehemals eine Postkarte durch den Briefträger es war. Wir hätten mit dem KuckucksUse im Bild gesprochen, eine Post-karte ohne Anschrift und einen Textinhalt, den der Briefdieb nicht versteht, während der Empfänger den Absender an der Handschrift erkennt und deshalb die fehlenden Informationen dem Urlaubsgruß zum vollen Selbstverständnis beim Lesen hinzuzufügen vermag. </span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;">In der Kuckucksuhr arbeitet eine uhrwerk-mechanische Pfeifenkombination in primitiven Holzhäuschen. Ansonsten verstehen wir ein Prinzip des natürlichen Echos oder der angeb-lichen Wiederspiegelung sozialer Aktivitäten oder einen Vogel, dessen Ruf jeder Mensch kennt. Die echte Kuckucksfrau legt je ein Ei in der Farbe des Brütgeleges fremder Vogeleltern. Kuckucksbrüter wundern sich dann über riesigen Vielfraße, die sie aufziehen. Die empirische Sozialforschung kennt das Kuckucks-artige, wie Befragte auf „Kuckucksfragen“ antworten. Indem eine Frage zu einem Thema so inhaltlich beschnitten wird, dass eine Ja/Nein-Anwort in jedem Fall die Vielfältigkeit oder die Komplexität des Gefragten nicht sinnvoll erfassen kann. Dadurch wird selbst die „ehrliche“ oder „wahrheitliche“ Beantwortung weder „blanke Wahrheit“ noch die Werthaltung ausdrücken, noch kann sie als Antwort mit Geltung zur Frage interpretiert werden. Es entsteht die „Kuckucksantwort“ auf die „Kuckucksfrage“ &#8211; eine mit der Fragestellung bereits vorgefasste, quasi suggerierte Antwort.</span></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;">5. KuckucksUse im Email-Alltag</span></strong></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;">Und mein Kuckuck soll als Verständnisbild helfen, zu erklären, was mich angesichts der Robotik erregt: Ich begann meine konkreten Emails ohne namentlich persönliche Anrede zu schreiben und zu versenden. Ich ließ den Namen, die Adresse und jede geschlechtsspezifische Anrede weg. Ich sparte die Höflichkeitsformeln für den Mailempfänger und schloss, ohne meine eigene namentliche Unterfertigung. Als im Zuge des rasend ausweitenden Gebrauchs des internetzes die Rede wur-de von IP-Adresse, von Verkehrsdatenerhebung und -auswertung, verfiel ich also auf ernsthafte sozio-kulturelle Spekulationen. Zunächst schuf ich eine Emailadresse, die nicht ohne weiteres identifizierbar ist. (Am E-Government und E-Banking nehme ich bis heute keinesfalls im eigenen Namen teil). Sowohl als Soziologe, der Konstituen von Menschen, Szenerien, Verhaltensmerkmale und deren Kommunikationsoptionen kennt, erlaube ich mir Besonderheiten im Verhalten. Es ist jedem erlaubt, seine eigene „Email-Sprache“ einzupflegen, die dann den Anforderungen der Datensicherheit der KuckucksUse-Theorie ent-spricht. Es ist dieser deduktive Produktionprozess, auch unter Einbeziehung meiner sozialen Koproduzenten, der Emailpartner, die Kriterien zur Theorie aus den Nutzererlebnissen zu ziehen. Dadurch werden induktive Auslegungen gefunden, die das gesamte System des abzukoppelnden Verkehrsdatenflusses einbeziehen (z. B. hinsichtlich der Bewegungsprofile durch die ortenbaren Funkchips, siehe unten).</span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;">So wie der inspirierte sozial zugewendete Mensch fähig dazu ist, sich sehr variant und elastisch auf jeweilig inkonstante, situative Sozialbeziehungen rhetorisch einzulassen und anzuschicken, so sagt das Dichterwort nicht zu Unrecht: „Den Brief schreibt der Empfänger“. Versuchte ich fortan jeden Emailtext so „wasserdicht“ abzufassen, dass der Mail-Empfänger, bei etwas Übung, ganz genau erfährt, wer geschrieben hat und was ich ihm oder ihr oder dem Empfängerkollektiv sagen will. Wer so einen Emailtext sieht, der nicht weiß, wie der Absender heißt, der nicht weiß, wovon der Bezug oder das Betreff handelt, wer den Empfänger nicht kennt, weil nirgends Namen ausgeschrieben stehen, der stößt auf Verständnisschwierigkeiten. Für Nutzer-Profiling sind Datensätze ohne verlässliche Zuordnung, auf das Konsum- oder Kaufverhalten, auf den Kontostand oder auf Echtzeitmobilität und Vieles, unbrauchbar, wenn die Person nicht einheitlich feststellbar ist.</span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;">Hierfür habe ich also eine Art Kuckuck-Text-Technik entwickelt, indem bei jedem individuellen Adressat eine identische, von mir bestimmte Information, jeweils auf die Eigenart des Empfängers abgestimmt, unidentisch geschrieben wird. Es können alle möglichen Spiele der Buchstaben, Worte, Grammatik sein, es können zweisame Spitznamen sein, Konnotationen unter uns und Vieles sonst. Wie ein Kuckucksruf schreibe ich meine Innovation passgenau auf das beim Empfänger vorhandene Vorwissen und auf seine spezielle Kenntnis meiner auf ihn bezogenen Kenntnisse, auf etwaige Kodierungen in persönlicher Geheimsprache, auf sein Wissen von unserem Wissen. </span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;">Es ist also betreffs des ganz normalen Email-Textens einzig zu verstehen, lediglich zu berücksichtigen, wie man eine offene Postkarte anders betextet als eine versiegelte Briefbot-schaft. Wie man eine persönliche Mitteilung unter vier Augen inhaltsschwerer Beladen kann als eine öffentliche Ansprache, offizial anders spricht als privat, intim anders als amtlich-stellvertretend, wissenschaftlich anders als künstlerisch, erotisch anders als protokollarisch, Situationen, Risiken und soziale Szenerien immer ein- oder ausgeschlossen. Was kann ich im Emailtext alles durchstreichen, das die entscheidenden Inhalte „ohne allen Schmuck“ dem konkreten Adressaten doch verlässlich übermittelt?</span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;">Inzwischen werden meine geschlechtsändern-den Scherzanreden, wie „Du dummer Kühlschrank“, „Allerwertester“, „Prototyp“ und so weiter ebenso verstanden wie meine Grußformeln, „Euer Euter“, „Meine Güte“, „R. Steht“, „R. Hängt“, „S. Reicht“ oder diverse Zeichen „%&amp;$§“ &#8211; wodurch ich klarstelle: „It&#8217;s me“, und: „Hier ist der Schluss der Lücken-Emission erreicht“. Die meisten Emailpartner machen das bislang notgedrungen mit, erwidern eher nicht und ringen sich zu einem verschämten „O.“ (für Ottilie) durch oder „liebe und nicht hasserfüllte Grüße“ signalisieren die Vertrautheit oder „Sehr geehrter Herr“, die Höflichkeit der Distanz. Nun ja: KuckucksUse wird als it-sozio-kulturelle Mitteilungstechnik mit der Zeit kommen. Denn Data-Sicherheit gibt es technisch bedingt niemals. Missbrauchs-Nutzungen gibt es allemal. Die Macht der Internetz- und Computernutzer liegt in ihrer it-sozio-kulturellen Kuckucks-Intelligenz. </span></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;">6. Das zweite Bein des Kuckucks als Swingerclub dem Leben abgeschaut</span></strong></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;">Das zweite Bein des Kuckucks meiner Kuckucks-Theorie, neben dem Kuckucksruf des interdependierenden LückenTextens und Textlesens, zwischen zwei mehr oder weniger einander bekannten Schreiber/Leser, ist das Kuckucks-Geeiere. Es wird dem Leben abgeschaut und deduziert. Ich nutze aus der analogen Real-Life-Szenerie eines jeden Menschen seinen Umgang mit seinen unterschied-lich eng Vertrauten. Meine Hypothese will ermöglichen, eine justiziable Zurechnung von Datenemissionen, die von meiner häuslichen oder mobilen IP-Schnittstelle ausgingen oder empfangen wurden, weder mir persönlich zugerechnet werden können, noch überhaupt personifizierbar sein sollen. Dabei wird der rechtsstaatlich gültige Grundsatz der „Halterhaftung“ und das konkrete strafrechtliche Ermessen einer persönlichen Zurechnung bedacht.</span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;">Zu jedem Menschen gehören selbstverständlich andere Menschen als Konstitutionsbedingung. Hier helfe ich im Winter ein Auto des Nachbarn anzuschieben. Da lasse ich jemanden zur Haustür herein, der seinen Schlüssel vergessen hat. Was unabdingbar zum Alltag, zur sozialen Integration und alltäglichen Reproduktion gehört, wird in verzwickten Vertraulichkeitsspielen täglich aufgebaut und zerfallen gelassen. Ich gebe einer Person meinen Hausschlüssel zum Blumengießen. Oder ich erzähle dem Arzt, der Versicherung und dem Arbeitgeber verschiedene Gegenstandsakzente eines Tatsachverhalts. Ich beziehe meine Großkinder und Kinder anders in meine Hoffnungen, Wünsche, Pläne und Abhängigkeiten ein als meine Eltern und Großeltern. Es gibt nicht nur BGB-sichere Sozialverhaltensweisen, son-dern auch Unkonventionelles und Spontanes.</span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;">Der Kuckuck plaziert Eier in fremden Nestern. Das muss man hier wörtlich nehmen. Insofern, dass die Intension der IT-Wirtschaft deutlich ist, dass IP-Zuordnungen auf nur eine Nutzer-Person, deren Aufenthaltsort und deren Bewegungsprofilierung festgestellt werden können sollen. Ich kehre deshalb die Frage um: Was machte die Volkszählung im Jahre 1987 unbrauchbar? Antwort: Die Unverlässlichkeit der Angaben und die geringe Teilnehmerzahl. Das IP-bezogene Datenaufkommen, das jede Datenquelle, jede Endschnittstelle dem Nutzer persönlich zuordnen können will, ist vollkom-men nutzlos, wenn eben die Person nicht identifizierbar oder nicht identisch ist. Das man jedem Nutzer sogenannte „Sicherheitscodes“ gibt, die die persönliche Identität sicherstellen sollen, wenn der Nutzer „seine“ Geheimzahl geheim hält und nur selbst verwendet, ist in dem Moment nichts mehr wert, wenn die Datenquellen durcheinander geraten. Kurz: ich habe das Kuckucks-Prinzip ausgeweitet. Selbst, wenn zukünftig aus polizeilichen oder sogenannten sicherheitspolitischen Zwängen oder Gesetzesauflagen, mein Internetzanschluss, zu hause oder mobil höchst notariell versiegelt und als Chip in mein Schienbein implantiert würde, löse ich den Datensatz in Müll auf, indem ich mehrfach in der Woche einen Kaffee trinken gehe. Bier geht auch.</span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;">Es muss meine Schnittstelle nur in unregelmäßiger Zeitabfolge von anderen Personen kuckucksartig benutzt werden. Und schon entsteht aus der Datensammlung ein Vorrat erstklassiger Verschlingelung. Egal welche Art der Algorithmen, welche Fragestellungen und welche Profilierungsziele auf das Datenauf-kommen zu meinem Account angewendet werden, besteht das Sample eben nicht aus dem Verkehr einer einzelnen namentlich bekannten Person, sondern aus einer nicht entschlüsselbaren Vielfalt von Quellen. Hieraus lassen sich weder Kundenprofile erstellen noch Terrorüberwachung ableiten. Die Nutzlosigkeit wird sich an der Evaluation dieser Profilierungs-Praktiker von Absatzmarkt und Polizei-phantasie, dieser Sicherheitsgespenster der Geo-Data und Co sehr bald errechnen lassen. Indem der Umsatz- und Gewinnmotivation durch Kostenersparnis nicht weiter ausgegebener Internetzwerbung geholfen werden kann: Aufklärung rechnet sich dann auch so herum. Ich gebe also einfach meine Geräte und PIN&#8217;s, Zugangscodes und Schlüssel mehrmals im Monat anderen Nutzern. Wir tauschen das Mobile, besuchen uns, nutzen unsere Rechner im Tausch, du fährst mit meinem TomTom um den Block, ich mit deinem nach Hamburg. Dann rufst Du mich von meinem Handy von Paris aus auf das Handy eines Dritten an: Der reinste Kuckucks-Swinger-Club löst das Problem bzw. macht die Verkehrsdaten zu dem, was sie sein sollen: Verkehrsdaten.</span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;">Ich sehe vor mir, die überwiegende Zahl der auf Tradition, Sicherheit des Gehabten, des Konventionellen, der hohen Redundanz und der geringen Innovation, denen ihre Geheimzahl, ihr persönliches Mobiltelefon, ihre exklusive IP-Kennung, unantastbar scheinen. Die Spießigkeit hinter der angeblichen Sicherheit, die unelastische Starre, statt der sozio-geistigen Bewegung, diese scheinbar bewährten Gewohnheiten, wo man auf sich selbst angewiesen ist und nicht vom Zusammenspiel mit „unzuverlässigen“ Sozialpartnern, macht den KuckucksUse als Swingermodus zunächst unerwünscht. Es käme eben dem Rotschwänzchen niemals in den Sinn, Eier je anders abzulegen, zu brüten und die Jungen zu füttern als gewohnt (eben auch den jungen Kuckuck). Während das Kuckucksweibchen in wenigen Sekunden das passende Ei ins andere Nest legen und bereits darin liegende Eier abzuräumen weiß oder der gerade geschlüpfte Jungkuckuck schaufelt die Mitfresser über Bord.</span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;">Kurz, es lassen sich an den praktischen Erfahrungen mit dem „Cat Sharing“ entlang, unter den Zielsetzungen des KuckucksUse, sehr leicht Gebrauchsvereinbarungen treffen, wie man mehrere Mobiltelefone mit mehreren Nutzern datensicher nutzen kann. Ohne dass die Kontrolle des sorgfältigen und diskreten Gebrauchs und der ordentlichen Übergabe der Telefon- und IP-Nutzer untereinander schwierig wäre, müssen die Units lediglich diskret die Hände wechseln. So fielen die Nutzerdaten jedes einzelnen Nutzers, der als Datenquelle als konkrete Zielperson identifiziert werden soll, zwar weiterhin an. Aber die Zuordnung fiele schwer. Ohne dass die Quelle analog identifizierbar ist, wäre auch eine justiziable „IP-Halterhaftung“ nicht geeignet, die Nutzergruppe in Einzelnutzer aufzulösen. Der gesamte Datenfluss, der in die Speicher gelangt und der als Bezahlung der Serfer-Provider „abkassiert“ also gespeichert und weiterverwertet werden soll, wäre in der „Blackbox der Kuckucks-Nutzergruppe“. Sofern solche Nutzergruppen ephemer, also personell nicht konstant, sind, ist der Volldatensatz im Sinne der persönlichen Tarnungs- und Sicherheitswünsche der Nutzer, entschärft. Man hat kleine Praktiken nötig und fährt quasi „im Leihwagen“ hat aber sämtliche individuellen Utensilien an Bord. Das IPhon oder Android-Mobile wird eben öfter mal weitergegeben, wie die Kuckuckseltern selbst, sich der weiteren Liebe widmen, während sich andere ums Brüten und Füttern kümmern</span></p>
<p><strong><span style="font-family:Khmer OS;">7. Was kann man gewinnen, was verlieren?</span></strong></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;">Der KuckucksUse soll also einerseits zunächst die Email-Contents, Texte und Dokumente, in nichtzuortenbaren Schriftverkehr per Email verändert werden können. Und andererseits soll dem kurartigen „Verleihen“ des heimischen Computers an andere, bekannte oder auch „fremde“ Personen zur anonymen Gebrauchsüberlassung, jegliche Massendatensammlung und Verkehrsdaten unbrauchbar gemacht werden. Denn eine „Halterhaftung“ wie beim PKW kann nicht zur Profilierung eines persönlich identifizierten Kundenpotentials und damit zur Kommunikations- und Absatzförderung genutzt werden. Dass sich der Verantwortliche einer IP nicht von Internetz-Kriminellen belasten lassen sollte, muss nicht betont werden. Wenn viele verschiedene Kuckucke Kuckucksfamilien bilden, die sich gegenseitig die Verkehrsdaten unregelmäßig aufmischen, ist das KuckucksUse sogar ein neues lustiges Gesellschaftsspiel, dabei nicht so unsicher wie der Partnertausch in entsprechenden Salons.</span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;">Wer sich mit dem KuckucksUse anfreundet und probiert, seine Contents unterhalb der Diskre-tionsgebräuche von offenen Postkarten-Texten abzufassen sowie keine namentlich-persönliche Anrede, Blanknamen und Absendernamen benutzt, schließt damit die einfache Zuordnung der Quelle aus. Wer jegliche Passwörter-Geheimhaltung mutwillig unterläuft, indem er alle seine Zugangscodes und PINs anonym weitergibt, holt andere, ebenfalls nicht einfach identifizierbare Autoren als Quellen ins Boot des Datenflusses. Wer selbst durch Nichtidentifizierbarkeit von Absender und Empfänger aus der Verantwortung gelangt, geht sicher, das zeit- und orteverbindende Medium Inter-netz nutzen zu können, ohne in &#8222;Halterhaftung&#8220; genommen werden zu können. </span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;">Die inhaltliche, semantische Plünderung oder Spionage von Contents wird durch den KuckucksUse erheblich herabgesetzt, indem wichtige Informationen seitens des Empfängers sinnvoll ergänzt werden müssen, damit die Botschaft verständlich wird. der Spion müsste also über das Mitwissen der beiden, anonymer Absender und anonymer Empfänger, verfügen. Das ist kaum möglich. ohne die eigene Kontrolle aufzugeben oder zu verlieren. </span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;">Die algorithmengestützte Auswertung von Datenmassen, zur Profilierung einzelner konkreter Zielpersonen, wird erschwert. Der Zauber der Leichtverfügbarkeit zu Fahndungszwecken oder Absatzförderung wird abgewürgt. Der KuckucksUser behält damit seine IT-Anwendungen, ohne die eigene Kontrolle aufzugeben oder an Massendatenauswerter zu verlieren. Undgeachtet dass die Veröffentlichung eigener lebenswichtiger geheimer Informationen oder die alltäglichen Denunzierung, Whistleblowing oder Verrat der persönlichen Informationskontrolle anderer, sind schließlich unvermeidliche soziale Dummheiten. Niemand kann sich, selbst bei Strafandrohung, sicher vor Missbrauch schützen. Deshalb obliegt Datensparsamkeit jedem User, der sich der Verantwortung einer zukünftig zu entfaltenden Sozio-Kultur stellt und durch die Diskussion und experimentale Praxis am Setting der KuckucksUse beteiligt. </span></p>
<p><span style="font-family:Khmer OS;">Der KuckucksUse führt zur freien Wahl des sozialen Verhaltens am Internetz. Jeder hat seinen eigenen Umgang mit dem &#8222;Zaun der Zähne&#8220;, Geheimes selbst geheimzuhalten. Jeder ist fortlaufend an neuen Prägungen der Sozio-Kultur am Internetz beteiligt, lässt sich Überwachungsleichtsinn aufzwingen, macht Dummheiten mit oder stellt sich seiner User-Verantwortung. jeder User führt selbst zu intelligenteren Praktiken über oder versagt, der kollektiven Intelligenznutzung beizuhelfen. Darüber ist zu verhandeln. Der Konsument bestimmt, ob und wie weit er die Produzentenrolle der Internetzsicherheit annimmt. Es geht um die Verfügbarkeit von Datenmassen.</span></p>
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		<title>15. Mai 2011 HEIDENHEIM PIRATEN WÄHLEN ERSTMALS ELITÄR</title>
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		<pubDate>Tue, 17 May 2011 21:28:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dietmarmoews</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Lichtgeschwindigkeit Sonntag,15. Mai 2011 HEIDENHEIM PIRATEN WÄHLEN ERSTMALS ELITÄR Dietmar Moews zur Lage &#8211; live und ungeschnitten &#8212; am Globus mit Vorgarten Berlin PLOT: Der Bundesparteitag der Piraten hat in zwei Tagen die Parteiämter- und Piratenkandidaten diskutiert und gewählt und den Bundes-Piratenvorstand durch Satzungsänderungen neu strukturiert: das sind nunmehr ein Bundesvorsitzender, ein Stellvertreter, ein Kassenwart, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lichtgeschwindigkeit.wordpress.com&amp;blog=9547884&amp;post=2255&amp;subd=lichtgeschwindigkeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
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<p>Lichtgeschwindigkeit Sonntag,15. Mai 2011 HEIDENHEIM PIRATEN WÄHLEN ERSTMALS ELITÄR Dietmar Moews zur Lage &#8211; live und ungeschnitten &#8212; am Globus mit Vorgarten Berlin<br />
PLOT: Der Bundesparteitag der Piraten hat in zwei Tagen die Parteiämter- und Piratenkandidaten diskutiert und gewählt und den Bundes-Piratenvorstand durch Satzungsänderungen neu strukturiert: das sind nunmehr ein Bundesvorsitzender, ein Stellvertreter, ein Kassenwart, ein Generalsekretär, ein Politischer Geschäftsführer sowie zwei Beiräte. Ferner gibt es neue Kassenprüfer, Schiedsgericht sowie wegen gewisser Kumulationsbedingungen weitere Ämterverschiebungen.<br />
Welt-Online am 14. Mai 2011: Sebastian Nerz Piratenvorsitzender gewählt<br />
Piratenpartei.de/Piraten-Streaming &#8222;Piraten ohne Grenzen&#8220;: Live-Stream aus Heidenheim online.<br />
Bundesvorsitzender wurde der 27jährige Student aus Tübingen, Sebastian Nerz; Stellvertreter der bisherige Kassenwart Bernd Schlömer, Beamter und Geheimnisträger im Bundesverteidigungsministerium in Berlin, Generalsekretär Wilm Schuhmacher Landesverband Thüringen, Politischer Geschäftsführerin Marina Weisband, Kreisverband Münster/Westf. Beisitzer Matthias Schrade, Landesverband Baden-Württembarg/Esslingen sowie Gefion Thürmer, Landesverband Bayern/Großbrittanien und Schatzmeister Rene Borsig. Es wurde ein weiterer Bundesparteitag 2011 als Programm- und Satzungsänderungsparteitag beschlossen.<br />
Dietmar Moews meint: ich begrüße den neuen Vorstand von Heidenheim als Erfolg, den Bundesvorsitzenden Sebastian Nerz als Hoffnungsträger. In Heidenheim ist ein Piratendurchbruch gelungen, der nicht dem Absturz der Berliner Hildegard-Piraten folgen will.<br />
Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews; Aufnahmetechnik und Admin; Piratencrew Berlin;</p>
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